Was soll man dazu noch sagen?

Asunción: Bis zum 21. Oktober bleiben die Flughäfen für kommerzielle und private Flüge noch geschlossen. Mit Ausnahme können auch wichtige und notwendige Flüge von der Verteidigungskommission erlaubt werden. Der Sohn von Ex-Präsident Cartes erhielt so eine Erlaubnis.

Am letzten Montag startete Juan Pablo Cartes Montaña zusammen mit 14 weiteren Freunden zu einem Urlaub nach São Paulo, Brasilien. Die Reise unternahm der Sprössling in seinem eigenen Flugzeug.

Juan Pablo Cartes, der der Vorsitzende des paraguayischen Fallschirmspringervereins ist, wurde von seiner brasilianischen Ehefrau Evelyn Jacqueline Glovacki, dem Schwager seiner Schwester, Kurt Bendlin, und einigen anderen Freunden begleitet um Urlaub in Brasilien zu machen.

Der Direktor der nationalen Luftfahrtbehörde (Dinac), Douglas Cubilla, bestätigte, dass man das Land per Flugzeug bis zum 20. Oktober nicht verlassen werden darf. Privatflüge benötigen eine Genehmigung des Nationalen Verteidigungsrates (Codena). Die Codena bearbeitet die Anfragen und analysiert den Grund für die erforderliche Reise, welches normalerweise wichtige Gründe vorweisen müssen und nicht genau das Gegenteil, zur Gestaltung der Freizeit sind,. Es gibt zum Beispiel Ärzte, die morgens kommen, operieren und nachmittags wieder fliegen“, sagte Cubilla und fügte hinzu, dass die der nationale Verteidigungsrat dem General Máximo Díaz unterstellt ist.

In diesem speziellen Fall erklärte Cubilla, dass er sich nicht an den Flug der Jugendlichen erinnere und keine Einzelheiten zu Protokollen geben kann. Außenminister Federico González sagte jedoch, dass „um das Staatsgebiet zu verlassen, keine Genehmigung erforderlich ist, (weil) die Regierung des anderen Landes die Einreise autorisieren muss.

Die Cartes Familie nahm seit Beginn der Pandemie die Quarantäne nicht ernst. Privilegien wie die Hochzeit von Sol Cartes, der Besuch von Mauricio Macri verdeutlichten dies öffentlich und ließen das Ansehen des Ex-Staatsoberhaupts weiter sinken.

Wochenblatt / Última Hora

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4 Kommentare zu “Was soll man dazu noch sagen?

  1. War der schon polizeilich auffällig oder woher kommen diese Fotos? (Unnötig zu erwähnen, dass diese aus dem Ausland sind).
    Ich wusste gar nicht dass Don Cartes einen Sohn hat, man hat bisher nur von seiner Prinzessin gehört. Sieht ihm jedenfalls nicht ähnlich, aber vielleicht dann, wenn er kräftig Speck ansetzt.

    Und zu dem letzten Satz „Senkung seines Ansehens“…ich glaube eher das hat sich ganz gewaltig gesteigert, seitdem er die Fußballrechte gekauft hat. Und das er und seine Sippe machen was sie wollen und das Gesetz nicht bei ihnen gilt ist doch klar, aber die Paraguayer sind ihm nicht böse, weil sie es genauso tun würden, wenn sie schwerreich und mächtig wären.

    1. Philipp, von Kindern von Lugo hat man bis dato auch nichts gehört. Wer wäre nicht gern Sohn vom einflussreichsten und reichsten Pyler? Es werden sich bestimmt noch einige melden, von denen er selber noch nicht wusste.

  2. Gepäckträger bei der DDR-Reichsbahn

    Cubilla kann sich an nichts erinnern. Und belegt ist natürlich auch nichts. Ja, so ist das, im Lande der unbegrenzten Bescheuertheiten. Dennoch gibt es für das Allgemein gut gebildete Kleinvieh ein 5 minütigem Video im 24-Stunden-Loop am Folter-TV. Auf das hat man sich doch den ganzen anstrengenden ähm Arbeitstag gefreut, dieses 24-Stunden-Loop-Video bei Bierbücks und Streichhölzel sich reinzuziehen.

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