Wertvolle Zeit

Hernandarias: Nachdem die Presse an eine Aufzeichnung eines Gesprächs kam bei dem es um das Stehlen zweier Handys geht wurde öffentlich angeprangert. Itaipú brauchte 1 Jahr um zum gleichen Schluß zu kommen.

Als Superintendent für generelle Dienstleistungen – ein Posten der wichtig klingt aber sicherlich nichts mit Arbeit zu tun hat, brachte Arturo Giménez monatlich 45 Millionen Guaranies nach Hause. Er hat vor 10 Jahren und ein paar Monaten bei Itaipú angefangen zu arbeiten. Seit 2013, dem Jahr in dem James Spalding Direktor wurde, ging es steil bergauf für ihn. Als letztes Jahr die Presse ein Audio Mitschnitt veröffentlichte, in dem er eine anderen Itaipú-Mitarbeiterin um Hilfe bat, um zwei Handys von Praktikantinnen zu stehlen, reagierte er mit einer Diffamierungsklage. Doch die Presse wusste was sie für Material in der Hand hatte. Seine Opfer sagten zwar nicht öffentlich aus, gestanden jedoch die sexuelle Belästigung ein, nur eben ohne Beweise. Die nationale Presse erklärte ihn für schuldig. Dank Spalding und Cartes blieb es bei einer internen Untersuchung. Jetzt, nachdem die Regierung und auch der Itaipú Direktor gewechselt wurden, wird das Untersuchungsverfahren als beendet erklärt. Das Resultat: schuldig!

Warum Giménez jedoch währenddessen 540 Millionen Guaranies verdienen musste, bleibt unklar.

Wochenblatt / Abc Color

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