Tragische Verwechslung

Lima: Gestern Abend gegen 22.00 Uhr erschoss der 24-jährige Diego Miranda seine 17-jährige Freundin und brachte sich danach selbst um. Ein Nachbar des Mädchens, welcher die Schüsse hörte und zu Hilfe eilte, konnte nichts mehr für sie tun. Die Onkel des noch minderjährigen Mädchens dachten als sie in das Haus traten, dass der Nachbar Gilberto Giménez beide ermordet hat und schossen ohne Vorwarnung auf ihn.

Durch die Verwechslung der Familienangehörigen steigt das Resultat aus unkontrollierten Emotionen auf drei Tote. Die Geschwister Juan Carlos und Elvio Roso, die auf Giménez schossen befinden sich auf der Flucht und werden von den Polizisten der Provinz San Pedro gesucht. Am Tatort wurde ein 38er Revolver gefunden.

(Wochenblatt / Última Hora)

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2 Kommentare zu “Tragische Verwechslung

  1. Ein Menschenleben zählt hier nichts. Selbstjustiz ist an der Tagesordnung. Wegen ein paar Guaranies oder einem Handy werden Personen ohne mit der Wimper zu zucken umgebracht. Solche Meldungen sind in keinen Schlagzeilen der Zeitungen mehr zu lesen, sondern gehören zum täglichen Leben.

    Die Gewalt nimmt ständig zu und die Verbrechen auch. Oft ist die Polizei in den kriminellen Handlungen verstrickt. Die Aufklärungsquote sehr gering. Die Gefängnisse überfüllt. Und wenn die Polizei einmal die Kriminellen fest nimmt, lässt sie ein Richter wieder laufen. So funktioniert die Justiz.

    Vor zwei Wochen bringt ein Drogensüchtiger, der normal im Gefängnis sein müsste, aber von einem Richter wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, einen 17-jährigen Schüler um, da dieser seine Schwester verteidigt hat, da er ihr das Handy rauben wollte. Anschließend geht er in die Disco um ein paar lecker Bierchen zu trinken und sich wieder mit Drogen zu versorgen.

    Der junge Mann war bereits früher gewaltig, war mehrmals vor Gericht, als gefährlich bekannt und trotzdem auf freien Fuß. Warum müsste man den Richter und den Staatsanwalt fragen.

  2. schon sehr schlimm, auch scheint mir SanPedro einer der gefährlichsten Orte in Paraguay zu sein. Da dürfte Touristik wohl nicht mehr stattfinden

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