Tierliebe in seiner reinsten Form: Ein Foto geht um die Welt

Asunción: Es regnet weiter intensiv in ganz Paraguay. Tausende von Hochwasseropfern beklagen ihr Leid und hoffen auf Solidarität andere Bürger, aber auch Tiere haben ein Herz für schwächere Artgenossen.

Das emotionale Beitragsbild wandert durch soziale Netzwerke. Es ist ein Hund, der einem Huhn inmitten der Überschwemmungen im Südwesten des Chacos hilft.

Das einfache und bescheidene Bild spricht für sich. Solidarität auf höchstem Niveau. Sind dies Instinkte des bloßen Überlebens oder der Solidarität? Dieser Ausdruck wird jedoch nicht an Haustiere vergeben. Aber das Foto spiegelt vielleicht eines der reinsten Beispiele des Altruismus wider.

Die Wahrheit ist, dass dieser Hund uns eine schöne Lektion erteilt, um dieses Huhn zu retten und zu helfen, denn eine Flucht wäre bei den Wassermassen wohl kaum möglich.

Das Foto wurde inmitten der Überschwemmungen im Südwesten vom Chaco, in der Stadt Coronel Du Graty, Argentinien, aufgenommen, wo die Regenfälle ebenfalls viele Felder kleiner, mittlerer und großer Erzeuger verwüsteten.

Wochenblatt / Campo 9 Noticias / Diario 21

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

19 Kommentare zu “Tierliebe in seiner reinsten Form: Ein Foto geht um die Welt

  1. Ob der Hund jetzt wirklich hilft sei dahingestellt. Ich nehme an, dass das Huhn einfach auf ihn gesprungen ist und der Hund belässt es dabei. Sie sind ja auch keine direkten Konkurrenten. Hunde fressen selten Körner, im Fall de Falles aber Hühner…
    Außerdem agieren und reagieren Haustiere selten wie Wildtiere, weil diese oft schon vom Menschen quasi abhängig sind und zwar gerade deshalb weil sie Teile ihre Instinkte schon verloren haben. Mit der menschlichen Situation ist es sicher nicht vergleichbar, weil es bei Tieren untereinander keine Rechtsanwälte, Richter, Gesetze, internationale Abkommen oder Journalisten etc. gibt, die dann den Stein ins Rollen bringen können.

    1. Hunde versuchen oft verzweifelt ihren Freund (anderen Hund) zu reanimieren. Eine gewisse Veranlagung ist also vorhanden.
      Diese Videos habe ich den Zeugen Jehovas unter die Nase gerieben, als diese mich davon überzeugen wollten, dass Tiere sich nicht gegenseitig beistehen weil Gott ihnen diese Liebe nicht geschenkt habe und sie deshalb minderwertiger seien als der Mensch..

      1. Das kann der Herdentrieb sein. Hunde müssten wie der Wolf Rudeltiere sein. Trifft ja auch auf Esel, Elefanten etc. zu, die in Herden leben. Da kann man schon vieles beobachten. Bei anderen Tieren oder Nicht – Herdenmitgliedern geht es aber häufig brutal zu. Revierkämpfe zwischen Nilpferdmännchen sind ein gutes Beispiel für Brutalität auch in eigenen Reihen. Nichts für schwache Nerven. Auch nicht deren Fortpflanzung. Da hat es mich selbst einmal gerissen wie ich so eine Doku gesehen habe wo gezeigt wurde wie das neue Männchen erst einmal seine Herde von den Jungtieren des Vorgängers säuberte. Also gerade Beispiele aus der freien Natur, beweisen im Grunde nichts. Und was den Menschen betrifft: Der kann das noch besser.

    2. schon, mein Hund verputzt jedes Huhn, dass nicht bei 3 auf den Bäumen ist.
      aber ich vermute du verstehst wohl nicht, was das Bild einem Menschen vermittelt, der sein Herz am rechten Fleck trägt. Nächstenliebe, Hilfe für Bedürftige, Unterstützung für Schwächere….alles sich auflösende Begriffe.
      Populär ist zu sagen: Dieser „Guthund“ wird schon sehen welches Elend er sich damit einhandelt.
      Aber wer wundert sich über frostige Kommentare, in einem Land wo es nur ein Gegeneinander gibt, kein Miteinander.
      Wo jeder Festtag genutzt wird um sich vollzudröhnen und berauschen. Sei es durch Alkohol oder in $ messbare Gegenstände. Damit meine ich natürlich nicht nur Paraguayos, Argenetinos, Brasileros. Die Deutschen hacken sich ja auch gerne untereinander die Augen aus und wollen wie immer an der Spitze stehen. Jeder für sich versteht sich!

      1. .:)richtig. …der größte feind der deutschen hier ist immernoch ihres gleichen mit importierte machtgier..um jeden Preis besser zu sein wie ihres gleichen..usw.es fällt ihnen so schwer zu sagen..a mi que..den Spruch :deutsche sind schafe die geschoren sein wollen kenne ich von ihnen. ..ich bin kein europäer..:p.

        1. Tolle Verallgemeinerung. Ja ja, jede Deutsche ist ein übler machgeiler Mensch und Neider, jeder Paraguayer ein Asadoessender Nichtsnutz…. Gehts nicht noch noch ein bisschen Allgemeiner.
          Und was bist du für einer`? Ein Gutmensch, der sein Haus abbrennt, damit Flüchtlinge auf dem Platz dann zelten können?

      2. Ich habe geschrieben, dass man hier logisch nicht vergleichen kann. Wenn der Hund das Huhn nicht mitnimmt sondern wieder abwirft in dem er einen Satz macht oder es sogar frisst weil er Hunger hat, stellt er sich nicht die Frage ob das richtig oder falsch ist und weder ein anderer Hund, noch ein anderes Huhn noch irgendein anderes Tier würde irgend etwas beanstanden. Das ist eben eine komplett andere Situation oder sagen wir eine Welt in der es keine Gutmenschen und daher auch keine Schlechtmenschen gibt. Das geht jetzt über die Vorstellungskraft.

  2. @Anton
    genau deshalb wird ja den Tieren, und nicht nur von den Zeugen, jegliche Empfindungsfähigkeit abgesprochen, damit man sie nutzen kann.
    Und natürlich auch quälen und mißhandeln.
    Sind ja nur Tiere.
    Ich erinne wieder an die tolle Idee, Straßenhunde als Living Target für die Armee zu benutzen.
    Da weiß man, wie die ach so Frommen drauf sind.

  3. Ja die Ameisen (bekannt als „Muellers“, u.a.) sind im Chaco bei dieser Sintflut auch gut Freund mit der Kuhscheisse. Die retten sich auf die schwimmende Kuhscheisse rauf als eine art von „Arche Noah“ und landen dann nach der Pilgerreise irgendwann hoffentlich auf dem Trockenen wo sie „ihr Werk“ weiterfuehren.
    Ja der Hund steht wohl fuer alles was der Mensch nicht mehr ist und verloren hat – es aber im Unterbewusstsein gerne wiederhaette. Wie bekommt man ein verhaertetes Herz weich? Oft verhaertet Gott selber das Herz „damit sie ja nicht umkehren und sich bekehrten“.
    Jesaja 1,5 „Wohin soll man euch noch schlagen, da ihr doch den Abfall nur noch weiter treibt? Das ganze Haupt ist krank, und das ganze Herz ist kraftlos.“
    Jesaja 6,10 „Mache das Herz dieses Volkes unempfänglich, und mache seine Ohren schwer und verklebe seine Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört, und damit sein Herz nicht zur Einsicht kommt und es sich nicht bekehrt und für sich Heilung findet!“
    Das mit den Strassenkoetern als Zielscheibe fuer die Armee finde ich angebracht da es besser ist auf Tiere zu schiessen als auf Menschen, oder? Oder ist da jemand der lieber Menschen (politische Haeftlinge, Straeflinge, Verbrecher, usw.) als Zielscheibe fuer die Armee haette?
    Leider geht die Tierliebe meist auf kosten der Menschenliebe – die letztere hat man irgendwann verloren und steigt aufs andere Pferd ueber.
    In Deutschland werden Wildschweine zur reinsten Plage so dass die Regierung Bauern, Jaeger und Foerster regelrecht dazu zwingt auf Wilschweinjagd zu gehen: https://www.youtube.com/watch?v=aeXXGjnQP9E. Eine aehnliche Plage sind die vielen Strassenkoeter in den Ballungszentren des Landes (ich selbst wurde mal fast von so einem Koeter in Asuncion gebissen der die Strasse fuer sein Revier hielt). Klar laesst man lieber einen Strassenkoeter Kuno beissen als dass dem Koeter „die gerechte Strafe Gottes trifft“. 2. Mose 21,28 „Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau zu Tode stößt, so soll man es unbedingt steinigen und sein Fleisch nicht essen; der Eigentümer des Rindes aber soll unbestraft bleiben.“
    2. Mose 21,29 „Ist aber das Rind seit mehreren Tagen stößig gewesen und wurde sein Eigentümer deshalb verwarnt, hat es aber doch nicht in Verwahrung getan, so soll das Rind, das einen Mann oder eine Frau getötet hat, gesteinigt werden, und auch sein Eigentümer soll sterben.“
    2. Mose 21,32 „Wenn aber das Rind einen Sklaven stößt oder eine Sklavin, so soll man ihrem Herrn 30 Schekel Silber bezahlen; das Rind aber muß gesteinigt werden.“
    Das Tier ist dem Menschen untertan und muss sterben wenn dieses einen Menschen angreift.

    1. was trinkst du zum Frühstück? machst einen reichlich verwirrten Eindruck. Sind alle Mennos mit so einem verwirrten Geist beschenkt?
      Zu deiner Frage: ja. Der Hund steht für mich über dem Mennoniten.

      1. Ich fruehstuecke nie. Nur Mittagessen und Abendessen.
        Du bringst mal zutage wie viele wirklich denken. Der Mennonit ist zwar noch nicht beim Hund angekommen sondern verweilt noch bei „der Familie“ als Ersatzgott aber wenn der Familienspass auch vorbei ist dann gewinnt eben die Fauna (Tierwelt) und Flora (oeko Aktivisten, Umweltfreaks, usw) an Gewicht – auf kosten eben anderer Menschen.
        Ist nur eine Frage der Zeit…

        1. Wenn Sie nicht frühstücken, muss das wohl an der Nachhaltigkeit des Gifts das Sie zu Mittag und zu Abend zu sich nehmen liegen. Was Moses hier wieder für Gewalt und Missachtung gegenüber der Kreatur zu Papier gebracht hat, angeblich ja Gottes Wort, läßt tief in die wahre Natur eures Gottes blicken. An Ihrer Stelle würde ich mir wünschen Moses könnte als Lügner entlarft werden.

        2. OK, und wieviel trinkst du zum Mittagessen und Abendessen?
          Allerdings solltest du dich ordentlich wehren. Die Aussage von Lauterbach ist schon mehr als verächtlich, zeugt von seinem Gedankengut. Vor 45 wäre er bestimmt ein ganz Großer geworden, mit nettem Feuerchen machen usw.

  4. Genau, wegen diesem jahrtausend alten geschriebenen Mist hat man jede Menge Tierquaelerei unter allen Konfesionen, wo mir scheint dass die Katholiken,Juden und Moslem die schlimmsten sind! Da sie ja nur machen was die „Heilige Schrift“ ihnen sagt. Traurig!!

  5. Ja, schlimm dieser Regen, wie willst da deinen Müll abfackeln? Stehen zitternd kniehoch im Wasser und versuchen es von morgens bis abends. Wenigstens ertrinken die Ratten, so dass man halt unverrichteter Dinge trotzdem gut schlafen kann und keine Angst haben muss, dass einem über Nacht die Zehen weggefressen wurde.

  6. @Anton
    Vor dem Suendenfall hatte die Tierwelt keine Furcht vor dem Menschen (sie liefen nicht weg vor dem Menschen). Die wurde ihnen aber nach dem Suendenfall von Gott gegeben UM SIE GEGEN DEN MENSCHEN ZU SCHUETZEN (sie laufen weg vor dem Menschen). Denn haette die Tiere keine Menschenfurcht wuerden sie im Nu ausgerottet worden sein da jeder Jaeger das wild nicht suchen muesste sondern die Tiere wuerden zutraulich im vor die Flinte freiwillig kommen. Die Flucht als Selbstschutz vor dem Menschen ist von Gott der Tierwelt gegeben.
    Auch ist das Vorige so weil der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde – und das Tier nicht. Daher muss das Tier getoetet werden wenn es einen Menschen toetet (nur wenn es ihn toetet, nicht bei Verletzung.). Das Tier durchbricht die Schoepfungsordnung wenn es den Menschen toetet. Der Teufel durchbrach die Schoepfungsordnung als er gegen Gott rebellierte. Das ist der Grund warum das Tier getoetet werden muss toetet es einen Menschen. Das bedeutet aber auch dass es die Menschenfurcht verloren hat. Wie man da liest muss der Eigentuemer des Tieres auch getoetet werden wenn er es nicht wegsperrte wenn er wusste dass es stoessig war und einen Menschen danach toetet. Der Mensch muss das Tier also schuetzen damit es keinen Schaden anrichtet – der Mensch als Vorsteher der Tierwelt. Obwaltet der Mensch nicht seiner Waechterfunktion und das Tier toetet einen anderen Menschen (toeten, nicht nur verletzten oder beissen), dann wird der Mensch der seine Waechterfunktion verlassen hat auch getoetet mit dem Tier.
    Sie sehen also das ist eine wunderbare Ordnung.
    Toetet dein Hund ein Kleinkind und du bist noch stolz auf deinen Hund (wusstest dass er bissig war) dass er so ein guter Wachhund ist, dann musst du auch getoetet werden. Siehe so manche Artikel in der Presse ueber aehnliche Faelle.
    Beide werden durch das Gesetz Mose geschuetzt: das Tier und der Mensch – nur die Boeswilligen nicht.

    1. Diese Ordnung mag ja für Sie in Ordnung sein, ich respektiere diese „göttliche“ Ordnung nicht. Moses hatte während seiner Suche nach dem gelobten Land viel Zeit in glühender Hitze verbracht, welche das Gehirn leicht umnebelt und in diesem Zustand seine göttlichen Eingebungen geschrieben.
      Und als Bibelkundiger sollten Sie eigentlich wissen, dass Angst und Schrecken über jede Kreatur vor dem Menschen,
      von Ihrem Gott erst nach der erfolgreichen Landung eines Herrn Namens Noa ausgesprochen wurde.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.