Wenn die Polizei nichts weiß oder doch vielleicht etwas weiß

Asunción: Sebastián Marset gab einem uruguayischen Medium ein Interview, offenbar aus Paraguay. Die Polizeibehörden wissen jedoch nicht, ob sich der Flüchtige vor der Justiz wirklich im Land aufhält.

Carlos Benítez, Kommandeur der Nationalpolizei, wurde befragt, welche Informationen sie über die Anwesenheit von Marset in Paraguay haben.

In diesem Zusammenhang räumte er ein, dass sie den Aufenthaltsort des Gesuchten nicht kennen. „Was seine Präsenz speziell in Paraguay betrifft, sagen wir konkret, dass wir bisher keine Informationen haben, die bestätigt werden könnten“, erklärte er.

Der Polizeikommandant wies darauf hin, dass sie Suchaktionen mit ihren Kollegen aus Bolivien, Uruguay, Argentinien und Brasilien durchführen, da es sich bei dem Thema um ein Ziel von regionalem Interesse handele.

„Wir können seine Anwesenheit auf dem Staatsgebiet noch nicht bestätigen, aber tatsächlich können wir das auch nicht ausschließen, es besteht die Hypothese, dass er sich in Paraguay versteckt“, sagte er.

Der uruguayische Drogenhändler sprach aus seinem Versteck mit einer uruguayischen Journalistin, vermutlich aus Paraguay. Er selbst behauptete, keine Verbindungen zum Fall Marcelo Pecci zu haben und betonte, dass paraguayische Staatsanwälte ihn mit der Ultranza Py in Verbindung brächten, aber keine Beweise gegen ihn haben würden.

Wochenblatt / Hoy

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1 Kommentar zu “Wenn die Polizei nichts weiß oder doch vielleicht etwas weiß

  1. Wer für seine Frau einen international Haftbefehl aus dem Interpol-System löschen lassen kann, trotz eigenem Haftbefehl weiter in Bolivien Fußball spielen kann und dann ein Interview gibt in Paraguay, der hat wohl gute Freunde und Bekannte. Und das sind keine einfachen Polizisten, sondern Politiker und die Machteliten dieses Landes, die alle scheinbar gut mit diesem weißen Pulver verdienen.

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