Viel Geheimniskrämerei

Asunción: Dass die Untersuchungen, die in den USA gegen Horacio Cartes angestellt wurden, geheim sind, zeigt, warum das Anwaltsbüro, welches vom Ex-Präsident beauftragt wurde, nichts gegen ihn finden konnte.

Pedro Ovelar, sein Anwalt in Paraguay, erklärte: „Es ist also unmöglich, sich mit dem zu verteidigen, was sie einem nicht sagen, was sie nicht transparent machen. Bis heute ist die Anschuldigung undurchsichtig, sie ist geheim“. Genau genommen braucht er sich auch nicht zu verteidigen oder etwas dazu sagen. Dennoch meint Cartes, dass viel Aufwand etwas ans Tageslicht fördern würde, was jedoch nicht passiert. “Uns wurde gesagt, dass es im Justizministerium nichts gibt, dass es keine Anklage gibt, dass wir nichts haben”, sagte Ovelar weiter.

“Ich weiß nicht, wie die Anklageschrift lautet. Wir haben eine Einstufung (als erheblich korrupt), aber nicht die Fakten, auf die sich diese Einstufung stützt“, sagte Cartes’ Verteidiger und erklärte, „man habe beschlossen, keine Berichte von der US-Botschaft anzufordern, da diese Institution nicht einmal dem Außenministerium unterstellt sei. Ich halte das für Zeitverschwendung und sinnlos”.

“Die Feinde von Horacio Cartes stecken dahinter”

Der Anwalt versicherte, dass die US-Botschaft sich von den lokalen Daten beeinflussen ließ, da es eine sehr intensive Lobbyarbeit gab. “Von den Medien, die ständig Informationen verbreiten, und auch von den Treffen, die stattgefunden haben. Sie haben (der Botschaft) Informationen vorgelegt, die manchmal falsch und manchmal eigennützig sind”, warf er indirekt Abc Color und Última Hora vor.

Er bekräftigte auch, dass es ihnen darum ging, Honor Colorado zu “enthaupten” und dass die “Feinde von Horacio Cartes” dahinter steckten. “Es gibt eine Absicht der Medien und von Teilen der Opposition, die den Sturz der Colorado-Partei wollen”, erklärte er just gegenüber Abc Cardinal.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentar zu “Viel Geheimniskrämerei

  1. Genu. Es gibt keine Anklage. Also wieso verteidigt sich der Al Cartes denn andauernd waya seinen Lackaffen. Genu. Der Yankee hat ein wenig hiesig edukatives Basura-TV geguckt (Jingo, Calle 7, Conejo, Baile con Paragauy ua) und stützen ihre Visa-Verweigerung für Al Cartes und den amtierenden Vice-Präsidenten des Landes auf Basura-TV-Sendungen. Genu. Sie haben beschlossen nix zu tun. Jä, was wolltens denn auch tun. Ohne Anklage könnens ja nix tun. Tipp: Vielleicht sich darauf vorbereiten, dass von Seiten der USA ein Auslieferungsantrag gestellt wird. Irgend ein Geschichtchen, warum der Al Cartes für jeden paragauyanischen Säugling bis Greis Zigaretten produziert, wo diese Landen, warum Al Cartes dem verurteilen Geldwäscher mit 500.000 US$ unterstützt hat und warum es dank der netten Colorado-Politiker Brücken für 2,5 Mio. US$ gibt, mit einem Wert von 500.000 US$. Aber hierzulande löst es ja keine Scham- oder Rücktrittsgefühle aus einer nachweislich korrupten Partei anzugehören.

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