Wie eine “zerbombte“ Stadt

Asunción: Die Bürger in Asunción sind aufgebracht. Fast zwei Wochen Dauerregen haben verheerende Spuren in den Hauptstraßen hinterlassen. Die Metropole Paraguays schaut aus wie eine “zerbombte“ Stadt.

Der zuständige Direktor für die Straßen in Asunción, Jorge Samaniego, ringt mit Worten hat aber eine einfache Erklärung parat: „Die Verkehrswege der Hauptstadt sind für zwei Wochen Dauerregen nicht ausgelegt“. Er versprach eine rasche Lösung zu finden.

Vor allem Hauptverkehrsrouten, wie die Artigas und Rodriguez de Francia, schauen verheerend aus. Am Mercado 4 gibt es schon immer viele Schlaglöcher, die sich nun noch vergrößert haben.

Samaniego erklärte, auf der Artigas sei das Problem schon erkannt und werde rasch behoben. In den letzten zwei Wochen habe der Regen jegliche weitere Sanierung verhindert. „Wir werden heute und auch am morgigen Feiertag die Ausbesserungsarbeiten fortsetzen. Es ist ein Brennpunkthema, das keinen Aufschub duldet“, betonte Samaniego.

Bezüglich der Rodriguez de Francia, in der Nähe vom Mercado 4, soll in 15 Tagen eine komplette Neuasphaltierung passieren. „Alle Planungen für den Sektor sind schon abgeschlossen. Es fehlt nur noch die Reihenfolge der Arbeiten zu bestimmen, dann wird alles sehr schnell gehen“, erklärte Samaniego weiter.

Weitere Projekte für eine neue Asphaltschicht werden auf den Straßen Mayo bis zur Peru anschließend vorgenommen. Des Weiteren erfolgen Sanierungen auf der San Salvador, zwischen Brasilia und Venezuela.

Quelle: ABC Color

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1 Kommentar zu “Wie eine “zerbombte“ Stadt

  1. Die auf dem Foto abgebildete Straße führt mitten durch den Petti-Rossi-Markt. Schon seit Monaten ist der Zustand des Straßenbelages mehr als erbärmlich, doch die Stadtverwaltung unter ihrem schönrednerischen Bürgermeister sah sich bisher nicht in der Lage daran etwas zu ändern, obwohl er angetreten war dafür zu sorgen, daß es in ASU keine Schlaglöcher mehr geben würde. Wenn Schäden an Straßenbelagen auftreten, sollten diese immer unverzüglich repariert werden. Doch es ist im ganzen Land weit verbreiteter Schwachsinn, so lange zu warten, bis der Schaden immer größer wird und die Reparaturen damit aufwendiger und teurer. Im übrigen scheint mir das ein kulturelles Problem zu sein – die meisten Auto- und Motorradfahrer warten bis die Karre ganz zusammen bricht bis sie in die Werkstatt gehen.

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