Unklarheit herrscht vor

San Bernardino: Der Ypacaraí See scheint sauber. Der Schein trügt jedoch. Selbst das Gesundheitsministerium warnt vor dem Badegang, dem sich manch einer hingezogen fühlt und sogar vor dem Einatmen der Luft rund um das Algen-verseuchte Binnengewässer.

Nachdem trotz zwei verschiedener Gruppen Anstrengungen unternommen wurden die Wasserqualität wenigstens teilweise zu verbessern rät das Zentrum für technische Untersuchungen (Cemit) davon ab zu baden oder gar die Luft in Wassernähe einzuatmen. Ab 20.000 Zellen pro mm³ besteht ein gesundheitliches Risiko. Im Ypacaraí See ist es jedoch die zehnfache Menge an Cianobakterien, die die Gesundheit eines jeden Einzelnen gefährden könnte.

Dies bedeutet zudem, dass im kommenden Sommer erneut keine offizielle Badeerlaubnis ausgesprochen werden könne, so die leitende Doktorin Katya Peralta. Die gesundheitlichen Folgen sind entweder auf der Haut oder im Magen-Darm Bereich zu spüren.

(Wochenblatt / Última Hora)

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8 Kommentare zu “Unklarheit herrscht vor

  1. ich denke man sollte direkt am Strand sowohl Krankenstationen als auch Beerdigungs-Institute installieren…. Der deutsche „Uebersetzr“ der Muni SanBer empfiehlt sogar das Baden im See!!!! Fuer mich ist das versuchte Koerperverletzung mit moeglicher Todesfolge:

    nachrichten.com.py/2011/12/09/la-rotonda-strand/

  2. Den Kommentar der „Gasmasken“ finde ich total übertrieben. Für Personen die unmittelbar am See wohnen ist es sicher empfehlenswert ganztägig die Masken zu tragen. Jedoch alle anderen, die etwas weiter weg residieren, können sich täglich mehrmals beim Wetterdienst informieren. Kommt Südwind auf, dann sollten auch sie die Gasmasken überziehen. Jedoch ist es sicher nicht nötig den ganzen Tag damit herum zu laufen.

      1. Da ich oft in Aregua bin und manchmal auch übersetze auf die andere Seite ist meine Erfahrung, dass bei Südwind der Dreck des Sees nach Sanber gespült wird und bei Nordwind Aregua zum Handkuss kommt. Daher ist es logisch, dass bei Südwind die guten Aromen des Sees nach Sanber gelangen.

  3. Der „Pöbel“ verbringt schon lange nicht mehr seine Ferien in Sanber. Der Pöbel fliegt nach Brasilien, Uruguay oder in die Karibik. Nur noch junge Leute feiern übers Wochenende in Sanber wo sie die „Sau“ raus lassen können. Wer will schon in so einem Umfeld Urlaub machen, geschweige dort leben!

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