Wichtiger deutscher Beitrag für Knochenmarktransplantationen

Asunción: Am Hauptsitz des Instituts für soziale Sicherheit (IPS) fand ein Treffen statt, um den wichtigen Beitrag Deutschlands für Knochenmarktransplantationen bekannt zu geben.

Dank der Bemühungen der paraguayischen Botschaft in Deutschland und dem Präsidium vom IPS werden die Experten aus Deutschland Rat, Hilfe und Unterstützung für die Leistung von allogenen Knochenmarktransplantationen geben.

Weiterhin gab man bekannt, dass das IPS das an der Spitze der Knochenmarktransplantation in Paraguay steht, mit mehr als 120 Transplantationspatienten in rund 20 Jahren. Jedoch empfehlen internationale Experten durchschnittlich 100 Transplantationen pro Jahr.

In diesem Sinne erklärte der paraguayische Botschafter in Deutschland, Fernando Ojeda, die Details der Anfänge dieser Zusammenarbeit und sagte, dass es sich um ein multidisziplinäres Vorhaben handle, das Februar 2017 begonnen habe, mit dem Honorarkonsul aus Hamburg, Dr. Andreas Maske, zusammen mit Dr. Alana von Glasenapp und dem Präsident von der Behörde IPS, Benigno Lopez.

Zugleich konnte man die Unterstützung von Prof. Dr. Niederwieser erreichen. Er ist Leiter der hämatologischen Abteilung im Universitätsklinikum Leipzig und Ehrenpräsident des Weltverbandes für Knochenmarktransplantation.

Ojeda betonte, dass Professor Niederwieser nicht nur einen Wissenstransfer im medizinischen Bereich vornehmen würde, sondern auch das IPS-Krankenhaus unterstützt, um es für diese Aufgabe voran zu bringen. „Um all diese Arbeit zu machen zu können hat der Präsident vom IPS, Benigno López und der Minister für Gesundheit, Antonio Barrios, eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, wo sie ihre Absicht erklären, das erworbene Wissen der gesamten paraguayischen Bevölkerung zur Verfügung zu stellen“, erklärte Ojeda.

Er erinnerte daran, dass Dr. Christopher Frutos vom IPS schon nach Deutschland gereist sei und ein Praktikum abgeschlossen habe. Somit könnten die Erfahrungen im Bereich der Knochenmarktransplantationen schon hier im Land konkret umgesetzt werden.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Wichtiger deutscher Beitrag für Knochenmarktransplantationen

  1. Allen Prost (und ein schönes Neues Jahr))

    Antworten

    Gut. Der richtige Weg zur Zweiklassenmedizin. Das allgemeine Fußvolk, welches keine IPS-Versicherung aufweist kann abkratzen, während der ganze korrupte Haufen dank deutscher Hilfe an der Spitze der Knochenmarktransplantation in Paraguay steht. Es wäre für ein Land wie Deutschland angebracht gewesen ihre Hilfe jedermann zugänglich anzubieten.

    1. Wenn schon, dann 4 Klassenmedizin: Politiker, Privat, IPS und keine Krankenversicherung.
      Und zu Ende lesen: “ wo sie ihre Absicht erklären, das erworbene Wissen der gesamten paraguayischen Bevölkerung zur Verfügung zu stellen“

  2. Die Information der Exklusivität für IPS-Patienten ist nicht korrekt. Der beteiligte deutsche Spezialist Prof. Niederwieser bestätigte, dass die Leukämiebehandlung im neuen Stammzellenzentrum für alle Paraguayer zugänglich ist, egal ob versichert oder nicht.

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