Supermarkt verwehrte deutschem Rentner Zutritt

Ñemby: Am heutigen Tag wurde einem deutschen Rentner (66), in Begleitung seiner Kinder, der Zutritt zum Supermarkt der Kette Luisito verwehrt, da er zu alt sei. Die Wachmänner gaben an im Rahmen des Gesetzes zu handeln.

Aus Sicherheitsgründen und um die Quarantänemaßnahmen einzuhalten und Menschenansammlungen zu verhindern, verweigern Supermärkte, die der Vereinigung der paraguayischen Supermärkte (Capasu) angehören, Älteren und Kindern den Zugang. Der besagte Deutsche, der in das Visier geriet, war zudem mit Krücken unterwegs.

Einige Supermärkte erklärten außerdem ihre Öffnungszeiten zu verringern, damit auch ihre Arbeiter den Quarantänebestimmungen Folge leisten können. Des Weiteren fordern die assoziierten Capasu Supermärkte im Land, dass jeweils nur eine Person pro Familie zum Einkaufen kommt und dies kein Kind und keine ältere Person ist. Ebenso wird strengstens darauf geachtet, dass man keine Produkte öffnet oder mit der bloßen Hand anfasst.

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7 Kommentare zu “Supermarkt verwehrte deutschem Rentner Zutritt

  1. Wow, das is ja ne tolle Wurst. In dem abgebildeten Luisito (Bild ist nicht Ñemby sondern Villa Elisa ex VeraCruz) war ich heute ca. 12:30 (allein und rüstig, leichtes Hinken) im Arbeitskittel reingekommen. Schön vereinzelt an der einzig offenen Tür, Hände wurden mit Desinfektionsmittel eingesprüht. Wagengriffe wurden mit Alkohol abgerieben. Hab für 240.000 Sachen gekauft. Überall standen Alkoholspender und Schilder mit Abstand 1m minimo halten… Es waren vielleicht 20 Kunden insgesamt im Laden. Es wurde peinlich drauf geachtet, das alles eingehalten wurde. Überall wurde geputzt und gewienert. Es waren immer 2-3 Kassen geschlossen, dann wieder eine besetzt usw. so das genügend Abstand war. Kassiererinnen mit Mundschutz und Handschuhen. Das einzig ärgerliche, ich durfte mit meinem Einkaufswagen neuerdings nicht mehr raus in die Tiefgarage. Nur noch mit Pack-Boy. Also alles umgepackt und gut wars.
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    Sie nehmen ihre Sache ernst, das mit der Altersgrenze finde ich übertrieben. Ich habe allerdings dort schon Deutsche erlebt, die stanken schlimmer wie Iltise nach Schweiss, Tabakqualm und tagealter Dreck in Kleidung, auf Haaren und Haut. Zum Fremdschämen. Wenn die nicht reindürften, wäre es glatt ein Fortschritt.

    Wie vorige Woche bin ich dann zum Stock v.Poleski. Beim Reingehen Hände besprühen lassen, keiner wischt die Griffe ab, seit letzter Woche keinerlei Verbesserung der Sauberkeit und Hyghiene, dafür 1m Abstandsmarkierungen wie Hühnerleitern am Boden vor den Kassen. Dieser Stock ist und bleibt ein D****stall. Ich hab schon öfter Beschwerden ins Beschwerdebuch geschrieben, witzlos.

    Also Luisito +++ Stock —

    1. Stock gehoert dem Geizkragen A.J. Vierci de in regulaeren Abstaenden die Klimaanlagen im Supermarkt abschaltet um Strom zu sparen, seine Reporter von UH muessen ohne Klimaanlagen im Auto reisen (der Pfennigfuchser liess die ausbauen um Sprit zu sparen), etc – einer der reichsten Menschen von ganz Paraguay.
      Wenn die Regierung diese Gelegenheit nutzen wuerde um die mal an den Kragen zu gehen…

      1. Das ist ja der Gipfel… aber passt zu dem Dreckstall. Dummerweise kan man diesen Schweinen kaum aus dem Weg gehen. Stock, Hyperseis, Superseis, España, Deli Market gehören zu der Gruppe Vierci, ebenso Peps Cola, Forever 21, Domino’s Pizza, Burger King, Telefuturo, La Tele, Ultima Hora. Wo der sonst noch alles mitmischt, weiß ich nicht, dazu irgendwelche obscuren Banken, Geldwäschereien, Zuckerschmuggel, usw. usf. Nettes Kerlchen.

  2. Sowas könnens ja gerne versuchen bei mir. Habe kein Problem damit. Sind ja nicht das einzige Coca in der Wüste. Dann können wir auch woanders hinfahren um einzukaufen. Dann kann der Luisito weiterhin von denen leben die mit 20 Mil sich ein Pack Streichhölzer, ein 12-er Pack Billigpolarbier leisten und für den Rest zwei Eier für ihre Kinder.

  3. Apotheke farmatitu verweigert ancianos ebenfalls den Eintritt. Steht auf weißem Zettel an der Eingangstüre, im Vorbeigehen gelesen. Wobei nicht dabei steht, ab welchem Alter man anciano ist. Was machen Ältere, die niemandem zum Einkaufen haben? Und wenn jüngere Angehörige für sie einkaufen, übertragen diese ja letztlich den Erreger genauso. Bringt also nichts.

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