Technische Untersuchung an Fahrzeugen kann 25% aller Unfälle verhindern

Asunción: Technische Studien der Firma Ivesur Paraguay, beauftragtes Unternehmen für die technische Inspektion in Asunción, bestätigen, dass der menschliche Faktor zu 70% an den Unfällen im Straßenverkehr Schuld trägt.

Jedoch, so die Studien, sind zu 25% mechanisches Versagen des Automobils Grund für Unfälle. Unterteilt in die Bereiche, 11% Lenkung, 6,2% Reifen, 5% Bremsen und 2,8% Stoßdämpfer, Licht und Scheiben.

Laut Luis Ocampos, Geschäftsführer von Ivesur, könnte zumindest dieser Prozentsatz vermieden werden wenn turnusmäßig das Fahrzeug verifiziert würde.

Ocampos erklärt auch, dass die Überprüfungszentren fordernde Tests für die Autos haben, um eine ausreichende Sicherheitsgarantie für einen Jahreszyklus zu geben.

„Die ITV (technische Inspektion) ist fundamental um Fehler zu erkennen und Unfälle vorzubeugen. Wenn einer zur Inspektion geht, wird er auch gewarnt, wie zum Beispiel „Ihre Bremsbelege sind fast verbraucht“ oder „Sie sollten demnächst ihre Reifen wechseln“. Diese Kontrollen vermeiden, dass dem Fahrer etwas Wichtiges am Zustand seines Fahrzeuges entgeht“, erklärt Ocampos.

Ebenso erklärte er, dass solche Tests in der ersten Welt schon seit Jahrzehnten gemacht werden und die Fahrer gewissenhaft mit ihren Autos umgehen.

Carlos Guapi und Humberto Rodas, Direktoren der Inspektion und Planifikation der Transportbehörde (Dinatrán), stimmen überein in der Auffassung alle 5.000 km eine Durchsicht am Fahrzeug machen zu lassen.

„Eine einjährige Inspektion ist noch nicht ausreichend. Um den Zustand eines Autos immer gut zu halten sollte man alle 5.000 km eine Werkstatt aufsuchen die Wartungsgerätschaften hat“, so Guapi.

Rodas sagt für seinen Teil, dass die Autos, die schon seit Jahren ohne Kontrollen fuhren eine Untersuchung benötigen sie nicht lapidar durchgeführt werden sollte. In dem Bereich befinden sich auch die stark benutzten Busse. Die Funktionäre meinten auch, dass die Unfälle von Lkws in den letzten zehn Jahren zurückgingen, nachdem die Dinatran eine Kontrolle einführte.

(Wochenblatt / Última Hora)

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11 Kommentare zu “Technische Untersuchung an Fahrzeugen kann 25% aller Unfälle verhindern

  1. Ivesur Tüv ! Herzlich willkommen . Wenn nur die reihenfolge eingehalten wird .?
    1. Führerschein mit Prüfung !
    2. Versicherung.
    3. Strasenbau (reparieren ,ausbauen der Strasen.)
    4. Dann kann der tüv kommen.
    ansonnsten verdienen die sich wie immer Dumm und Dämlich ..
    Gruß Robert Aggensteiner

    1. ich finde, das kommt fuer das Land . um einige Jahre zu frueh. Und zu schnell. Was sollen die Armen Teufel machen, die mit ihren Alten Autos, ihre Familien versorgen ?
      Will man die Kisten still legen? Und was dann ?
      Noch mehr Armut schaffen ?

    2. Hallo Robert,
      an Pos 1 ist was drann. Ein Führerschein für die Extranjeros könnte den Strassenverkehr hier sicherer machen. In meinem Bekanntenkreis sind mehrere Europäer, die sich an die von zu Hause bekannten Verkehrsregeln haltend, hier Unfälle verursacht haben.
      Wenn man die hiesigen Regeln kennt, ist Auto fahren in Asuncion sicherer und einfacher als in Frankfurt/Main.
      Gruss Michael

  2. Die bis jetzt lizensierten Werkstätten würden bei 100%iger Vollauslastung mindestens (!) 7 Jahre brauchen um alle derzeit in PY zugelassenen AUTOS (ohne Mopeds!) zumindest 1x (!) zu überprüfen.

    Quelle: Diese selber geben an bis zu 300 Autos am Tag kontrollieren zu können. Bei 800 000 KFZ – rechne selber!

    Dieses ganze TÜV Gerede ist sowas von Wunschdenken, die Realität schaut anders aus….

      1. Das würde bei einer Prüfstelle mit zwei Prüfständen bedeuten, dass eine Überprüfung 3 Minuten dauert. In dieser Zeit schaffen die nicht mal den Stempel aufs Papier 🙂

  3. ich frage mich immer warum Menschen sich selbst zu Knechten machen?
    Der Schrei nach Regeln und Gesetzen, nach Staat, schränkt unnötig die persönliche Freiheit ein. In Selbstverantwortung so handeln, daß es dieser Gesetze und Regeln nicht bedarf, ist die Devise der neuen Zeit. Am besten man fängt bei sich selbst an und schon beginnt sich die Welt zu ändern. Die Angaben des Ivesur-Chefs sind doch nur die Begründung für seinen Apparat, bei dem wieder eine reiche Minderheit zu Lasten der breiten Schichten der Bevölkerung dickes Geld verdient.

    1. ——-Im Ansatz gut———–
      Und warum hat man vor fast 3300 Jahren die 10 Gebote
      aufgestellt?
      Der Mensch ist wohl nicht fähig in Eigendisziplin sein Leben zu gestalten wie ja immer wieder in der Geschichtsschreibung zu ersehen ist.
      In der Abfolge Krieg, Frieden, Krieg, Frieden….usw.

    2. Hallo Asuncion45,
      der Mensch macht sich nicht selbst zum Knecht, sondern wird von seinen Mitmenschen zum Knecht gemacht. Und der Grund ist schlicht und einfach die Gier nach Macht und Geld! Der Schrei nach Regeln und Gesetzen ist in erster Linie eine Krankheit der Europäer und speziell der Deutschen. Die sind das jahrelang so gewohnt und finden das Normal!
      Die Einheimischen sehen das viel lockerer.
      Gruss Michael

  4. Leider verhält sich der Mensch im Allegmeinen recht verantwortungslos. Das gilt für seine Person selbst genauso wie für den Umgang mit anderen Menschen oder mit seiner Umwelt. Deshalb meint er auch Regeln zu brauchen.
    Viele kommen hier her und sind verwirrt, dass man hier sehr frei leben kann. Schon gehen die Probleme los. Eine Versicherung für Auto, Haus, Gesundheit und Leben muss abgeschlossen werden.
    Genau so ist es jetzt mit dem TÜV – ist doch schön, dass es jetzt endlich auch hier so weit ist. Sie müssen nicht mehr selbst entscheiden, ob sie mit ihrem Auto noch fahren können. Endlich wird ihnen das abgenommen.
    Damit spreche ich nicht nur von den Krämerseelen aus Euroland sondern auch von den Pyern.
    Dasselbe sehe ich in der Religion. Der Mensch ist einfach gern bereit seine Eigenverantwortung abzugeben und sie in die Hände Gottes zu legen – er wirds schon richten, auf seine Schäfchen aufpassen und führen
    (aber bitte nicht in Versuchung) ha ha

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