Verbraucherschutzbehörde bestätigt Preiserhöhungen und warnt vor Strafen

Asunción: Der Minister von der Verbraucherschutzbehörde Sedeco, Juan Marcelo Estigarribia, berichtete, dass es deutliche Preiserhöhungen bei den Produkten des Familienkorbs in mehreren Supermärkten des Departements Central gegeben habe und warnte vor Strafen in diesen Fällen.

Die Behörde Sedeco hat Preise von 60 angebotenen Produkten aus dem Basis-Familienkorb verglichen.

„Wir unsererseits beobachten Woche für Woche die Preise und stellen die Ergebnisse über unsere digitalen Medien zur Verfügung, mit dem Ziel, die Kunden zu sensibilisieren, damit sie bei der Auswahl selektiv und anspruchsvoll sind”, sagte Estigarribia.

Im gleichen Zusammenhang berichtete er, dass die jüngsten erfassten Daten eine deutliche Zunahme der Produkte des Basiskorbs zeigen. Sie umfassen folgende Artikel: Backwaren, Fleisch, Mehl, Haushaltswaren, Milch, Körperpflege, Obst und Gemüse.

„Wir veröffentlichen die Preise für den Verbraucher, wie den Namen des Unternehmens und den Standort, damit die Leute wissen, wo sie das Produkt zu einem niedrigeren Preis kaufen können”, erklärte er.

Der Minister erwähnte auch, dass ein weiterer von Sedeco geförderter Zweck darin bestehe, Fälle von Preismissbrauch zu verhindern und die Behörde dränge darauf, die Qualität des Produkts vor dem Kauf zu überprüfen. Estigarribia empfiehlt, dass die Bürger in einigen dieser Fälle entsprechende Anzeigen einreichen.

„Wir haben zusammenfassende Resolutionen, die diese Art von Praktiken bestrafen. In diesem Fall waren es Supermärkte in der Metropolregion“, fügte er hinzu.

Sedeco fordert die Supermärkte auf, angemessene Preise beizubehalten und die Gewinnspanne in diesem Familienkorb zu minimieren, angesichts der Gesundheitssituation, die die Bürger durchmachen.

Wochenblatt / El Nacional

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

2 Kommentare zu “Verbraucherschutzbehörde bestätigt Preiserhöhungen und warnt vor Strafen

  1. Diese sogenannten “Verbraucherschützer” sollten sich am besten ein Dauerquartier in den S6-Supermärkten einrichten. Die kämen aus der Arbeit gar nicht mehr heraus. Hier findet man Artikel die 2 bis 3x teurer sind als in anderen Verbrauchermärkten bzw. Läden Viele Waren sind offensichtlich und systematisch am falschen Platz einsortiert, so daß man das Preisschild nicht richtig zuordnen kann und somit an der Kasse eine böse Überraschung erlebt. Ich meide daher so gut es geht, überhaupt noch in S6 Märkten einzukaufen.

  2. Nun, zuerst sollte man nachforschen, weer oder was die Ursache von Preiserhöhungen im Einzelhandel ist, und nich einfach den Einzelhändler, der letztlich an den Endverbraucher verkauft, mit Strafen zu bedrohen. Wenn man allerdings weiß und auch die Beweise dafür hat, daß ein Einzelhändler seine Endverkaufspreise vollkommen ohne jeden Grund willkürlich erhöht hat, nur um eben mal etwas mehr zu verdienen, dann erst könnte man ihm im besten Fall mit dem Vorwurfs des Wuchers beikommen. Ich hatte in Paraguay viele Jahre lng sehr viel mit dem Supermarktwesen zu tun, und sich nur den Beschwerden des Käufers anzuhören, um daraus einen “bewiesenen” Wucher abzuleiten, das ist als “Ermittlung” einfach nicht genug. Erstens ist “Dasselbe” nicht immer tatsächlich auch “Dasselbe”, wenn dies hier auch so einfach behauptet wird. Man beginne mal beim Rindfleisch. Ein Supermarkt, der wirklich höchste Qualität anzubieten gedenkt, der kauft ausschließlich “Jungstierchen” (in Paraguay bekannt als “Novillos”. Er hat zwar einen relativ hohen Einstandspreis und muß dann folglich auch sein einzelnen Fleischarten wesentlich teurer verkaufen als jener Supermarkt, der aux wirtschaftlichen Gründen, und um sein Fleisch möglichst billig anbieten zu können, bereits “ausrangierte” alte Kühe kauft, denn diese sind freilich wesentlich biliger als z.B. ein Jungstier im Alter von ca. 2 Jahren Die Kuh wird zunächst einmal benötigt für die Reproduktion und die Produktion von Milch, woraus dann wiederum durch Produktion von Butter, Käse und anderen Milchprodukten auch schon gute Gewinne erzielt werden. Erst wenn die Kuh dann wirklich zu nichts mehr taugt, weder zur Reproduktion noch zur Milchproduktion, wird sie dann an den Schlachthof verkauft zu einem sehr niedrigen Preis. Der Schlachthof wiederum verkauft dann diese Tierhälften wesentlich billiger pro Kilo als z.B. die Hälften von Jungstieren. Und gerade da haken dann die Neunmalklugen unter den Kunden ein, die sich betrogen fühlen, weil z.B. ein Lomito (Filetsteak) in einem Supermrkt pro Kilo z.B. 60.000 Gs. kostet und im anderen 50% mehr, und auch darüber. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass bei jenen Wiederverkäufern , die ihr Lomito tatsächlich für bis zu 100.000 Gs. pro Kilo verkaufen, dies dann auch 100% geputzt ist, da verliert die Hausfrau in der Küche kein Gramm als Verschnitt, während die angeblich “preisgünstigeren” Lomitos nicht nur aus minderwertigem Fleisch bestehen, sondern dazu noch pro Lomito noch zwischen 500g und 1 kg. Abfall haben, die auf Kosten des Käufers gehen. Genau durchgerechnet, kommt dann dann pro Kilo verwertbarem Fleisch letztlich wieder auf den selben Preis.
    Es sind eben die nur zwei Jahre alten Jungstiere, die das qualitativ viel bessere Fleisch liefern, und das daher dann auch den entsprechenden Preis haben muss, das selbstverständlich viel mehr wert ist als das trockene und mit Hartfasern durchzogene Fleisch einer alten Kuh, das auf dem Grill trotz langen Bratens nich weicher wird, sondern immer noch härter. Jedem ist doch ein weiches und saftiges Grillfleisch wesentlich lieber als eine Schuhsohle, die nicht weichzubekommen ist. Kuhfleisch ist letztlich auch nur geeignet, um eine Knochensuppe zuzubereiten, genannt “Puchero”. Und grundsätzlich ist die Basis für die Berechnung der Verkaufspreise stets die Einstandspreise. Wenn wir schon bei Frischerzeugnissen sind, da kommen wir auch an bei Gemüse und bei Früchten. Diese Preise ändern ihren Einstandspreis meist sogar täglich, wo bei es hier meist auf das Wetter ankommt. Der Preis kann sich von einem auf den anderen Tag um 100% oder mehr erhöhen, weil es in der vorangegangenen Nacht z.B. regnete und nur sehr wenig Produkte aus dem Inland in Asuncion ankamen. Aber da wird unser Till auch gleich wieder protestieren, denn ein Salatkopf kostete gestern noch die Hälfte vom heutigen Preis, und das ist für ihn natürlich nur Wucher des Supermarkts. Und genau so ist es auch bei vielen anderen Produkten in Supermärkten. Der Supermarktbesitzer, welcher nur willkürlich und ohne Grund zu hoch kalkuliert, der schneidet sich ins eigene Fleisch, weil er dadurch nur verlieren kann. Denn der Kunde vergleich ständig die Preise gerade bei Frischprodukten, und wer da meint, etwas mehr verdienen zu können, indem er seine Preise über Gebühr erhöht, Und verkauft dann der Wucherer nur 50% seiner für heute zum Verkauf bestimmten Warenmenge, dann hat er einen riesigen Verlust eingefahren, denn was bei schnell verderblichen Produkten nicht schnell verkauft wird, muss weggeschmissen werden.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.