Wer war Bernard Raymond von Bredow?

Areguá: Nach dem schrecklichen Tod des Wissenschaftlers und seiner Tochter fragten sich viele wer der Deutsche war. Sein Adelsgeschlecht lässt sich mit seinem Nachnamen nicht verheimlichen. Doch er war vieles mehr, wie seine Biografie zeigt.

Bernard Raymond von Bredow wurde am 23. März 1959 in Siegsdorf, einem kleinen Dorf in der Nähe der österreichischen Grenze bei Salzburg, geboren. Bernard, der am Fuße der bayerischen Alpen unterhalb des Klosters Maria Eck aufwuchs, verbrachte eine wunderbare Kindheit in der Natur.

Als kleiner Junge durchstreifte er mit Vorliebe die alpinen Bergwälder. Schnell lernte er die Zeichen und Wunder der beschaulichen, oberbayerischen Bergwelt der Alpen  kennen und lieben. Seine erste große Reise, kaum vier Jahre alt, führte ihn zu seinem Onkel nach Toronto in Kanada. 

Durch den Beruf seines Vaters als Simultandolmetscher und die damit verbundenen Reisen, wurden auch die entlegensten Winkel der Erde für Bernard erreichbar. Nach der Volksschule in Siegsdorf, wechselte er 1968 in das Chiemgau Gymnasium Traunstein.

Ganz in der Nähe des Deutschen Museums und des Patentamtes in München hatten die Bredows eine kleine Wohnung. Dadurch hatte Bernard die Möglichkeit, über die Jahre seiner Kindheit immer wieder die weiten Gänge und Wunder des Deutschen Museums München, seine Bibliothek und das nahe gelegene Patentamt kennen zu lernen.

Seine größte Reise jedoch, ganz alleine ohne jegliche Begleitung, ging im Alter von neun Jahren nach Neuseeland zu seinem Großvater. Dort besuchte Bernard die Anglikanische St. Mary`s Boys School und anschließend  das Malborough Boys College im Norden der Südinsel Neuseelands.

Neuseeland wurde das Land seiner Wahl und seine neue Heimat. Die einmalige Wildnis und Natur dort, machte auf Bernard einen  großen und nachhaltigen Eindruck. Dies führte dazu, dass Bernard Zeit seines Lebens nach Möglichkeiten, Systemen und Projekten suchte, welche den Fortbestand eines ökologisch-gesunden und  lebensfreundlichen Planeten Erde, auch für kommende Generationen sichern würde .
Die monatelange Rückreise nach Deutschland, im Jahre 1972, führte Bernard durch den Pazifik, Zentral- und Nordamerika.

Nach einem weiteren Jahr in seiner alten Schule im Chiemgau-Gymnasium in Traunstein (welche im übrigen auch jahrelang die schulische Herberge des Heiligen Vaters Benedikt XVI  gewesen ist), wechselte  er in das Elite-Internat Stein an der Traun.

Zwei Jahre später folgte er dann seinem Bruder Roland in das Institut Dr. Greite in Feldafing in die Abiturklasse, wo er seine schulische Laufbahn mit 2,1 abschloss.

1975 war das Jahr, in dem Bernard  sein erstes Mammut in Siegsdorf entdeckte. Dieser Fund sollte 10 Jahre  sein großes Geheimnis bleiben.

1978 kehrte Bernard nach Neuseeland zurück und bereiste das Land ausgiebig und nun beginnt Bernard sein Technisches Studium in Pharmazie und Chemie in Karlsruhe. Nach seinem PTA- und CTA Abschluss ging Bernard nach Indien, um im Rahmen eines UN Entwicklungsprogrammes Fermentierungs-Anlagen zur Herstellung von Methangas aus Haushaltsabfällen zu installieren, welches als Gas zum Kochen verwendet werden konnte.

1981 landete Bernard, nach einem abenteuerlichen Jahr quer durch Asien, bei seinem Onkel in Toronto/Kanada. Dort fand er einen Job bei der Trans-Canada Pipeline in der Qualitätskontrolle der Schweißnähte. In dem gleichen Jahr bot sich für ihn die Gelegenheit, einen Studienplatz für Meeresbiologie in Auckland/Neuseeland zu belegen. Da dies nicht seine Wunschfakultät war, sattelte er 18 Monate später auf Geophysik um, welche er 1985 mit dem BA Abschluss beendete.

1985 Und wieder kehrte er nach Deutschland zurück. Dort wurde eine undichte Stelle in Bredows Freundeskreis lebensverändernd. Die Ausgrabungen seines spektakulären  Mammutfundes von 1975 wurden öffentlich, die Flucht nach vorne begann. Bernard deckte in seinem Heimatort Siegsdorf einen der wichtigsten altpaläolithischen Jagdplätze des Neandertalers in Europa auf. Er bestätigte Bayerns Wappentier durch den seltenen Fund eines 44.000 Jahre alten, eiszeitlichen (Panthera leo spelea) Löwen.  Die Weltpresse berichtete in Funk und Fernsehen. Die Auswertung, Bearbeitung, Präparierung und Rekonstruktion bis zur Ausstellungsreife der Funde, zog sich bis spät in das Jahr 1987 hin. Wissenschaftler aus aller Welt interessierten sich für Bernards ausgefallene neuartige Rekonstruktionsmethoden und seine Funde. Bei der Radiocarbon-Datierung half Dr. Adrian Lister aus Cambridge, bei der Pollenanalyse die Universität Utrecht; bei der paläoanthropologischen Bearbeitung lernte er John de Voss in Leiden kennen. Bernard setzte seine fachübergreifenden  Studien über Jahre hinweg fort und lernte dabei Wissenschaftsgrößen wie Prof. Bosinski von Schloß Monropos und Prof. Wighard von Koenigswald kennen, schloss Freundschaften mit dem holländischen Mammutexperten Dick Mol, Adrian Lister vom  University College London, Dr. C. Humburg aus Mainz und anderen fleißige Kollegen. Seit über 15 Jahren ist  Bernard nunmehr Mitglied der Hugo Obermeier Gesellschaft zur Erforschung des Eiszeitalters.

1988 arbeitete er für das Nationalmuseum in Cardiff / Wales für eine große Ausstellung zum Thema Mammut und eiszeitliche Jäger. Er hinterließ dort seinen ersten 1:1 Museumsabguss des vier Meter hohen Siegsdorfer Mammutbullen, den er liebevoll Oskar getauft hatte. Aber auch um andere  Mammut-Fundorte in England bemühte sich Bernard; wie zum Beispiel in  Shropshire, wo gleich drei Mammute aus einem Toteisloch einer Kiesgrubengesellschaft geborgen werden konnten.

1990 begann für Bernard ein neuer Abschnitt seiner Mammut-Odyssee: die Expeditionen nach Sibirien in das ewige Eis. Seine Zusammenarbeit mit russischen Wissenschaftlern aus dem Paläontologischen Institut der Akademie der Wissenschaften von Moskau und die Vorbereitung einer internationalen Ausstellung, der “Fossilen Mammutwelt”, sollten Jahre dauern. Radio- und Fernseh-Produktionen beanspruchten die letzten freien Minuten seines damaligen Alltags. Seine Majestät Prinz Bernhard der Niederlande (WWF) und andere Staatsmänner wurden Schirmherren der Ausstellung Fossile Mammutwelt, welche bis 1995 quer durch Europa reiste.

Es ist nun 36 Jahre her, seit das Mammut in Bernards Leben getreten ist. Damals war er 16 Jahre alt. Fünf Jahre zuvor hatte er noch Haie, Schwert- und Tunfische im pazifischen Ozean mit der Winde und Forellen mit der winzigen Fliege in Neuseelands klaren Bergflüssen gefangen. Mit 12 Jahren schoss Bernard seinen ersten wilden Eber mit einem alten englischen Karabiner im Pelorus Sound  Neuseelands. Damals waren Bernards Freunde eingeborene Maoris, von denen er allerhand Nützliches aus und im Umgang mit der Natur lernte. Bereits mit 9 Jahren, vor der ersten Weltreise, hatte Bernard seinen ersten Pfeil und Bogen gemacht und Unmengen von Abenteuerbüchern gelesen. Als junger Bursche arbeitete er als WIG-Schweißer in Blenheim, in Neuseelands Wein Industrie, welche damals noch in den Kinderschuhen steckte. Mit 15 nahm er seinen ersten Motor auseinander und brachte ihn sogar später wieder zum Laufen! Mit 14 schrieb er seine ersten Kurzgeschichten, baute seine erste Gitarre und komponierte ein paar Lieder. Mit 23 restaurierte Bernard sein erstes Flugzeug, einen Doppeldecker aus den frühen zwanziger Jahren.

Mit 19 spielte Bernard  in Kirchen aber auch in Rockbands E-Bass wo immer Bedarf war.  Mit 17 lernte er seine erste große Liebe kennen und machte seinen ersten Fallschirmabsprung  aus einem Heißluftballon über dem Punakaiki Festival an der Westküste Neuseelands. Mit 21 entsagte er allem, was den klaren Verstand beeinflusst, beschloss, nie das  Rauchen anzufangen und bekannte sich zum echten Christen ohne Konfession.

Mit 10 hatte er schon nach Gold im Flussbett des  Wakamarina gegraben. Wer sonst wäre in der Lage gewesen, diese unglaublichen Funde zu machen, als Bernard Raymond von Bredow!

Vor 36 Jahren fand Bredow, damals 16 Jahre alt, in Siegsdorf bei Traunstein eines der größten Mammute und einen eiszeitlichen Löwen, Bayerns Wappentier [in Siegsdorf bei Traunstein]. Bredow  ist wohl in der Geschichte einer der wenigen, der vom ersten Knochen bis zum eigenen Museum,  Landesausstellungen und unzähligen Dokumentarfilmen alles konsequent  durchzog. Die Presse war damals platt vor erstaunen und berichtete über Jahre hinweg immer wieder. Nach achtjährigen Dokumentarfilmarbeiten durch den Bayerischen Rundfunk wurde Bredow 1994 von dem bekannten Filmemacher Ulli Weißbach gefragt: “Bernard, jetzt hat eine ganze Mammutherde von deinem Haus Besitz ergriffen! Wo soll das Ganze denn noch hinführen?” – Bredow selbst zitiert:”Ich wage es gar nicht zu sagen, wie unendlich schwer es war und ist, den Weg zu gehen, der mir vorgegeben wurde. Das Mammutheum, welches in langjähriger Mühsal durch meine und vieler Helfer Hände Arbeit entstand, befindet sich nun schon seit 15 Jahren unterhalb des Klosters Maria Eck, am Beginn des Scharamer-Kreuzweges und berührt dort die Herzen unzähliger Kinder und Eltern. Seit nunmehr 20 Jahren versucht Bredow, den Weg durch den Schöpfungsakt der Natur, der Entstehung des Menschen und seine selbst gewählte Zukunft, aber auch seine künftige Verantwortung, sichtbar zu machen.

Einem Freund sagte Bernard Raymond von Bredow vor einem Jahr, dass er hier seit 5 Jahren eine Wissenschafts- und Produktionsstation hat und der Pandemie sie zwang, hier zu bleiben. Nichts ist für immer. Ich hoffe, Neuseeland wird eines Tages die sozialistische Tyrannei überwinden und zu einer friedlichen, ehrenhaften christlichen Demokratie zurückkehren, womit er eine eventuelle Rückkehr in Aussicht gestellt hat.

Finden Sie hier mehr Informationen zum Fall Bernard Raymond von Bredow.

Wochenblatt / mammutheum.de

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25 Kommentare zu “Wer war Bernard Raymond von Bredow?

  1. Koennen seine Verwandten die was von geistlichem verstehen, mal hier den geistlichen Zustand von Bernard Raymond von Bredow schildern?
    Es soll nach Kommentatoren tief in den Verschwoerungstheorien gesteckt haben in letzter Zeit.
    Es gibt deutliche Warnzeichen seitens der Infos die man ueber ihn findet dass er keineswegs ein bibelnahes Christentum vertrat.

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    1. Herr Wulfar Bischof von Cambrai,

      Haben Sie eigentlich schonmal darüber nachgedacht wie schmerzhaft ihre Kommentare für die Hinterbliebenen sein können/sind?

      Zum ersten wissen sie nicht aus erster Quelle was und wie alles passiert ist und

      zweitens ist es einfach mehr als gemein und unziemlich um sich an so einem tragischen Ereignis noch zu ergötzen, nur um das eigene Ego zu streicheln.

      Wie können Sie über jemanden urteilen den Sie nicht persönlich kennen/kannten?

      Anscheinend kennen Sie ihre Bibel nicht…. Da steht nämlich drin dass man sich selbst richten soll und nicht andere.

      Da ist nur einer der richten darf und das ist Gott !

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      1. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

        Wollen sie jetzt ein Einsehen haben wo es noch nicht zu spaet ist oder wollen sie in die Hoelle wandern wenn sie vor dem Grossen Weissen Thron Gottes stehen wo es dann zu spaet sein wird?
        Die Idee ist ja gerade sich zu Lebenszeit um das Wichtigste zu kuemmern das einen auch in den Himmel bringt.
        Sauerkraut Kombucha und Mammute koennen ihnen jetzt nicht mehr helfen und bringen nicht in den Himmel.

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      2. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

        Wollen sie jetzt ein Einsehen haben wo es noch nicht zu spaet ist oder wollen sie in die Hoelle wandern wenn sie vor dem Grossen Weissen Thron Gottes stehen wo es dann zu spaet sein wird?
        Die Idee ist ja gerade sich zu Lebenszeit um das Wichtigste zu kuemmern das einen auch in den Himmel bringt.
        Sauerkraut Kombucha und Mammute koennen ihnen jetzt nicht mehr helfen und bringen nicht in den Himmel.
        Frueher oder spaeter stehen sie sowieso vor Gottes Thron und koennen sich da nicht mehr herauswinden. Zuerst sich um das Wichtigste kuemmern und dann nach Mammute graben ist sicherlich die richtige Reihenfolge der Prioritaeten.
        Hoffen wir also dass Gott das Maedchen noch als Kind ansieht denn dann ist sie automatisch im Himmel. Nur das kann dem Kinde noch helfen. Fuer den Alten ist der Zug allerdings abgefahren.

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        1. @Kuno
          Wie ich schon so oft sagte, ich glaube nicht, dass Du ein Christ bist., sondern ein Agent Provocateur. Ich als Atheist halte Religionen zwar für Quatsch, aber ich kann durchaus akzeptieren, dass Andere daran glauben. Du hingegen versuchst ständig ein negatives Beispiel abzugeben, dass Christen dem totalen Wahnsinn verfallen sind. Du versuchst Christen ins schlechte Licht zu rücken.
          Vielleicht solltest Du Dich einfach mal outen und erklären, warum du so einen tiefsitzenden Hass auf Christen hegst.

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    2. welcher altTestamentarischer *******verstümmelnden Sekte folgst den du?
      o‘ du verRuchter sauHund, so übel über gute Menschen zu freveln (ich kannte ihn bestens, war über lange Zeit sein Nachbar),
      es freut mich, dass solch übles geschmeiss, nie in meinen Himmel herein gelassen wird !!

  2. Ja, sehr traurig!
    Er war ein Mensch der etwas für die Allgemeinheit geschaffen hat. Der uns allen mit seinem Mammuthmuseum etwas hinterlassen hat.
    Noch trauriger, dass seine Tochter nicht einmal die Gelegeheit dazu bekam, selbst etwas zu schaffen.
    Sie war viel zu jung zum sterben!
    Ich hoffe sehr, dass das Wochenblatt diese Geschichte weiter verfolgt, bis die Täter gefasst und hoffentlich gerecht (kann es eigentlich gar nicht geben) verurteilt sind. Damit das nicht in die Vergessenheit gerät und die Ermittlungen im Sande verlaufen, weil es ja nur Deutsche waren.
    Die angeblichen so freundlichen Paraguayer selber scheint es ja nicht zu interessieren, dass zwei ihrer Gäste so bestialisch ermordet wurden. Auf Twitter jedenfalls interessiert es keinen. Und die deutsche Botschaft wird sich da auch nicht drum kümmern, dass dieses Jahr in Paraguay schon mehrere ihrer Landsleute ermordet wurden. Im Gegenteil, in Deutschland selber entwickelt sich der Rassismus und (Selbst-)Hass gegen Deutsche. Von Deutschen, gegen Deutsche wohlgemerkt.
    Diese rassistische, antideutsche Hetze habe ich doch auch schon hier im Kommentarbereich des WB lesen dürfen. Dass es das deutsche Volk, die deutsche Kultur gar nicht gäbe.
    Hauptsache es gibt den ach so gastfreundlichen Islam. Mit seiner netten Bomben- und Messerkultur.
    Da habe ich neulich nicht zum ertsen Mal einen Bericht über eine Regenbogendemo gesehen, wo Feministinnen und Homosexuelle einmütig auch für die Rechte der muslimischen Einwanderer protestiert haben.
    Bin ja mal gespannt, wann eben diese Feministinnen und Homosexuellen an Baukränen baumeln oder bis zur Hüfte eingegraben gesteinigt werden.
    Verstand haben diese Leute jedenfalls keinen!

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        1. Macht man das hier jetzt so, das einer gesperrt wird?
          Mir wurde ein Artikel gelöscht, er verschwand einfach….
          Ich bin am Nachdenken darüber, ob ich mich mal lieber wieder verabschieden sollte, denn es stellt sich doch die Frage, was soll das alles……>>>>>>>>>?

        2. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

          Jetzt hat das WB anscheinend ein Problem mit den IP Adressen. Die benutzten einen Spam Filter aus Oesterreich und der hat angeblich entdeckt dass die IP der Server meines VPN nicht mehr gehen und als Spam deklariert werden.
          Postet man in Paraguay mit seiner wirklichen IP dann ergeht es einem sehr schnell so wie die von Bredows.
          Also nein danke.
          Wochenblatt, bringen sie ihre Zeitung in Ordnung. Zensur schaedigt nur sie selbst.

  3. Nicht ganz schlüssig diese Biographie. 1959 geboren, 1968, 9 Jahre später NACH der Volksschule zum Gymnasium? 1972, als 13 Jähriger eine Weltreise? Wenn das alles nicht passt, dann auch der Rest der Zeitangaben nicht.

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  4. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

    Warum machen wir fuer die Rentner nicht mal ein Kloster evangelischer Couleur auf?
    Das roemische Domus als Festungshaus als Modell.
    Da mieten sie dann bis ans Lebensende eine Wohnung, kuessen jeden Tag das Kreuz und dann verscharrt man die Leute auf dem Klosterfriedhof.
    Ein 20 Hektar Grundstueck als Domus romanum einrichten, stark modifiziert fuer die modernen Sicherheitsmassnahmen, in den Mitte der 10 Hektar Garten, mit Zisternen, etc. Da brauchen sie nicht mal raus zu gehen um die frische Luft und Natur zu geniessen. Es gibt so keine Ueberfaelle, etc. Obligatorisch ist nur eins: jeden Tag das Kreuz auf dem Hof zu kuessen. Sagst was gegen Jesus fliegste raus. Wenn er erst alt ist so verfrachten wir Nick auch dahinein – da wird er dann doch am Ende noch fromm indem er das Kreuz kuesst. Das waere ein Schmankerl das mitanzusehen…
    Ich meine, die Rentner kommen sowieso hierher um das Leben auszuhauchen, oder?!
    Hier 2 Bauplaene fuer den roemischen Domus.
    http://www.beaconlearningcenter.com/documents/1622_01.pdf
    https://cdn.jhmrad.com/wp-content/uploads/roman-domus-floor-plan-ground-house_37134.jpg
    Beleidigen sie mich als Baumeister nicht damit dass fuer sie als Auftraggeber Geld eine Rolle spielt.
    Beide Plaene gelinde modifiziert sind das beste Design fuer ein nach innen gerichtetes Leben und fuer maximale Sicherheit. Um die Natur zu geniessen brauchen sie mit diesem Design keine Fenster nach aussen und keinen Garten. Garten und Fester, sowie 3 riesige Zisternen liegen alle innen. So halten sie auch eine lange Belagerung stand.
    Das Impluvium und Perystilium sind mit doppeltem Stahlgitter von oben auf dem Dach abgedeckt so dass kein Dieb eisteigen kann. Die aeusseren Waender sind Bunkerbeton und 1 Meter dick. Der hintere Garten ist auch von oben mit einem doppelten Stahlgitter huehnerstallartig zugemacht. Da steigt niemand hinein. Die Daecher werden modifiziert so dass die aeusseren Mauern alle gleichhoch sind und zwar so hoch wie moeglich. Alle Daecher bestehen aus Bunkerbeton die mit Wellblech als Wasserauffang belegt sind (wie die Daecher im Chaco). Nur alle Daecher verlaufen schraeg alle zu jeweiligen Impluvium, Perystilium oder Hortus (Garten). Alle Ausgaenge werden gestrichen ausser der Haupteingang. Dieser wird tiefer gestaffelt mit einem aeusseren massiven Burgstahltor, dann kommt ein mittleres Stahlfallgitter und dann noch ein massives Stahlfallgitter mit massivem inneren Burgtor. Die #2 Raeume, die Taverna, sind die Garagen und man faehrt ins Gebaeude durch den etwa 10 Meter breiten Haupteingang mit den 3 Toren mit den Fahrzeugen ein. Man parkt die Autos im Haus. Alle Raeume sind 2 Stockwerke hoch wo die doppelt vergitterten Fenster nach innen schauen. Die Aussenwaende dieses Domus sollten etwa 10 Meter hoch sein. So kann man in den Eingang mit dem Auto fahren durchs erste Aussentor und haelt am mittleren Fallgitter. Dieses wird nur geoeffnet wenn das aeussere Tor zu ist. Dann weiter bis zum inneren Burgtor. Alles ist massiver Bunkerbeton.
    Man merkt schnell wie die Roemer diese Domi als Festung konzipiert hatten gegen Angriffe von Wilden. Man lebte nach innen gerichtet und nicht wie wir heute nach aussen gerichtet. So hielt man auch einer laengeren Belagerung stand da man genug Wasser und Vorraete im Depot hatte und dann gab es ja auch noch die 2 Gaerten innerhalb des Hauses.
    Ideal das fuer paraguayische zunehmend unsichere Verhaeltnisse. Einer der Raum #2 kann man ja auch von aussen mit ner Tuer versehen wo die Delivery Leute dir alles liefern. Da schaut man dann durch ein massives Gitter rein ob die Luft rein ist und holt sich die Sachen wenn die aeussere Tuer zu und automatisch verschlossen ist. Dank der 1 meter Bunkerbetonwaende kann keiner sich leicht durchgraben. Dieses Haus wuerde 3 Zisternen haben auch beim Hortus eine wo das langgezogene Dach der Wasserfang waere. So kann man sich einigeln ohne jemals rauszukommen und kann trotzdem die Natur und Garten im Haus geniessen. Alle oberen Stockwerke sind nur mit einer hochziehbaren Treppe zu erreichen wie bei einem Burgfried. Etwaige Dachsteiger koennen sie bequem so mit der Schrotflinte herunterschiessen denn alle Daecher haben ja 1 Meter Bunkerbeton und darauf das Wellblech die alle schraeg zur Oeffnung (Hortus, Impluvium, Peristylium) abfallen und man so von den Oeffnungen her freie Sicht auf jeden Winkel des Daches hat. Jede dieser Oeffnungen sind mit doppeltem Stahlgitter von oben abgegittert (das muss wenn durchgerostet von Zeit zu Zeit gewechselt werden). Durch das Stahlgitter kann Regen und Sonne rein.
    Ideal als Festung.
    Dieses Modell kann ich empfehlen. Es gibt kein sichereres als dieses Modell. Beleidigen sie mich jetzt nicht mit Kostennachfrage.

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  5. Das Konzept einer innenliegenden Freiluftterrasse oder -Gartens, Atriums, eines Lichthofes usw. ist ja bei teuren Villen durchaus verbreitet. Aber letzendlich sind diese Innenhöfe viel zu klein, um die Natur zu genießen oder sogar noch als Gemüsegarten nützlich zu sein. Egal wohin man blickt, man blickt auf Wände und die werfen auch den ganzen Tag lang Schatten, weshalb ein innenliegender Pool auch im Sommer zusätzlich beheizt werden muss.
    Grundidee und eigentliches Sicherheitsziel ist doch eigentlich, dass außen herum eine hohe Mauer ist und wenn eine Mauer schonmal da ist, wäre es eine Geldverschwendung diese nicht auch als Gebäudemauer zu verwenden.
    Ein Haus das groß genug ist einen Innengarten zu haben der eine angenehme, mit ausreichenden Pflanzen begrünte Größe aufweißt, dass man sich nicht wie in einem Gefängnis fühlt, müßte riesig sein und wäre tatsächlich nur von großen (Wohn-)Gemeinschaften praktikabel. Damit gibstDu aber auch wieder deine Privatsphäre im eigenen Garten Pool auf, weil es ein Gemeinschaftsgarten/-Pool wäre.
    Dazu kommt ein Heer von hausangestellten, die so ein großes Gebäude in Schuss halten, die täglich ein und aus gehen.
    Genug Potenzial also, dass Kriminelle Einlass in die innere Struktur bekommen.
    Eine normale Familie wird nicht drum rum kommen, ihr Grundstück zu ummauern oder wenigstens zu umzäunen, um einen angenehm großen Garten zu haben. Es wird also immer ein mehr oder weniger halboffenes Gebilde sein. Ein Kompromiss zwischen Sicherheit, finanziellen Mitteln und Komfort.
    Ein mehr oder minder großes Risiko läßt sich nicht ausschließen.

    1. Ein weiteres Problem von Kunos Konzept wäre, bei einem schweren Unwetter das Überschüssige Wasser abzuleiten, damit nicht das ganze Haus zum Pool wird, denn von allen Dächern ringsum wird das Wasser heineingeleitet.

    2. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

      Das Domus romanum ist mit der Dachstruktur eher für den Chaco gedacht wo es weniger regnet. Dann Zisternen von mehreren 100.000 Litern jede.
      Das Festungsgebäude hat als Wände und Dach 1 Meter Bunkerbeton. Da braucht nix unterhalten zu werden und putzen tut der Hausherr selber. Es sind nur die Deutschen die sich elitär wähnen und Putzen sowie Bedienstete haben. Mennoniten z.B. machen alles selbst.
      Da das Dach Beton ist und da drauf nur Wellblech gelegtist gibt es keine Wartungskosten. Das Mobiliar in einem Domus Romanum war sowieso spartanisch spärlich. Das überschüssige Wasser wird zum Problem. Deswegen hatten die Römer wohl nur Teile des Daches zum Impluvium geneigt wo die Hauptdächer meist nach aussen frei ablaufen konnten. Ja die Zisternen müssen dann eben je 10 Ablaufkanäle à 10 cm haben die am Anfang und Ense vergittert sind damit das Wasser nach aussen ablaufen kann. Ich dachte mir schon dass das Wasser zum Problem würde.

  6. Schon bemerkenswert, wie die Welt davon Kenntnis nimmt, wenn man im Paraguay als Ausländer abgemurkst wird. Dazu noch ein Kind von nicht einmal 15 Jahren.
    Dafür gibt es wieder einmal News aus Paraguay:
    Über vier Tonnen Kokain im Wert von 313 Millionen Euro sichergestellt
    “Die Ladung Soja kam den Angaben der Justiz zufolge aus Paraguay, war in Uruguay auf ein anderes Schiff umgeladen worden und sollte an ein Unternehmen in Portugal geliefert werden.” News von heute 31.10.2021.

    1. Mit “Schon bemerkenswert, wie die Welt davon Kenntnis nimmt, wenn man im Paraguay als Ausländer abgemurkst wird. Dazu noch ein Kind von nicht einmal 15 Jahren.” meinte ich: bemerkenswert traurig ignorant nimmt die Welt insbesondere Deutschland davon Kenntnis. Das ist heute tagtäglicher Normalfall. Als ich noch klein war gab es die Tagesschau und Zeitungen. Heute kommt gar niemand mehr mit der Flut an Nachrichten zurecht. Nur noch hier rein und hier wieder raus. Gut, was will man schon machen. Auch früher. Aber so viele Morde, Totschläge und andere abstruse News tagtäglich machen einem abgestumpft. Fast zwei Wochen nach dem Doppelmord erbarmen sich die deutschen Zeitungen auch einer Erwähnung. Aber wenn so ein Schwitzzzer Bundesrat vom Trotinette fällt und sich ein Krätzerchen holt… Sie können sich das gleichentags 7-Tage-Susanne-Wille-und-7-Tage-Daniela-Lager-Gesicht nicht vorstellen. Seien Sie darüber froh. Mich verfolgen sie noch Jahre nach meinem hauptsächlichen Auswanderungsgrund sowas nie wieder angucken zu müssen in meinen Träumen.

  7. Was für eine journalistische Meisterleistung des Wochenblatts – RESPEKT

    Irgendwo etwas abschreiben und veröffentlichen, aber sich nicht mit irgendwelchen geschichtlichen Hintergründen zu informieren muss doch auch irgendwie honoriert werden.

    Journalismus bedeutet in der heutigen Zeit Propaganda. Dazu benötigt man kein Allgemeinwissen und erst recht nicht, das Wissen eines Verschwörumgstheoretikers, der Bücher liest, welche einige Jahrhunderte alt sind.

    Das Wissen ist in den alten Büchern versteckt und auch in den Büchern der Bibel, die nicht mehr in der jetzigen Bibel vorhanden sind, wie auch in der Edda.

    Nur das eine Wort “Uradel”, das ich bei Wikipedia lass, ließ mich aufhorchen. Natürlich weiß kein Journalist, was das bedeutet, denn diese sind einfach nur gesteuert. Vielleicht haben diese sogar Geschichte studiert und meinen sie wissen alles. FALSCH. Sie wissen nur, was sie gelernt haben. Also nur Bullshit.

    Dieses Wort URADEL ist der ganze Aufhänger wie auch seine Arbeit. Kapieren nur sehr WENIGE. Die heutigen Journalisten sowieso nicht, da sie keine Ahnung von der ganzen Geschichte und der 1.000 Jahre dazu addierten Jahre irgend eine Ahnung haben.

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