Uber: Taxifahrer gehen auf die Barrikaden

Asunción: Das Blockieren der Einfahrt des Busterminals war nicht der einzige Art und Weise, wie sich Taxifahrer gegen die Uber und Muv Fahrer zu schützen versuchen. Auch im Zentrum setzt man auf Blockade.

Anstatt juristisch etwas gegen Uber und Muv zu unternehmen reagiert die paraguayische Taxibranche gereizt auf den Fahrservice, wo sich Privatleute als Fahrer verdingen. Man blockiert Zufahrten und sticht Reifen auf. Die einfache Möglichkeit als Taxifahrer überzulaufen ist meist nicht möglich, da sie mit ihren Fahrzeugen die Anforderungen der Anbieter nicht erfüllen. Taxis in Paraguay sind bis auf wenige Ausnahmen im Durchschnitt 20 Jahre alt.

Und dennoch sieht man das im Vergleich zu den im Land verkehrenden Bussen als normal an und will Klienten die besseren Service fordern keine Möglichkeit geben, diesen zu haben. Die Taxifahrer in Luque hofften kürzlich auf ein Verbot von Uber & Co. Als dieses nicht kam, fordert man nun eine Beschränkung, da nach eigener Aussage der Fahrdienst überall ist und alle Fahrten wegnimmt.

Am gestrigen Morgen gegen 05:30 Uhr wurde ein Uber Fahrer vor der Central Bar von Taxifahrern eingekreist und daran gehindert die Passagiere zu befördern. Obwohl selbst die Passagiere die Uber Vorteile lautstark anpriesen wollte man ihnen keine freie Fahrt gewähren.

Wochenblatt / Abc Color / Hoy

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4 Kommentare zu “Uber: Taxifahrer gehen auf die Barrikaden

  1. Statt mal sich zu verbessern und bessere Dienstleistungen anzubieten einfach Wege blockieren. Als ob das ne Lösung ist. Mit den alten Taxis und den oft stinkende Fahrer, den man nie trauen kann, und Umwege, um mehr km zu fahren, dan noch teuer kassieren. Als ob man in eine Limousine unterwegs war.

  2. Wer keine Argumente hat, wem die Intelligenz und Bildung fehlt, wer unfähig ist sachlich zu diskutieren – der schlägt eben zu. Dies ist ein Teil der hiesigen Kultur und wird gerne und sehr schnell praktiziert. Und wem das nicht paßt, der kann ja gerne das Land mit den vielen freundlichen Menschen verlassen.

  3. So ist das in Paraguay, wen was neues, innovatives kommt, drehen die durch, die ihre Praktiken seit 50 Jahren unverändert absolvieren.
    So wie in dem einen Projekt, wo Fertighäuser hingestellt worden sind bzw. war das geplant, kam ruckzuck die Ziegel“industrie“, die Gefahr sahen ihre Schrottziegeln nicht mehr loswerden zu können.
    Oder die LKW-Fahrer. die die grossen LKWs mit doppelter Ladung (Namen vergessen) nicht zulassen wollten, und partout ihre Uralt-LKWs mit schwarzen Abgasen nicht wechseln möchten.

    Wäre Paraguay eine isolierte Insel im Pazifik, würden die noch auf den Bäumen leben und mit Pfeil und Bogen jagen.

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