Wie günstig ein Geländewagen sein kann…

Asunción: Während in Paraguay bei einem Händler beispielsweise ein Nissan Navara in der Grundausstattung knapp 30.000 US-Dollar kostet, gibt es ihn in Belgien für die Hälfte.

Viele Auswanderer wünschen sich einen starken Gefährten, besonders bei unebenen Straßen. Dieser Wunsch kostet jedoch einiges, besonders wenn es eine Doppelkabine und etwas Ausstattung sein darf. Der Einstiegspreis für einen Nissan Navara / NP 300 liegt bei 27.900 US-Dollar.

Großhändler in Belgien verkaufen jedoch zu viel produzierte Modelle aus dem Vorjahr für 12.900 US-Dollar. Natürlich kommen hier noch EXW Kosten sowie die Verschiffung und Verzollung hinzu. Und dennoch sollte der Preis immer noch weit unter dem liegen, was in Paraguay für einen Neuwagen zu berappen ist.

Es gibt jedoch zwei Haken an der Sache; zum einen darf nur ein Händler bzw. Importeur diese Fahrzeuge kaufen und einführen und zum zweiten kommen noch rund 33% Zollgebühren inklusive Mehrwertsteuer für die Einfuhr hinzu. Diese 33% werden jedoch auf den normalen Listenpreis vor Ort berechnet.

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Wochenblatt / casauto.com

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4 Kommentare zu “Wie günstig ein Geländewagen sein kann…

  1. Zeigt den ganzen Zollirrsinn Paraguays und das sich die Repraesentanten mit miesem Service die Taschen vollstopfen.

    Hat jemand eigentlich schon Erfahrungen mit den hiesig hergestellten Camionetas von Reimpex gemacht?

  2. Das mit Importeur stimmt nur bedingt, primär braucht man ein Amparo Judicial dafür, das kostet aber nicht die Welt wenn man es brauchen sollte. Weiters kann man(n) das Auto auch in Belgien 1 Tag zulassen, abmelden, und schon darf man es als “Privatperson” einführen, da nicht älter als 10 Jahre. Ganz simpel ganz einfach. Aber dennoch recht interessant dieser Beitrag, auch wenn ich mir aktuell mit den 33% nicht ganz sicher bin, da dies davon abhängt ob Diesel oder Benziner.

  3. So einen fünfzehnjährigen Gebrachten sollte auch nicht mehr fünf Tausend US-Dollar kosten, sondern man sollte eher noch fünfhundert Dollar bekommen, damit man ihn mitnimmt. Aber in diesem Land ist halt vieles ein wenig al revés.

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