Verantwortungslosigkeit in ihrer reinsten Form

Colonia Yguazú: Infolge eines abrupten Fahrmanövers seines Vaters starb ein dreijähriger Junge, nachdem er mit dem Kopf gegen die Scheibe eines Fahrzeugs gestoßen war. Der unglückliche Vorfall ereignete sich auf der Ruta II in Höhe der Stadt Yguazú.

Arnildo Santacruz Portillo war in seinem Fahrzeug in Begleitung seines Sohnes (3) unterwegs, als ihm während der Fahrt ein Passant in die Quere kam, woraufhin er ein plötzliches Ausweichmanöver vollzog.

Der Fahrer stieg aus, um zu prüfen, ob er den Fußgänger angefahren hatte, und als er in sein Fahrzeug stieg, fand er den kleinen Jungen, der durch einen Schlag auf den Kopf Blut verlor. Er brachte ihn schnell in das regionale Krankenhaus, wo er für tot erklärt wurde.

Der Gerichtsmediziner diagnostizierte als Todesursache ein “Schädeltrauma infolge eines Verkehrsunfalls”.

Dem Bericht zufolge wurde das Kind durch das abrupte Ausweichmanöver seines Vaters destabilisiert, war nicht angeschnallt und schlug mit dem Kopf gegen die Scheibe.

Santacruz wurde positiv auf Atemalkohol getestet. Er hatte 1,637 Promille intus. Dem Passanten wurde geholfen und er wurde inzwischen wieder entlassen.

Der mit dem Fall befasste Staatsanwalt Miguel Alvarenga erklärte, dass der Mann wegen Verletzung der Sorgfaltspflicht, Gefährdung im Straßenverkehr und Totschlag angeklagt werden wird.

Wochenblatt / Hoy

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5 Kommentare zu “Verantwortungslosigkeit in ihrer reinsten Form

  1. Nur dumme Ignoranten schnallen ihre Kinder im Auto nicht an!! Und davon gibt es gar viele in Paraguay. Ich sehe so gut wie niemand, der seine Kinder im Auto mit einem Sicherheitsgurt gesichert hätte. Nicht einmal Kleinstkinder werden auf einen speziellen Kindersitz gesetzt und angeschnallt. Dafür dürfen sie dann vorne auf dem Beifahrersitz freihändig herum turnen. Und die Polizei schaut meist tatenlos zu!

  2. Ein Kindersitz kostet ab 250 Mil., ab 375 Mil auch brauchbare. Dann müsste man aber noch wissen, wie man das Teil richtig herum einbaut, gar nicht so einfach, wenn man noch am Üben ist ein Streichholz richtig herum zu halten. Und teuer, bei 300 Euro monatlichem Einkommen.
    Hiesig Caminera ist für Kontrollen zuständig, die Nationalpolizei für unter dem Mango Facebock zu updaten und die Stadtpolizei um ein wenig herumzustehen. Wer schon ein Tage ein Fahrzeug fährt, der weiß wo die Polizeikontrollen der Caminera stattfinden könnten. Und dies nur auf den Routas (hiesig Autobahnen).
    Gestern nach den Wahlen einige gesehen die mit der Bierflasch im Auto in der Gegend herum hupten. Einen hatte ich auf der Routa sogar vor mir – ein kleiner weißer Fiat Panda – der ist einzig mit ca. 40 – 50 km/h auf der Überholspur unterwegs schwankend gewesen. Alle mussten aufpassen, ihn links zu überholen, da er manchmal über die Linie fuhr und musste man noch seine sieben Augen rotieren lassen und zwischen Gas und Bremsen regeln, damit man nicht selbst bald im Grab lag. Polizei glänzte gestern Abend mit Abwesenheit und feierte wohl tüchtig den Wahlausgang, dann alles wie die letzten Jahre gehabt seinen korrupten Gang nimmt.

  3. Na ja der Mann, seine Familie ist genug gestraft auf der einen Seite.Wenn er Geld für das Auto hat hat er auch Geld für einen Kindersitz haben, das Kind anschnallen.Alkohol -Autofahren und Kinder durch die Gegend karren macht man nicht.Deshalb sollte man ihn ruhig Verknacken.

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