Währungsturbulenzen: Der Kurs vom US-Dollar steigt unaufhörlich an

Asunción: Der Anstieg vom US-Dollar auf die Marke von 5.830 Guaranies sorgt für Unruhe auf dem Devisenmarkt. Die internationalen Währungsturbulenzen treffen auch Paraguay.

Bereits Ende August sind alle Erwartungen beim US-Dollar übertroffen worden, denn die Zentralbank von Paraguay prognostizierte einen Kurs in Höhe von 5.800 Guaranies, wohlgemerkt zum Jahresende.

Dieses Phänomen mit der Aufwertung des US-Dollars wurde in Argentinien, wo der Peso stark an Wert verlor, stärker beobachtet. Federico Callizo, Börsenhändler, sagte gestern, dass dies ein sehr beunruhigender Tag für die Investoren gewesen sei, hauptsächlich in Argentinien. Das Länderrisiko stieg um 5,2%, erreichte 725 Punkte und der argentinische Peso fiel um 7,9%.

Er fügte an, dass dies die am meisten abgewertete Währung an diesem Tag gewesen sei, gefolgt von der türkischen Lira, die mit einem Rückgang von 2,9% geschlossen habe.

In 15 Tagen, auf dem Markt in Paraguay, stieg der Kurs vom US-Dollar von 5.730 Gs. bis auf 5.830 Gs. Das sind 100 Punkte und gilt als Rekord in der Geschichte. Es wurde erwartet, dass die nordamerikanische Währung 5.800 Guaranies erreichen wird, aber erst Ende des Jahres, nicht vor Ende dieses August.

Von den Verantwortlichen der Zentralbank aus Paraguay (BCP) erklärte man, dass dieser lokale Anstieg auf die Austauschsituation in Argentinien zurückzuführen sei. Sie erwähnten, dass trotz der soliden makroökonomischen Grundlagen der paraguayischen Wirtschaft in einer globalisierten Welt, die in benachbarten Volkswirtschaften entwickelten Störungen, eine lokale Währung in gewisser Weise beeinflusse, wenn auch nicht in der gleichen Intensität.

Auf der anderen Seite führt die BCP tägliche Verkäufe auf dem Markt durch, eine Menge, die je nach den Nachfragebedingungen variieren kann. Der Umfang der von der Zentralbank durchgeführten Operationen wird monatlich am letzten Geschäftstag eines jeden Monats veröffentlicht.

In der Region gab es am Donnerstag Turbulenzen an den Märkten, als die argentinische Krise Brasilien traf, sowie in Paraguay, wo der Dollar einen Höchststand erzielte. Im Nachbarland, laut Clarin.com, erreichte der US-Dollar am Donnerstag 4,16 Reais. Es ist der höchste Wert seit 1994.

Wochenblatt / Hoy

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7 Kommentare zu “Währungsturbulenzen: Der Kurs vom US-Dollar steigt unaufhörlich an

  1. Raus mit dem Dollar aus ganz Südamerika, das wäre dringend notwendig, nur weil dieser so fleissig benutzt wird, hat er überhaupt noch einen Wert.
    Ansonsten ist das nur bunt bedrucktes Papier einer Nation, die ausser Waffen und Kriegen nichts mehr produziert.

  2. Alles nur Schall und Rauch. Ja der Dollar kann steigen,aber auch tief fallen.So wie es die Spekulanten treiben.
    Er ist einfach überbewertet!

  3. Das kann sich bald wieder ändern. Wirtschaftswissenschaftliche Institute in den USA wie das Mises Institute sagen für die USA einen ökonomischen Winter voraus. Die Frage ist, ob dann Trump noch rabiater wird. Von Wirtschaft versteht er kaum etwas. Besser gesagt: nichts!

  4. Na ja, ein Blick in die weltweiten Produktionsstatistiken würde gut tun. Ganz abgesehen von zB Forschung und IT, was bei US-Bashern verständlicherweise nichts wert ist.
    Wir in Europa sind auf dem richtigen Weg: wir importieren die islamische Kultur und finden das toll, wohl weil sie überlebensfähiger wie die unsere ist.
    Und zuletzt, geh mal 20 Jahre zurück: welche Währung hat inzwischen am wenigsten an Wert verloren? Sicher nicht der Euro! Also: wieder mal der Rat: etwas leiser bitte!

    1. Als Weltwährung ist es der Federal Reserve natürlich möglich, die eigene als auch andere Währungen nach Lust und Laune zu manipulieren. Auch den Euro. Aber die Zeiten ändern sich. Was Statistiken angeht: www. shadowstats.com.
      Für ein wenig Wirtschaftswachstum verschulden sich die USA weit stärker als vergleichsweise Europa. Sie können as, für sie ist es problemlos. Notfalls bedroht man andere Länder mit Sanktionen oder „heißem“ Krieg.

    2. Die westliche Welt wird zusammenbrechen. Hoch intelligente Frauen bekommen keine oder sehr wenige Kinder, während weniger intelligente Einwanderer aus der 3. Welt bekanntlich sehr fruchtbar sind.
      Quelle: angebliches Professorchen Richard Lynn, Intelligenzforscher, Universität Ulster
      ist er damit ein böser Rassist oder sogar ein Nazi?

  5. Der Dollar hat von seiner Einführung bis heute 99% seines Wertes verloren, so für all die Leutchen, die den USA noch immer im A… stecken. Komischerweise der Guranie nicht?

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