Verkäufer des Mercado 4 wehren sich gegen Renovierung

Asunción: Nachdem 28 Milliarden Guaranies für die Renovierung des Mercado Municipal N°4 durch Itaipú bereitgestellt wurden und das neue Projekt vorgestellt wurde widersetzen sich die über 4.000 Verkäufer diesem.

Mit der besagten Summe soll neben dem Hauptgebäude und einigen kleinen Gassen nichts weiter erneuert werden. Der Markt jedoch umfasst viele Blöcke mehr. Des Weiteren werden neue Geschäfte vor schon existierende gebaut und erlaubt, was den zuerst dagewesenen Verkäufern nicht nur die freie Sicht sondern auch Umsätze raubt. Aus diesem Grund sehen sie keine Notwendigkeit das ohnehin nur durch fliegende Händler bevölkerte Haupthaus des Mercado 4 zu renovieren sondern in der Umsetzung der Verkäufer.

Außerdem müssten um die geplante Renovierung durchzuführen diverse Händler an andere Orte umziehen, was ebenso ungewollt ist, da somit treue Kunden verloren gehen. Einige Händler gehen soweit und erklärten, dass es kein Geld aus Itaipú braucht, da alles, so wie es jetzt ist, funktioniert.

Ein Großbrand vor einigen Tagen zeigte jedoch das Gegenteil auf. Die desaströse Anordnung der Verkaufsstände, die dilettantische Elektroinstallation und die fehlenden Zufahrten für die Feuerwehr sind potentielle Gefahrenquellen für Verkäufer und Käufer.

(Wochenblatt / Abc)

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3 Kommentare zu “Verkäufer des Mercado 4 wehren sich gegen Renovierung

  1. Ist doch klar wie Kloßbrühe, die Verkäufer haben sich an das Dreckloch gewöhnt, also warum etwas ändern. Sauberkeit und Ordnung ist für denen ein Fremdwort, im Dreck geboren, im Dreck gestorben.

  2. Der Mercado 4 ist die schwarze Kasse der Stadtverwaltung von Asunción. Der Großteil der Geschäfte sind illegal, scheinen also offiziell nicht auf und die Mieten dafür wandern in die privaten Taschen. Jeder kleinste Verkaufstisch muss Gebühren bezahlen. Die legalen Mieter sind für eine Erneuerung, die illegalen dagegen. Die Stadtverwaltung ist natürlich an den Millionen Dollars von Itaipu interessiert, ergeben sich doch wieder blendende Möglichkeiten, sich vom Geldsegen etwas abzuzweigen. Man wird einen Kompromiss finden, das Geld von Itaipu bekommen, was minderwertiges bauen und der Rest ist altbekannt.

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