Teurere Lebensmittelpreise führen zu einem Anstieg der Inflation

Asunción: Die Inflation im Monat Oktober verzeichnete nach Angaben der Zentralbank von Paraguay (BCP) einen Anstieg in Höhe von 0,5%, hauptsächlich aufgrund teurerer Lebensmittelprodukte.

Das Ergebnis des Verbraucherpreisindex (VPI) für den zehnten Monat 2020 war höher als die 0,4% im Oktober 2019. Somit stieg der Warenkorb den vierten Monat in Folge an, mit dem die kumulierte Inflation 0,9% erreicht, weit unter dem Ziel der BCP (4%, mit einem Spielraum von +/- 2%).

Neben dem Anstieg im Lebensmittelsegment war die Schwankung im Oktober hauptsächlich auf höhere Preise bei Sektoren Möbel, Haushaltswaren und -materialien sowie langlebige Güter zurückzuführen.

Unter den Hauptvarianten fällt der Anstieg der Rindfleischpreise auf. In diesem Zusammenhang erklärte Miguel Mora, Chefökonom der BCP, dass zu berücksichtigen sei, dass die Preise des Produkts zwischen März und April erheblich gesunken waren. Er fügte hinzu, dass im Einklang mit der Erholung der Wirtschaftssektoren eine höhere Inlands- und Auslandsnachfrage (für den Export) zu beobachten sei, wenn man die Öffnung der Märkte berücksichtigt, für die paraguayisches Fleisch bestimmt ist.

Neben dem Anstieg der Rindfleischpreise verteuerten sich auch Innereien und Geflügel. In Bezug auf den Letzten Punkt gab es ebenfalls einen deutlichen Anstieg der Verbrauchernachfrage sowohl auf dem Inlands- als auch auf dem Auslandsmarkt.

Auf der anderen Seite gab es Rückgänge bei Milchprodukten, Eiern und Zucker. In Bezug auf Milch wiesen die Branchenführer darauf hin, dass es ein größeres saisonales Angebot sowie bessere Wetterbedingungen gebe, die die Produktion begünstigen.

Bei Immobilien und der Sanierung von Eigenheimen gab es einen Preisanstieg des Zements aufgrund des geringeren Angebots im Verhältnis zu der höheren Nachfrage, die sich aus der Dynamik des Bausektors in den letzten Monaten ergab.

Ebenso hob die BCP die niedrigeren Kosten hervor, die bei Speisen und Getränken außerhalb des Hauses (Restaurants) aufgrund der geringeren Nachfrage nach diesen Dienstleistungen sowie der Notwendigkeit, neue Kunden zu gewinnen, zu beobachten seien.

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4 Kommentare zu “Teurere Lebensmittelpreise führen zu einem Anstieg der Inflation

  1. vielleicht sollte die BCP mal die Kommastellen richtig berechnen dann wären wir eher bei 50% oder mehr bei vielen lebensmitteln. das würde die inflation eher widerspiegeln, aber bei vielen sachen zahlt man im moment das 3fache als vor der pandemiie.

      1. Petra, hast mehr als Recht, aber das interessiert die Super einen Scheiß, die müssen ja schließlich die 2 Aufpasser, die auf einen Kunden kommen bezahlen selber wollen die auch noch 100% absahnen. Das ist nur noch Wahnsinn hier. Aber solange die Kreditkarte funktioniert ist beim Pyler alles Ok, bist zum Monatsende, wo dann die Raten mit Zinsen bezahlt werden müssen. Rechnen werden die hier nie können, wird ja in der Schule nicht gelehrt, wichtig Tanzen und Trommeln. Wenn ich nur 20.000 habe, kann ich den Korb nicht für über 100.000 vollpacken. Das begreifen die hier nie.

        1. Hier legen viele Waren für 100.000 in den Warenkorb, obwohl sie nur 20.000 im Sack haben, an der Kasse wird dann mal das Wichtigste und Dringendste (Streichhölzl für Mama, 12-er Pack BilligPolarBier für Papa und je zwei Eier je Kind (28)) aufs Band gelegt und die Kasse im Auge behalten bis die 20 Mil erreicht sind, nötigenfalls wird im Vorhinein die Kassiererin darüber informiert, dass sie bei 20 Mil stoppen soll. Sieht man ja an den mit Ware vollgestopften Einkaufswägen an der Kasse, dessen Ware von den Mitarbeitern wieder in die Regale gelegt werden.

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