WhatsApp: Nichts ist kostenlos

Asunción: Umsonst gibt es fast nichts und wenn dann ist ein Haken dabei. So war und ist es auch bei den Messanger-Diensten, wie zum Beispiel WhatsApp.

„Was die Leute verstehen müssen, ist, dass nichts kostenlos ist und wenn Ihnen jemand ein kostenloses Produkt anbietet, bedeutet dies, dass es in dem Fall Ihre Daten sind“, erklärte Jimmy Villaverde, Direktor von ComuniK.

„In der Praxis haben alle Zuckerberg-Plattformen lange Zeit Informationen miteinander geteilt. Die Idee ist, alle Benutzer zu kennen, um ihnen zunehmend personalisierte Anzeigen anbieten zu können“, fügte er an.

„Das Ernsthafte daran ist, dass niemand ein Limit setzt und heute glücklich verkündet, dass sowohl sie als auch andere Dritte die Informationen aus Chats für kommerzielle Zwecke verwenden könnten“, erklärte Villaverde weiter.

Er sagte, dass die Notwendigkeit, an Gesetzen zum Datenschutz in Paraguay zu arbeiten, dringend und unabdingbar sei. Der aktuelle Trend geht dahin, dass immer mehr Plattformen und Tools in den Händen von immer weniger Menschen sind. Was uns erwartet, sind immer mehr Monopolstellungen.

„WhatsApp arbeitet sogar an einer eigenen Zahlungsmethode, die in Brasilien bereits getestet wird und WhatsApp Pay heißt. Eine einzelne Person weiß so viel über jeden von uns, dass dies eine Gefahr darstellt“, betonte Villaverde abschließend.

Andererseits dürfte es für die Paraguayer noch einfacher werden, sich selbst darzustellen, wenn die sozialen Netzwerke miteinander verknüpft sind. So gut wie jeder zweite Bürger im Land, laut einer Studie aus dem Jahr 2017, nutzt Facebook und versucht sich in seinen Statusmeldungen ins beste Rampenlicht zu rücken.

Wochenblatt / Prensa 5 / Beitragsbild Archiv

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3 Kommentare zu “WhatsApp: Nichts ist kostenlos

  1. Typisch, zuerst die Leute „hungrig“ und abhängig machen, dann wenn die Quote erreicht ist verlangen. Dem Zuckerberg zeigen, dass es sehr gute Alternativen gibt. Es ist nicht die erste Schweinerei die ER getan hatte

  2. „WhatsApp arbeitet sogar an einer eigenen Zahlungsmethode,…“ der ist jetzt aber uralt. Auch die Gesichtererkennung. Und wenn ein UmDieEcke-Facebock-Amigo einmal ein Flugi in ein Hochhaus fliegt, weiß die NSA und Doggies vom BND auch gleich, wen sie sich auch mal zu Gemüte führen sollten.

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