Wie wichtig ein Mobiltelefon sein kann

Itauguá: Heute Mittag gegen 14.00 Uhr fiel einem Mann sein Mobiltelefon in einen rund 20 m tiefen Brunnen, in dem Blätter und organischer Abfall geworfen wurde. Der Mann, fest entschlossen sein Telefon zurückzubekommen, ließ sich an einem Seil herunter. Jedoch blieb ihm wegen dem Fäulnisprozess der Blätter die Luft weg und er bat um Hilfe. Ein zweiter Mann der am Ran wartete zögerte nicht lang und ließ sich ebenfalls abseilen um Hilfe zu leisten. Auch ihm blieb der Sauerstoff zum Atmen verwehrt.

Kurz darauf entschieden zwei weitere Männer den anderen Hilfe zu leisten jedoch blieben auch sie, ohne atmen zu können, in 20 m Tiefe stecken.

Aus Angst um mehr Verluste zu registrieren, riefen Nachbarn die freiwillige Feuerwehr, die auf sich warten ließ. Währenddessen schaffte es ein freiwilliger Helfer wenigstens einen der vier Männer aus der Tiefe zu retten. Nach seiner Aussage war am 15 m das Atmen quasi unmöglich, da sie Gase in der Tiefe vorherrschten.

Der Tunnel, rund 3 km von der Ruta 2 entfernt wurde von den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr gefunden. Bei ihrer Rettungsaktion jedoch wurde nur ein weiterer Mann lebendig geborgen, womit zwei Opfer zu beklagen sind.

Die Außentemperaturen von fast 40°C haben das Geschehnis ebenfalls negativ beeinflusst.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Wie wichtig ein Mobiltelefon sein kann

  1. Dies ist sehr traurig und schlimm für die Hinterbliebenen, aber ich konnte mir den Gedanken an die Evolutionstherorie nicht verkneifen. Bei aller Tragik jedoch, ist der Handybesitzer lediglich ein Opfer der natürlichen Selektion geworden – survival of the fittest.

    Schlimm nur für die Retter, die aus Hilfsbereitschaft und Mitgefühl versuchen so jemanden vor der Natur zu beschützen.

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