Suche nach Erdöl wird fortgesetzt

Asunción: Die staatliche Gesellschaft Petropar erhielt am 8. September drei unterschriebene Dekrete der Exekutivgewalt (2478, 2479 und 2480), die die Exploration und eventuelle Förderung von Erdöl im Departement Boquerón ermöglichen.

Die Vorsitzende von der Ölgesellschaft Petropar, Patricia Samudio, gab zu der Investition, die das Unternehmen tätigen wird, keine Erklärungen ab. Erst nach weiteren Nachfragen äußerte sich die Presseabteilung des Konzerns.

Das Schreiben sagt aus, dass eine öffentliche Ausschreibung geplant sei, wie bereits zuvor (im Jahr 2017 hatte die Regierung von Horacio Cartes einen Aufruf gemacht). „Das Vorhaben wird öffentlich ausgeschrieben, um interessierte Unternehmen zu finden. Wer an der Durchführung der Exploration interessiert ist, muss ein Angebot abgeben. Diese Unternehmen sind diejenigen, die die Investition tätigen müssen, um die Suche nach Erdöl effektiv zu gestalten“, hieß es in der Presseerklärung.

Die Modalität wird – wie weiter verlautbart, – als “Shared Production Agreement“ bezeichnet. „Petropar investiert nicht, sondern stellt die Bereiche (Zonen) zur Verfügung“, fügt die Erklärung hinzu. Zusätzlich zu der Feststellung, dass die staatliche Ölgesellschaft “keine Investition tätigen wird“, heißt es in der Mitteilung, dass “Daten für die Bohrungen in Palo Santo und Petropar III erstellt werden, um die technischen und organisatorischen Informationen für die Ausschreibung bereitzustellen. Dazu gehören Explorationsdaten, geologische Eigenschaften der Bereiche, Ergebnisse früherer Bohrlöcher und seismische Linien“, deren Referenzpreis bei rund 120 Millionen Guaranies liegt. Die Dekrete enthalten die Anzahl der Hektar und die Gebietskoordinaten, die der Prospektion unterliegen. Was sie nicht aufzeichnen, sind die Katasterdaten der Liegenschaften, in denen nach Erdöl gesucht wird, insbesondere nicht, ob es sich um Staatsgebiet handelt oder öffentlichen Einrichtungen.

Laut der Website des Vize-Ministeriums für Bergbau und Energie sind im Land 14 Unternehmen für die Suche und Förderung von Öl und Gas registriert. Fünf Firmen verfügen über die entsprechende Genehmigung, eines ist dabei, die Konzession zu verlängern, das andere befindet sich in der Genehmigungsphase.

Wochenblatt / ABC Color / Foto Archiv

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4 Kommentare zu “Suche nach Erdöl wird fortgesetzt

  1. Jaa, Erdöl ist auch so ein innovatives Zeug, wie man weltweit gerne feststellt?
    Die Dinge brauchen halt etwas, bis sie in Paraguay ankommen, vielleicht kommt so in 50 Jahren auch mal der gesunde Menschenverstand an, und verdrängt die thumbe Geldgier etwas?

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Na ja Norwegen hat ja das Oel gut getan und auch seiner Gesellschaft – aber eher einmalig in der Welt da es ja schliesslich Germanen sind.
    Venezuela ist das lateinische Counterpart der Norweger.
    Es liegt nicht so sehr am Oel sondern der Menschenschlag macht es halt zum Segen oder Fluch.
    Zudem hat Norwegen immer noch „das Kreuz“ in seiner Fahne wo Venezuela unter Chavez Israel fluchte – genau wozu sich Paraguay anschickt unter dieser Araberregierung und Qatarfleisch-araberorientierte Privatwirtschaft.

  3. Oh ja, Paraguay könnte regelrecht in Geld schwimmen und niemand bräuchte dann mehr zu arbeiten. Da soll es doch riesige Uranvorkommen, Erdölvorkommen und verborgene Goldschätze geben. Seit zig Jahren wird danach gesucht – nur leider nie etwas gefunden. Was für ein Drama, denn bis dahin müssen halt alle leider weiterhin fleißig arbeiten oder sich mühsam mittels Korruption ernähren.

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