Tatiana, eine junge Maurergehilfin, die Geschlechterstereotypen in Frage stellt

Encarnación: Tatiana Wasmuth, eine 18-jährige Studentin der Sozialwissenschaften, zeichnet sich durch ihre Arbeit als Maurergehilfin beim Bau des neuen Krankenhauses im Süden des Landes aus.

Trotz ihres jungen Alters zeigt Wasmuth ihr Engagement, indem sie hart daran arbeitet, ihr Universitätsstudium zu finanzieren und in naher Zukunft ihren Abschluss zu machen. Seit einigen Monaten arbeitet sie als Maurergehilfin montags bis freitags von 07:00 bis 17:00 Uhr und samstags von 07:00 bis 15:00 Uhr.

Mit Begeisterung erklärt die Studentin, dass sie ihrer Arbeit mit Leidenschaft nachgeht und jeden Tag etwas Neues lernt. Darüber hinaus fällt die Anwesenheit anderer Frauen in ähnlichen Rollen auf, was diese Arbeit als Beispiel für Verbesserung und Entschlossenheit aufzeigt.

Wasmuth betont, dass es keine gültigen Ausreden gibt, wenn man den Willen und die Lust zur Arbeit hat.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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8 Kommentare zu “Tatiana, eine junge Maurergehilfin, die Geschlechterstereotypen in Frage stellt

  1. Und warum studiert sie dann, wenn sie den Job so toll findet?
    Da hat man mal wieder eine Frau gefunden, die bereit ist sich die Finger schmutzig zu mache. Das muss natürlich sofort in die Zeitung.

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    1. In Paraguay wird grundsätzlich alles “studiert”. Krankenschwester, Koch, Gebäudeelektriker usw., wo man abends in irgendeine Lehranstalt geht. Ist natürlich alles andere als die duale Ausbildung in Deutschland, wo man 3 – 4 Jahre Vollzeit arbeitet und lernt.
      Wer in Paraguay nicht “studiert” ist, ist der Bodensatz der Gesellschaft. Ist nicht meine Meinung. Für mich sind der Bodensatz alle C*lorado-Angehörige, aber in Paraguay ist “estudiar” nunmal absolute Pflicht, sonst bekommt man nicht mal eine Minimallohnstelle. Die Qualität der Lehre spielt dabei keine Rolle, das Wichtigste ist das Zertifikat am Ende des “Studiums”.
      Natürlich ist das eine kleine Sensation hierzulande, wenn eine Frau einen Männerberuf macht, aber ich hab auch schon mal aufgeschnappt, wie in der Zeitung ein Artikel gewidmet wurde, wie jemand stolz Geld verdient, indem er Hunde badet.

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  2. Was für ein Armutszeugnis für Paraguay. Da muß ein junger Mensch täglich hart arbeiten um sich sein Studium zu finanzieren, während dessen auf der anderen Seite tausende von Colorado-Amigos laut heulen, jammern, betten und drohen, daß man ihnen endlich einen völlig überflüssigen Job in staatlicher Anstellung verschafft, obwohl sie dafür keinerlei Ausbildung und geistige Qualifikationen nachweisen können. Will heißen, die Einen schuften und erbringen Leistungen um damit der Allgemeinheit zu dienen und einen korrupten Staat zu finanzieren – die Anderen pennen sich durch den Tag und wollen auf Kosten der Allgemeinheit schmarotzen, denn wer finanziert denn am Ende all dieses Schmarotzertum?

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  3. Im Paraáfric kannst se alle fragen, Maurer-Maler-Mecanico-Elektriker-Klempner-Polizist-Anwalt-Frisör-Müllanfackler-Leere-Billigpolarbierbücksentürmchen-Erbauer-Hausfrau (alles in einer Person), alle sind se eigentlich Studenten.

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  4. Eine junge Frau die ihr Leben selbst in die Hand nimmt und nicht wie viele nach dem Staat jammern. Mein Respekt! Solche Menschen die später ihr Studium abgeschlossen haben und vorher als Hilfsarbeiter de Arbeiterschicht kennengelernt hat ist meistens Weitsichtiger und innovativer in seinem Tun. Der Bezug und das Wissen zur Arbeitenden Bevölkerung lässt diese Menschen nicht Hochnäsig abgehoben ihre Macht demonstrieren. Sollte eigentlich jeder Student machen. So war es im 3 Reich und wir hatten die Besten Ingenieure der Welt die von Pike auf einen Bezug hatten und viel mehr verstanden haben .

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  5. Wer täglich hart arbeitet, studiert nirgendswo. Die haben nun mal keine Zeit zum studieren und arbeiten weil das Geld fehlt.
    Es fehlen meist auch entsprechende Aufnahme und Eignungsprüfungen, die sich nach Bedarf orientieren. Wenn es dann auch noch so ist, dass der Staat die Kosten nicht übernimmt oder dabei hilft, ist klar was kommt. Blinde werden zu Optikern und Gelähmte zum Movement Manager mit dreifach Frauenförderung. Der Oberschicht ist das alles sowieso egal. Es ist ihr Vergnügungspark, der sie finanziert.

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