Vier Wochen lang um die 20 °C in Paraguay

Paso Yobai: Ein Meteorologe würde sich kaum trauen, eine Langzeitprognose über das Wetter abzugeben. Jedoch haben die Ureinwohner in Paraguay vielleicht mehr Instinkt und Erfahrung.

Schon des Öfteren hat sich Alcides Maroji, ein Indigener aus der Ethnie der Ache und wohnhaft im Raum Paso Yobai, Departement Guairá, mit dem Wetter und der Natur auseinandergesetzt.

„Unsere Vorfahren lehrten uns eins mit der Natur und der Erde zu leben. Jeder Vogel, jede Ameise, jede Wolke, jeder Baum, alles um uns herum sagt etwas über das Leben, die Umwelt aber auch das Wetter aus“, erklärte Maroji.

Er fügte an, dass es zwei Kälteperioden in relativ kurzer Zeit gegeben habe, die der Natur sehr schädlich gewesen seien. „So kurz hintereinander eine Kälte, noch dazu mit Frost hat der Flora und Fauna geschadet. Aber die Natur hat nur das Gleichgewicht wieder hergestellt. Dabei bleibt das Gute erhalten und das Schlechte wird entfernt“, sagte Maroji.

Auf die Frage wie es nun mit dem Wetter weitergehe antwortete der Indigene: „Es wird die nächsten vier Wochen bei Höchstwerten um die 20 °C bleiben. Nachts kann es schon einstellige Werte geben, aber kein Frost. Wenn Sie fragen sollten warum ich das weiß ist die Antwort klar: Wir glauben an die mystische Einheit von Menschen mit der Natur und den Kreisläufen. Deshalb gibt es für uns jetzt wieder eine Zeit, um zu jagen und Früchte zu sammeln. Die Ahnen schützen uns und unser Volk“, erklärte Maroji.

Es wird sich zeigen, ob der Indigene mit seinen Prophezeiungen recht haben wird. Jedoch steht er mit dieser Meinung nicht allein da. Deutsche Kolonisten aus der gleichen Region wie eingangs erwähnt sind ebenfalls der Ansicht, dass es im Monat Juli keinen Frost mehr geben soll. Die Tagestemperaturen beinhalten angenehme Werte.

„Es gab teilweise strengen Frost in den vergangenen zwei Tagen. Obwohl Anfang Juli dieses Phänomen eigentlich auftritt, weil zu dieser Zeit auch die Winterferien beginnen, hat es sich etwas nach vorne verschoben. Es gibt in dem Sinn keine Klimaveränderung, sondern nur eine Verschiebung. Deshalb dürfte sich die Natur in den nächsten Wochen wieder erholen und es warm bleiben“, sagte ein Yerba-Landwirt aus der Kolonie Sudetia, im Bezirk Paso Yobai.

Wochenblatt

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3 Kommentare zu “Vier Wochen lang um die 20 °C in Paraguay

  1. Also mein Hund hat gar nichts dagegen, wenn „es zwei Kälteperioden in relativ kurzer Zeit gegeben habe, die der Natur sehr schädlich gewesen seien“. Immerhin ist er momentan seine Zecken und Läuse los.
    Sie lasen soeben einen Kommentar aus der Rubrik «beliebte und wertvolle Kommentare mit Prädikat „nicht witzig und nicht geistreich“» des Paraguay – Wochenblatt.cc – Leserforums.

  2. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Und was lernt man aus dem Artikel?
    Man höre auf die mit der Natur verbundenen Nativen statt auf zur Verbl…. verstudierter Pseudowissenschaflter.
    Das bestätigen auch die treffsicheren Langlzeit-Prognosen dieser Kärlis:
    https://www.youtube.com/results?search_query=w%C3%A4tterschm%C3%B6cker+youtube

  3. Dieses alte Wissen sollte unbedingt bewahrt werden.

    In den wenigen Worten von diesem Indigenen steckt viel mehr Wahrheit als in ganzen Aufsätzen oder Referaten oder Reden der meisten Politiker dieser Welt.

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