Tourismus und Einwanderung

Das Projekt “Ka’a Rape“ will den kulturellen Wert der Yerba Mate stärken und die Orte mit einbinden, an denen die Pflanze angebaut wird. Vor allem in Itaipú sollen von Touristen verschiedene Städte besichtigt werden können, einschließlich der industriellen Verarbeitung von Yerba und deren Plantagen, hauptsächlich deutsche Einwanderer bauen diese Pflanze in der Region an.

Südkoreanische Experten kamen nach Itaipú und erstellten eine Machbarkeitsstudie für den Kulturtourismus. Emilio Falcón, Minister für Tourismus in Itapúa, erklärte, die Tour beginne in Encarnación und führe dann über die Route 6 nach Capitán Miranda, die kürzlich zur “Hauptstadt des Gartenbaus“ gekürt worden sei. Er fügte an, dort gäbe es eine große Anwesenheit von Einwanderern, die sich um 1900 angesiedelt hätten, sie sollen den Touristen ihre Geschichte zeigen und erzählen.

„Von dort geht es dann weiter nach Nueva Alborada, Stadt des Honigs, wo Besucher interessanten Naturtourismus erleben können und eine schöne Aussicht nach Argentinien haben, auch die Produktion von Honig wird erklärt und vorgeführt“, sagte Falcón. Er fügte an, anschließend würden dann die Jesuiten Reduktionen auf dem Programm stehen, die schon bei vielen Leuten sehr bekannt seien. Die Vereinten Kolonien, Hohenau, Obligado und Bella Vista sind Teil der Route als Kulturprogramm und Einwanderzentrum. Bella Vista ist “Hauptstadt der Yerba Mate“ und hat ein spezielles Programm für Interessenten entwickelt, mit Besichtigung verschiedener Yerba Fabriken in der näheren Umgebung.

Quelle: La Nación