Übernachten in alten Weinfässern

Kolonie Independencia: Das Wahrzeichen der Salto Suizo, oder Schweizer Wasserfall, wie er unter den Einheimischen geläufig ist, ein ökologischer Park in Independencia, ist eine der Highlights im Departement Guairá und weiterhin ein Magnet für den Tourismus. Jetzt kann man in dem Areal in alten Weinfässern übernachten.

Neben einer abwechslungsreichen Option für Outdoor-Aktivitäten an der Spitze des genannten Wasserfalls präsentiert der Naturschauplatz jetzt seinen Besuchern eine besondere Unterkunftsmöglichkeit aus Fässern, die zuvor für die Weine in der Kolonie verwendet wurden.

Abgesehen davon, dass es eine weitere Option zum Übernachten für die Besucher wurde, ist sein architektonisches Design von einem sehr wichtigen historischen Wert, wenn man bedenkt, dass sich diese Kolonie in den 1950er Jahren der Weinerzeugung widmete, die zum wirtschaftlichen Aufschwung von Independencia beitrugen.

Die Weinfässer bieten einen Schlafplatz, der über alle Einrichtungen eines 5-Sterne-Hotels verfügt und viel Komfort bietet.

Gedacht sind die Weinfässer zum Übernachten für Paare. Sie verfügen über eine moderne Ausstattung wie privatem Bad, Klimaanlage und einen 360 Grad Ausblick auf das beeindruckende Massiv der Ybytyruzú-Bergkette.

Für diejenigen, die etwas Günstigeres suchen sind auch kleine Hütten verfügbar. Zudem steht ein sehr gutes gastronomisches Angebot mit einer Themenbar bereit. Es werden auch Optionen zum Camping für die Abenteurer angeboten.

Eine weitere Aktivität, die der ökologische Park bietet – mehr als 100 Hektar groß – ist Wandern, eine Seilrutsche und der berühmte Wasserfall mit ca. 40 Meter Höhe mit Bach und einer natürlichen Lagune. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite vom Salto Suizo: https://saltosuizo.negocio.site/

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15 Kommentare zu “Übernachten in alten Weinfässern

  1. vono dorado, wasser mit farbstoff aus der besagte colonie, der liter gabs shon für 2500 Gs, billiger als 3leones zum abfüllen der paraguayer. aber der artikel zeigt wieder mal wie versteckte werbeschaltungen funktionieren, auch in der colonie ist die wirtschaft am boden und es ist jedes mittel recht es wieder zu bewerben, siehe auch den anderen tourismusbeitag bzgl eisenbahnbrücke. wusste garnicht das das wochenblatt jetzt in die tourismusbranche eingestiegen ist, aber naa es gibt jetzt eh schon günstige kreuzfahrtschiffe zu kaufen bevors verschrottet werden, also schnell noch einen artuikel überregen und man kann dann schon wieder am rio herumtuckern damit

  2. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Ich warte eigentlich noch immer dass im Artikel steht das man eine Frau dazukriegt um in den Tonnen einzuschlafen. In etwa so wie bei den Eskimos die dem Gast die eigene Frau anbieten “zum Aufwaermen”.
    Die Eiszeit als Folge von Noah’s Flut hat den Eskimos anscheinend doch ziemlich zugesetzt dass deren Gastfreundschaft so weit geht.
    Kohlenmonoxydtod duerfte eine reale Gefahr sein bei der schaebigen Belueftung – jeder Ruelpser koennte dadrinnen den Tod bedeuten.
    Die Weine dieser Region sind wegen ihrer Schaebigkeit bekannt. Anscheinen ist die Gaerung eine der schlechtesten Weltweit ueberhaupt. Ich war mal da in der Zone und man bildete sich wer weiss was ein auf die erlesenen Weine dieses Anbaugebietes. Weinkenner meinten aber dass man das Gesoeff partout nicht die Kehle runtebekaeme – ich selber bin kein Alkoholtrinker.
    Zitat: “Gedacht sind die Weinfässer zum Übernachten für Paare.” – man ist also angehalten, schon “was Eigenes” mitzubringen. Ansonsten ist dieses nur ein weiteres “Wein, Weib und Gesang” Angebot.
    Es foerdert die Lasterhaftigkeit des Menschen.
    Josephus Flavius schreibt ueber die Ursachen des Untergangs von Sodom und Gomorrha im folgenden dieses. Josephus Flavius selber hat damals noch die Salzsaeule gesehen in die Lots Weib verwandelt wurde als sie zurueckschaute und dem Freudenleben Sodoms nachtrauerte (wie sie unten lesen koennen). Sodom war damals noch gottglaeubig als Lot dahin zog. Der Reichtum machte sie stolz, gewalttaetig und gottlos – dasselbe was man bei den Mennoniten beobachten kann.
    Juedische Altertuemer, Liber 1, teilweise Kapitel 8 & 11.
    “3. Als nun Abram nach Chananaea zurückgekehrt war, teilte er das Land
    mit Lot, da unter ihren Hirten Streit wegen der Weideplätze entstanden
    170 war; dabei ließ er dem Lot völlig freie Wahl. Er selbst nahm die von Lot
    verlassene Gegend nahe dem Gebirge ein und wohnte in der Stadt Chebron, die sieben Jahre älter ist als Tanis in Ägypten. Lot hingegen bewohnte die Ebene am Flusse Jordan nahe bei Sodom, welche damals noch gottesfürchtig war, jetzt aber infolge des göttlichen Zornes verschwunden ist. Die Ursache hiervon werde ich an geeigneter Stelle darlegen.
    Um diese Zeit wurden die Sodomiter durch ihren Reichtum stolz, ge- 194
    walttätig und religionslos; sie gedachten der Wohltaten Gottes nicht mehr;
    übten keine Gastfreundschaft und missbrauchten den vertraulichen Umgang. Darob erzürnte Gott und beschloss, sie zu strafen und nicht nur ihre 195
    Stadt zu zerstören, sondern auch ihr Land zu verwüsten, sodass es fürder
    keine Pflanzen noch Früchte hervorbringen solle.
    2. Als nun Gott dieses beschlossen, sah Abram, an der Tür seines Hauses 196
    in Mambre sitzend, drei Engel und im Glauben, sie seien Fremdlinge, stand
    er auf; begrüßte sie und bat sie, seine Gastfreundschaft anzunehmen. Jene 197
    sagten zu, und er ließ sogleich Brot aus Weizenmehl bereiten, ein Kalb
    schlachten, zubereiten und ihnen unter einer Eiche das Mahl herrichten. Sie
    taten nun, als ob sie speisten, und fragten auch, wo seine Gattin Sarra sei.
    Und da er antwortete, sie sei drinnen, erklärten sie, sie würden nach einiger
    Zeit wiederkehren und sie dann als Mutter vorfinden. Sarra aber lachte dar- 198
    über und meinte, dass sie doch wohl keine Kinder mehr gebären könne, da
    sie selbst schon neunzig und ihr Mann hundert Jahre alt sei. Da verstellten
    sie sich nicht länger und bekannten, dass sie Engel Gottes seien; einer von
    ihnen sei gesandt, um ihm den Sohn zu verkündigen, die beiden anderen,
    um die Sodomiter auszurotten.
    Lot, dem Gott den Untergang der
    Sodomiter verkündete, entfernte sich mit seinem Weibe und seinen Töchtern, die beide noch Jungfrauen waren; denn ihre Verlobten verschmähten
    203 es, mitzugehen, indem sie Lots Mahnungen Torheiten nannten. Da warf
    Gott Feuer in die Stadt und verbrannte sie mit den Einwohnern; auch das
    Land ringsum zerstörte er durch Feuer, wie ich es in der Geschichte des
    Jüdischen Krieges schon erzählt habe. Übrigens wurde Lots Weib, die beim
    Abzug nach der Stadt zurückblickte und ihren Untergang allzu neugierig
    anschaute, obgleich Gott dies ausdrücklich verboten hatte, in eine Salzsäule
    verwandelt. Diese Säule habe ich selbst gesehen, denn sie steht noch da.
    204 Lot aber gelangte mit seinen Töchtern an einen kleinen Ort, der vom Feuer
    verschont geblieben. Dieser Ort heißt noch jetzt Zoher, was im Hebräischen
    »klein« heißt. Dort lebte er eine Zeit lang, getrennt von den Menschen,
    kümmerlich und elend.”

    1. ein sehr interessanter Kommentar ! Leider ein wenig kurz gefasst. Gerade das mit den Eskimos finde ich sehr spannend. Wenn es Deine Zeit erlaubt – könntest Du da nicht ein wenig ausführlicher drauf eingehen ?

    2. Immerhin haben wir es geschafft, dass das Gesicht der Kanzlerin ostdeutsch ist. Das ist ja auch schon mal was.
      Merkel
      In Indien gibt es mehrere 100 Millionen Menschen, die sich inzwischen eine zweite Mahlzeit leisten können. Das ist erfreulich. Darauf war allerdings die Agrarproduktion nicht eingestellt.
      Merkel
      Ich bin genauso das Volk, wie andere das Volk sind
      Merkel
      Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu einer Nation werden mit Leuten, die alle vor dem Fernseher sitzen und genau wissen, wer wie Fußball spielen muß. Aber selber nicht mehr in der Lage sind, einen Ball vor sich her zu schieben.
      Merkel

  3. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    @RolandK
    Bei den Eskimos war der Frauentausch ein sehr verflochtenes System. Wenn du deinen Freund besuchtest, bot er dir aus Gastfreundschaft seine Frau an. Bei vollkommen Fremden, so verstand ich es, war die Frau “nur zum Aufwaermen” da.
    “Indeed, when a man visited a village in which lived his partner the former” … was given food, physical and moral
    assistance, the use of implements, the use of a wife if he needed any of these” (Lantis, 1946, p. 243).”
    https://www.uaf.edu/apua/files/Rubel1961.pdf
    Das “Leihen” des Eheweibs war ein gaengiger Brauch bei den Eskimos.
    “As a young man searching for adventure, James Houston quickly verified the one thing everyone has heard about Eskimos and their bedtime hospitality. Decades later, he is still digesting other lessons he learned during 14 years spent among the Inuit, as Eskimos call themselves.
    ”When I brought my wife up north for the first time,” Houston said,
    ”one of the Inuit I`d long hunted with looked her up and down. Then he turned to me and said: `Seems like you`ve been doing too much borrowing and not enough lending, old friend.`”
    Dem Weissen (Houston) wurde vom Eskimo nahegelegt dass er wohl zu viel “ausliehe” anstatt “zu leihen gaebe” – als ein Eskimo mal seine Frau sah.
    “It is true an Eskimo may offer to lend his wife to a guest, explained the Canadian-born artist and author…
    Dependent as they are on one another for mutual survival, Eskimos naturally cede a visitor a place of honor at the warmest spot in their home:
    the center of the family bed, where a person is better insulated against subzero temperatures by the bodies flanking him. It is an Eskimo woman`s option, though, to share that place and herself with an overnight guest.”
    https://www.chicagotribune.com/news/ct-xpm-1990-05-13-9002080341-story.html
    @Monosapiens, jetzt werd nicht gleich Eskimo…

    1. Wäre es nicht interessanter zu erfahren, ob die Mennoniten Ähnliches praktizieren?
      In besimmter Weise habe ich auch was zu sagen.
      Merkel
      Jeder hat seine Art, zurückzuschlagen. Schweigen kann’s auch mal sein.
      Merkel

  4. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    @RolandK
    Google Translate spukt folgendes aus wenn ich den obigen englischen Text da reingebe.
    Werde schlau wer draus schlau werde – ich hoffe es hilft etwas und man kann den Kauderwelsch entziffern.
    “In der Tat, als ein Mann ein Dorf besuchte, in dem sein Partner lebte, wurde dem ersteren „… Nahrung gegeben, körperlich und moralisch
    Hilfe, die Verwendung von Geräten, die Verwendung einer Frau, wenn er eines davon brauchte.
    Als junger Mann auf der Suche nach Abenteuern überprüfte James Houston schnell, was jeder über Eskimos und ihre Gastfreundschaft vor dem Schlafengehen gehört hat. Jahrzehnte später verdaut er noch andere Lektionen, die er während 14 Jahren unter den Inuit gelernt hat, wie Eskimos sich selbst nennen.
    “Als ich meine Frau zum ersten Mal nach Norden brachte”, sagte Houston.
    „Einer der Inuit, mit denen ich lange gejagt hatte, sah sie von oben bis unten an. Dann drehte er sich zu mir und sagte: “Scheint, als hättest du zu viel geliehen und nicht genug verliehen, alter Freund.
    Es ist wahr, dass ein Eskimo anbieten könnte, seine Frau einem Gast zu leihen, erklärte der in Kanada geborene Künstler und Autor…
    Abhängig davon, dass sie für ihr gegenseitiges Überleben voneinander abhängig sind, geben Eskimos einem Besucher natürlich einen Ehrenplatz an der wärmsten Stelle in ihrem Zuhause ab:
    das Zentrum des Familienbettes, in dem eine Person durch die sie flankierenden Körper besser gegen Minustemperaturen isoliert ist. Es ist jedoch eine Option für Eskimofrauen, diesen Ort und sich selbst mit einem Übernachtungsgast zu teilen.”

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