Traumberuf Polizist: Rekordzahl an Bewerbern

Asunción: Es scheint sich abzuzeichnen, dass die Ausbildung zum Polizisten ein Traumberuf für viele junge Menschen darstellt. Es gibt eine Rekordzahl an Bewerbern.

Innenminister Juan Ernesto Villamayor hatte schon angekündigt, das Polizeikader im Land aufstocken zu wollen, um die Sicherheit zu erhöhen. Die große Bewerberzahl könnte einen Beitrag zu dem Vorhaben leisten.

Jedoch appellierte der Innenminister auch an die ganzen Bürger im Land, die Arbeit der Polizei zu unterstützen und so ihren Beitrag für die Sicherheit des Landes zu leisten.

Am 3. August endete die Anmeldefrist für junge Leute, die sich für die Teilnahme zur Ausbildung bei der Nationalpolizei interessieren, eine historische Anzahl von Kandidaten für 2020, die fast 9.000 registrierte. Das weitere Auswahlverfahren für die künftigen Polizisten beginnt am Montag, dem 12. August mit einem psychologischen Test eines jeden Bewerbers.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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5 Kommentare zu “Traumberuf Polizist: Rekordzahl an Bewerbern

  1. Klar, ist eine Möglichkeit um aus der Armutsfalle heraus zu kommen. Genau so wie der Dienst beim Militär. Doch es sollte nicht auf die Quantität, sondern besser auf die Qualität und vor allem auf die charakterliche Eignung ankommen. Aber genau hier hapert es, wie die ständigen Meldungen über kriminellen Machenschaften und Korruptionsfälle vieler Polizisten zeigen.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

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    Beide vorigen Kommentatoren haben den Kern der Sache wohl klar begriffen.
    Man sieht in den Bildern dass mindestens 50% der Polizisten Frauen sind. So brauchen sie nicht Anschaffen zu gehen und entgehen der Prostitutionsfalle. Das Gehalt ist sicher und die Rente auch. Wirklich arbeiten braucht man nicht und “zur rechten Zeit zu fliehen faellt nicht unter Feigheit“ ist auch ein sehr weiser Spruch perfekt angepasst zur nationalen Mentalitaet. Denn wo hoert man von einem im Kampf gegen das Verbrechen erschossenen Polizisten und wann sind sie zur Stelle wenns ein Verbrechen gibt? Ich bin mir sicher in denletzten 5 Jahren ist nicht eine handvoll Polizisten im Kugelhagel gestorben dank der rechtzeitigen Abwesenheit seiner Person vom Tatort. Zudem kann man sich ja ein Extra dazuverdienen durch handaufhalten. Die 3 unehelichen Goeren werden dann per Gerichtsbeschluss vom Zufallsvater mit Kindergeld grossgezogen.
    Diers Ansturm an Anwaertern duerfte auch die schwaechelnde Privatwirtschaft wiederspiegeln. Es duerfte im Land nicht viele Arbeitsstellen geben die auch noch gut bezahlt sind. Eigentlich ist der Andrang an oeffentliche Posten ein denkbar schlechtes Zeichen fuer die Privatwirtschaft.
    Das bedeutet auch das man irgendwann die Steuern der Reichen dradtisch erhoehen muss den der Mittelstand ist so quasi voll ausgelastet.
    Die meisten der Anwaerter duerften gerademal die sogenannte Volksschule absolviert haben und daher ist die Qualitaet miserabel, korruption vorprogrammiert (wenn das Christentum nicht aeusserst stark ist) und die Verbrechen nehmen zu. Man wird ja nicht die erstrebte Polizeipension oder das Gehalt riskieren indem man seinen Pelz einem Schusswechsel aussetzt – und was soll dann aus den Kindern werden, nicht wahr? Und weiter gehts mit dem Verbrechen und Korruption nur mit Tausende mehr Gehaltsempfaenger, Duckmaeuser und Drueckeberger die auf der Tasche des Steuerzahlers liegen.

  3. Ja, bei solchen Artikeln kann man auch nur noch lachen. Konsumgesellschaft und Militär sowie Polizei sind die Grundgehalt -Anstalt. Die Frauen kommen wahrscheinlich gar nicht wirklich auf der Straße zu gefährlichen Einsätzen. Vor irgendeinem Gericht heißt es dann, dass der Mann hätte Schutzschild spielen müssen. Das ganze ist leider auch von biologischer Seite her ziemlich unsinnig. Zivilisatinen scheitern auch daran, dass der Mensch an sich nicht dafür geschaffen ist. Auf Dauer würde es verlangen nur noch das Gehirn zu benutzen. Das schafft zu 100 % niemand und die Masse nicht einmal im Ansatz.

  4. Pensionist, m, 45 jährig

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    Sicher kann dieser Job in Paraguay auch mal brenzlig werden, doch im Allgemeinen ein Schoggijob. Zwar etwas Langeweile sollte schon aufkommen, indem mach schlicht und eifach 25 Jahre lang – bis zur Pension – einfach nichts macht, ausser Lohn zu erhalten. Nicht, dass diese Damen und Herren den landesüblichen Mindestlohn von GS 2,2 Mio. erhalten, nein, angefangen wird mit 2,5 und ist nach ein paar Jahren gut auf 5 Mio. Durch die gefährlichen Nebenverdienste wie das Bewachen von Schmuggel wird man dafür mit der Pensionierung ab 45 Jahren nicht gerade belohnt, dann müsste der Zahltag am Ende des Monats erheblich geringer werden. Also sollte man schon in diesen ellenlangen 25 Jahren Dienst tüchtig zugreifen. Aber das wissen ja alle hier. Und handeln auch dementsprechend.

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