Wenn die Liebe über die Religion siegt

Coronel Oviedo: Der junge Mennonit, der seiner Gemeinschaft den Rücken kehrte, um seine paraguayischen Frau zu heiraten, wird Vater. Seine Ehefrau ist in der 20. Woche schwanger. Sicherlich war dies ausschlaggebend für die Heirat.

Diese ungewöhnliche Liebesgeschichte wurde dank sozialer Netzwerke geboren und handelt von Abraham Fehr Knelsen (22) und María Sandra Paredes Pérez (28), die aus Coronel Oviedo stammt. Die Beziehung hat bereits Früchte getragen und die Frau ist in der 20. Woche schwanger.

Aus diesem Grund beschlossen die beiden, am 21. Februar zu heiraten und ein eigenes Heim zu gründen, aber die Familie des jungen Mannes akzeptierte die Verbindung aufgrund ihrer Bräuche und Religion nicht, da Maria Sandra nicht zu ihrer Gemeinschaft gehört.

Das hielt den Bräutigam nicht davon ab, alles aufzugeben und in den Toyota Hilux Pick-up seines Vaters zu steigen, um mit seiner Partnerin eine Lebenspartnerschaft einzugehen. Sie verbrachten ihre Flitterwochen nicht an einem schönen Ort, sondern auf einer Polizeistation, weil Fehr’s Vater Anzeige wegen Autodiebstahl erstattet hatte, wie wir bereits berichtete hatten.

Das Paar wurde nach einem Einsatz von Polizeibeamten aus Santa Rosa und Coronel Oviedo festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ordnete jedoch ihre Freilassung an.

“Der junge Mann fuhr mit dem Geländewagen zum Haus seiner Freundin, die er einige Tage zuvor geheiratet hatte. Da die Eltern damit nicht einverstanden waren, meldeten sie das Fahrzeug als gestohlen. Die Hälfte der Kolonie war hier, um Abraham mit Gewalt zu zurückzuholen, aber er hat sich dagegen entschieden”, sagte Staatsanwalt Jorge Encina.

“Jetzt bin ich frei, aber sie wollten mich zurück in die Kolonie bringen. Meine Frau ist in der 20. Woche schwanger”, sagte der neue Ehemann gegenüber den Medienvertretern. Maria Sandra sagte ihrerseits, dass ihr Mann aus seiner Gemeinschaft fliehen musste, um bei ihr zu sein.

Wochenblatt / Hoy

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5 Kommentare zu “Wenn die Liebe über die Religion siegt

  1. Da verpasst er sicher nichts, nicht mehr bei dieser Religionsfanatiker-Geimeinschaft dabei zu sein und etwas frisches Blut tut den Genen der Nachkommen sicher gut.

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  2. Se**ion ID 05a56ad3bc21c8a3332520ef04e41f5f358d068abef7c8156d3fa3f514447bd510

    Da hat sich der 21 jaehrige Luemmel von der 7 Jahre aelteren 28 Jaehrigen beschwatzen lassen. Im vorigen Artikel war der Kerl noch 21 Jahre.
    Klar meinen die Eltern und die Kolonie dass er nicht weiss was er tut. Und dem ist auch so.
    Allerdings bedeuten diese gar fruchtigen Umstaende nun dass er sie bestiegen hat und somit quasi die Ehe vollzogen hat. Das impliziert aber dass er nicht bekehrt ist und kein Christ wenn die Dame seiner Gelueste nicht auch zum Jesus bekehrt ist (also nicht Katholisch oder sonstwas sondern biblisch Evangelisch ist).
    Ist die Frau nicht evangelisch so ist der Mann auch abgefallen.
    Verheiratet ist man dann wenn Mann die Frau bestiegen hat und wenn Frau bestiegen wurde. Da Mann nicht zwei Frauen besteigen kann in seinem Leben (solange die erste noch lebt) und Frau sich nur von einem einzigen Mann besteigen lassen kann im Leben (solange der erste Steigling noch lebt), so gilt die Besteigung als Vollzug der heiligen Ehe.
    Verheiratet ist man nicht beim Standesamt oder in der kirchlichen Trauung sondern die Besteigung stellt die eigentliche Hochzeit dar. Das ist eine recht ungewoehnliche Sicht und recht unorthodox aber biblisch ist es so.
    Deswegen gerade kann man vorher und nachher nicht mit anderen herummachen. Die Ehe muss man festmachen am Vollzug des sexuellen Aktes und nicht an gesellschaftliche Formalitaeten.
    Aber, die Ehe vollziehen kann ein Christ nur mit einer anderen Christin machen. Die Ehe zwischen Christ und gottloser Person ist strikt verboten. Deswegen gerade trauern die Eltern und die Kolonie um den Burschen. Sie sehen ihn als abgefallen an – was er ja auch ist.
    1. Korinther 7 ff.
    Verbot der Ehescheidung
    “10 Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, daß eine Frau sich nicht scheiden soll von dem Mann 11 (wenn sie aber schon geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann), und daß der Mann die Frau nicht entlassen soll.
    12 Den übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat, und diese ist einverstanden, bei ihm zu wohnen, so soll er sie nicht entlassen; 13 und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, der einverstanden ist, bei ihr zu wohnen, soll ihn nicht verlassen. 14 Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Mann; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. 15 Wenn sich aber der Ungläubige scheiden will, so scheide er sich! Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht gebunden; in Frieden aber hat uns Gott berufen. 16 Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten kannst? Oder was weißt du, Mann, ob du die Frau retten kannst?”.
    Diese Regelungen hier beziehen sich darauf dass man sich zu Jesus bekehrt nachdem man schon verheiratet ist (als Unglaeubige). Ist jemand aber schon Christ so ist es ihm strikt verboten eine unglaeubige Person zu ehelichen, d.h. die Ehe mit dieser zu vollziehen.
    Der Bibeltext sagt da allerdings dass der Unglaeubige durch den glaeubigen Ehepartner (der waehrend der Ehe zum Glauben kam) geheiligt wird. Diesen Text nehmen die Pfaffen zum Vorwand dass sie ihren Messdienern und Chorengelchen “was zwitschern” koennen und nennen es “jemandem was Heiliges einfloessen indem man sie sexuell beglueckt”. Das ist natuerlich eine drastische Fehlinterpretation der Bibel.
    Bist du als Gottloser schon mit einer Gottlosen verheiratet (denn einer Christin ist es strikt verboten einen Gottlosen zu heiraten), und kommst zum Glauben, dann kann der gottlose Ehepartner waehlen ob er bleiben will oder nicht. Du als Christ darfst den gottlosen Ehepartner nicht verlassen. Verlaesst der Gottlose den neubekehrten christlichen Ehepartner, so ist der Christ frei und kann sich wieder verheiraten (aber nur mit einem Christen). Will der Gottlose bleiben so wird er indirekt durch den Christen geheiligt, d.i. nimmt an den emotionalen Segnungen des frischgebackenen christlichen Ehepartners teil, faehrt aber zur Hoelle wenn er sich nicht auch bekehrt im Laufe seines Lebens.
    2. Korinther 6 ff.
    Verbot zur Ehelichung eines Gottlosen
    “14 Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen![3] Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus mit Belial[4] überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? 16 Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«.[5] 17 Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, 18 und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.”
    Der Gottlose ist nicht erbe des Himmelreiches sondern ist auf immer verloren. Daher soll man nichts mit Gottlosen zu tun haben. Der Christ aber ist Erbe des Reiches (Reichserbe und Reichsbuerger) da Gott sich “Vater” des Christen nennt und die Christen nennt er “Soehne” und “Toechter” – diese sind Erben des Vaters und dieser ist Koenig des ewigen Himmelreiches welches er seinen Soehnen und Toechtern vererbt.
    Die Christen sind in der Tat Reichserben und nicht die Juden – bezeichnenderweise.
    Was die Christen aber dieweil auf Erden tun koennen ist ein Heiliges Preussisches Reich Deutscher Nation (HPRDN) zu schaffen das so nah wie nur moeglich am ewigen himmlischen Reich Gottes ist das man ja sowieso erbt. Um eben die Dinge auf Erden so angenehm wie moeglich fuer die Leute zu machen – was nur im HPRDN vollbracht werden kann.
    Die Mennoniten haben angst dass der Bursche fuer immer verloren ist und daher versuchen sie ihn sogar mit Gewalt vor der Hoelle zu retten. Sie kuemmern sich halt um die Reichsbuerger – ganz das Gegenteil von den Botschaften der BRD, Oesterreichs und der Schweiz die nen Scheiss sich um ihre Buerger kuemmern.

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  3. @Kuno, was sabberst Du für einen idiotischen Stuss.
    Die Bibel hat nicht recht: sie erzählt was von 7 Plagen.
    Du wirst fälschlicherweise nicht als 8. Plage:
    GDRB Geistiger Dünnschiss Reichs Bürger erwähnt.
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    Ich glaube, Dich hamse wirklich zuviel bestiegen!
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    Mir fällt gerade noch son Dummfug auf:
    Erben von Gott kann man ja nur, wenn der verstirbt und er den Erblasser gibt.
    Gott ist also tot. Wusste es schon immer, nun beweist Du es auch noch. Danke.

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    1. Se**ion ID 05a56ad3bc21c8a3332520ef04e41f5f358d068abef7c8156d3fa3f514447bd510

      Du hast mich fast ins Bockshorn gejagt. Sehr schlaue Frage von dir. Gott muesste ja tot sein damit wir erben ist deine Argumentation. Ich war zuerst auch Baff. Aber dann erstrahlte ich in Erleuchtung. Dank dir kam ich zum Nachdenken.
      Die Antwort ist klipp und klar diese:
      Römer 8,17 “Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden.”
      Wir sind Erben von Gottvater und Miterben von Jesus. Und Gottvater gab Jesus alles was Gottvater selber hat. Daher kann Jesus vererben. Dazu musste er einmal sterben. Was er am Kreuz zu Golgatha tat. Danach aber auferstand er aber. Trotzdem die Bedingung zur Erbschaft ist dass der Erblasser einmal tot war. Wenn er dann wieder aufersteht ist das seine Sache und er kann ja tun und lassen was er will.
      Wir erben also von Jesus der am Kreuz starb und uns damit das Himmelreich und alles was er besitzt als Erbe ueberliess. Danach stand er am 3. Tage wieder auf.
      Gott uebergab alles Jesus. Dieser starb damit er Erblassen konnte. Dadurch durch Jesu Tod koennen wir erben. Jesus stand aber wieder auf und daher Miterben wir mit ihm.
      Gott braucht nicht zu sterben um Erblasser zu sein. Da Jesus schon starb aber wieder auferstand. Es ist eine juristische Finte aber nach dem Gesetz.
      Da glaubt sich der Mensch wieder oberschlau zu sein und doch haelt Gott ihn zum Narren wenn er meint einen Gegenbeweis Gottes dadurch zu bringen.

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  4. @Kuno-Sabbelfutt:
    Ich hab nie behauptet, dass es einen Gott gibt.
    Also muss ich auch keinen Beweis dafür oder dagegen bringen oder gar an ihn glauben.
    Du solltest jedoch einen Beweis für Deine Behauptungen der Existenz Gottes bringen.
    Erspar Dir biblisches Gesabbel, ist IMHO nur ein Märchenbuch,
    Fakten auf den Tisch! Gibt es nicht? Na also!

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