Weltnichtrauchertag: Alle zweieinhalb Stunden stirbt ein Paraguayer an den Folgen von Tabak

Asunción: Am 31. Mai findet der Weltnichtrauchertabak statt, dessen Motto in diesem Jahr lautet: “Schützen Sie junge Menschen vor Manipulationen in der Branche und verhindern Sie, dass sie Tabak und Nikotin konsumieren“. Alle zweieinhalb Stunden stirbt ein Paraguayer an den Folgen von Tabak.

In Paraguay sind rund 9 Todesfälle pro Tag eng mit dem Tabakkonsum aus erster oder zweiter Hand verbunden. Dies entspricht etwa 3.300 jährlichen Todesfällen, deren Zahl 12% der gesamten Sterbefälle im Land entspricht.

Daten aus der “Nationalen Erhebung über Risikofaktoren des Gesundheitsministeriums“ zeigen, dass die Prävalenz des Rauchens auf nationaler Ebene 14,5% beträgt. 14 von 100 Menschen sind Raucher. Der höchste Prozentsatz an Rauchern ist in der männlichen Gruppe registriert, hauptsächlich in der Gruppe der 34- bis 44-Jährigen, die 22,8% ausmacht. Während im weiblichen Sektor die Gewohnheit bei Frauen zwischen 45 und 54 Jahren überwiegt, was 6,1% entspricht.

Weltweit töten Tabakprodukte jedes Jahr mehr als 8 Millionen Menschen. Die Tabakindustrie sucht ständig nach neuen Verbrauchern, um diejenigen auszugleichen, die an ihren Produkten sterben.

Der Tabakkonsum ist die Ursache für 25% aller Todesfälle durch Krebs weltweit, 16% für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 52% für chronische Atemwegserkrankungen, wie das Gesundheitsministerium berichtet.

Wochenblatt / Prensa 5

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8 Kommentare zu “Weltnichtrauchertag: Alle zweieinhalb Stunden stirbt ein Paraguayer an den Folgen von Tabak

  1. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Oh ja, lebensgefährliches Tabak-Virus. Wir sollten einen grossen Shutdown machen und alle Leute weltweit zuhause einsperren, damit sie keinen Tabak mehr kaufen können, um die ganzen Toten dieses Virus zu vermeiden.
    Darauf rauchen wir eine. 🙂

  2. Die Genies im Gesundheitsministerium könnten jetzt ja auf die Idee kommen Ausgangssperren zu verhängen, damit niemand mehr das Haus verlässt, um Zigaretten zu kaufen – nicht wahr?

  3. Nach logischem Menschenverstand müsste man nach dem Corona-Irrsinn also Zigaretten verbieten. Alkohol auch. Ist schließlich viel gefährlicher als Covid-19.
    Tja, aber da dies ordentlich Steuergelder reinbringt und ein gewisser Herr Cartes noch reicher werden muss, ist das natürlich kein Thema.
    Ich würde es auch nicht verbieten, da jeder selbst entscheiden muss, wieviel er zu sich nimmt. Am Konsum des Einzelnen hat sich der Staat nicht einzumischen, dennoch wäre es sinnvoll diese Genußmittel höher zu versteuern, da dies sehr wohl Folgen auf das staatliche Gesundheitssystem hat.

    1. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

      „dennoch wäre es sinnvoll diese Genußmittel höher zu versteuern“

      Wir hielten es für sinnvoller die Steuern auf Genussmittel weltweit komplett abzuschaffen. Stattdessen könnte man diese bei Organisation die diese gefährliches-Rauchen-Lüge verbreiten eintreiben. Am besten gleich komplett enteignen.

  4. Hallo WB, das kann nicht stimmen, also ca 9 Menschen in Py sterben pro Tag an Nikotin oder Tabakkonsum. An Corona sind in 4 Monaten nur 11 verstorben, wo kommen die Zahlen her? Wieder nur Schätzungen wie üblich oder liegen nach Tod und nach genauem Suchen nach dem Grund des Todes, genaue Zahlen vor?

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