Wieder mal die Deutschen…

Ayolas: Für die Ausweitung des Wasserkraftwerkes Yacyretá bedarf es eine Bestückung eines Kanals mit dem Namen Aña Cua. Die Ausschreibung für die Bestückung der Turbinen sollte begleitet werden.

Damit auch bloss das argentinische Konsortium Ara Vera gewinnt, so plante man mutmaßlich sollte ein Gebot von 116.379.881 US-Dollar abgegeben werden. Die gemeinsame Sache war abgesprochen und eigentlich schon erledigt, als auf einmal das deutsche Unternehmen Voith Hydro mit einem 99.689.577 US-Dollar Angebot alles durcheinander brachte. Die fast 17 Millionen US-Dollar Ersparnis waren so nicht vorgesehen. Offiziell geschätzt wurde der Umfang der Arbeiten von Yacyretá auf 169 Millionen US-Dollar, also 70 Millionen US-Dollar, die man hätte erklären können, im Falle einer erreicht diese Summe. Ein dritter Mitstreiter wurde schon disqualifiziert. Die neuen Turbinen sollen 276 MW Strom erzeugen, was 9% mehr wären, als die bisherige Menge.

Teil des Konsortiums Ara Vera ist das paraguayische Unternehmen CIE, was wenn alles seinen legalen Gang gehen wird, keine Arbeit erhalten wird. Abschreibungen sind gedacht um Preise niedrig zu halten und nicht um Gründe zu erfinden, weswegen der Höchstbietende den Zuschlag erhalten sollte, um ihm danach seine Kommission einzufordern.

Ob Voith Hydro den Zuschlag bekommt ist noch nicht sicher.

Wochenblatt / Abc Color / El Cronista

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

15 Kommentare zu “Wieder mal die Deutschen…

  1. So läuft das hier. Ist doch klar, die Differenz sollte der Betrag sein, welcher in den Taschen der Korruptis landet. Nun haben sie wohl ein Problem? Doch wen ficht das schon an – der Fall wird dennoch an Voith Hydro vorbei entschieden. Irgend eine dumme Ausrede wird sich dafür schon finden!

  2. Kommentar eines Lesers im Artikel von ABC Color:
    „El consorcio Ara Verá será la ganadora de la licitación. La decisión fue mucho antes. La empresa alemana será descalificada hay un problema en la planilla dicen (por eso piden la revisión) y nicadrón como siempre hablando de más y haciendo el papel de bufón.“
    http://www.abc.com.py/edicion-impresa/economia/una-vez-mas-en-yacyreta-buscan-presionar-a-sus-autoridades-alertan-1783709.html

    Normalerweise ist das so: Wenn ein ungewünschter Bewerber rausfliegen soll, wird das Angebotsmaterial mit der Lupe untersucht und der kleinste Fehler wird angeprangert und als Disqualifizierung begründet. Es ist vollkommen klar, dass in solch grossen Angeboten (es wird gewöhnlich sehr viel schon im Angebot verlangt; Arbeitsplan, Balken-Zeitdiagramm, evtl. sogar schon technische Zeichnungen etc.) durchaus sich Fehler einschleichen können – niemand ist perfekt.
    Wenn das gewünschte Angebot jedoch vor Fehlern strotzt, sieht das natürlich keiner oder man bittet um Stellungnahme um die Fehler schnell korregieren zu können. Das sind dann aber schon sehr grobe Fehler.

    Diese fiesen Tricks kann man natürlich nicht anwenden, wenn die Geldgeber internationale Entwicklungsbanken sind. Die prüfen alles nach.

  3. Der Camembert (Weißschimmelkäse) ist ja auch schon rausgeflogen aus Paragauy. Der hat Schimmel dran und ist für die Buen Educados hierzulande ungenießbar, sogar eine Lebensmittelvergiftung könnte man sich damit einholen. Daraus ist zu schließen, dass Buen Educados hierzulande auch eine Ausschreibung prüfen können, vor allem dann, wenn alle nötig grünen und nummerierten Dokumente bereitgestellt sind. Und nein liebe frustrierten PY-Sonnenbrilli-Willys, ich kann’s auch nicht, esse ja auch lieber Salami anstatt Camembert.

        1. Es gibt keinen Professoren-Titel. Die Professur ist im Merkelland eine Amtsbezeichnung, in anderen Ländern eine Berufsbezeichnung.
          Grüße vom Möchtegern-Professorchen aus Caacupe

      1. Michaela Dr. Dr. Buena, Ja da gibt es leider viele frustrierter „Auswanderer“, viele haben Verfolgung-warn, dass sind die, die nicht mehr zurück können, und da alles ins lächerliche ziehen. Müssen aber froh sein, dass man sie in Paraguay aufgenommen hat.

      2. Werner lic. jur. Goodgood

        Antworten

        Guten Abend Dr. Dr. Buena
        Sie schreiben aber auch als ob Sie mit Ihrem Frustbein aufgestanden sind! Sind Sie EinwanderIn oder AuswanderIn?

      3. Nein, das ist eine Tatsache, auch wenn Sie das nicht glauben wollen.
        Der Camembert ist tatsächlich als „verschimmelter Käse“ als ungenießbar für die Bevölkerung von der Behörde gesperrt worden.
        Sie scheinen sich mit den hier gebräuchlichen Bildungsstandarts und Sitten nicht so gut auszukennen.

  4. „Lieber“ Rolf: Sollten Sie mich meinen, liegen Sie völlig falsch. Ich bin weder frustriert noch werde ich im Gegensatz zu so manch anderen in meiner Heimat gesucht. Vieleicht neuerdings, wegen „staatgefährdender Hetze“ weil ich gegen die Islamisierung Deutschlands bin. Doch das würde ich mit Stolz erdulden. Aber im Gegensatz zu Ihnen bin ich nicht blind & taub gegenüber Ungerechtigkeiten, Korruption, Volksschmarotzern und sonstigen Betrügern am Staatseigentum. Damit eckte ich schon in Deutschland an. Ich habe wenigstens ein Rückgrat und ein festes Fundament und hänge mein Mäntelchen nicht nach dem Wind. Ich rede niemanden nach dem Mund und suche auch nicht den Beifall von der falschen Seite. Gerne schwimme ich gegen den Strom, denn nur tote Fische schwimmen mit dem Strom – so wie Sie! Und was Paraguay betrifft; Wieso sollte ich Paraguay „dankbar“ sein, daß es mich aufgenomme hat? Ich suchte in diesem Land keinen Schutz vor Verfolgung und erbat auch von niemanden Sozialhilfe, wie die vielen Millionen Migranten in meiner Heimat. Im Gegenteil, ich habe diesem Land Paraguay mehr gegeben, als ich jemals zurück bekommen werde. Habe hier ordentlich investiert und Menschen Lohn und Brot gegeben bis zum heutigen Tag. Und Sie?

    1. Wir sind, was wir immer wieder tun.
      Aristoteles
      D.h. wer immer dummschwätzt ist ein Dummschwätzer,
      wer immer predigt wird zum laienprediger.
      Aristoteles hatte den Durchblick

    2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

      Antworten

      Bravissimo!! Simplicus.
      Leider haben auch die meisten Mennoniten keine Knochen wo was Rueckgrat sein sollte.
      Deswegen versuchen sie fieberhaft herauszufinden wer van Nassau-Siegen ist um dann alle ihre akkumulierten Bosheiten an dem auszulassen.
      Die Korruption zerfrisst nun mal alle Knochen des Rueckgrates (normalerweise nennt man sowas Knochenkrebs).

  5. Ich kann gar nicht verstehen was ein paar frustrierte Frustriertenkommentare-Leser mit Lesekompetenzschwäche stetig bezüglich meiner investigativen „nicht-witzig- und nicht-geistreich-Kommentare“ einzuwenden haben:
    Ich fühle mich Schweinewohl im Paragauy. Im wahrsten Sinne des Wortes. Da bin ich doch in bester Gesellschaft wie manch ein „witzig- und geistreich-Kommentare“ zugeben muss, stimmst oder hab i recht? Werde aber in der Tat nicht so lange hier leben, noch mich nationalisieren, bis dies Schweinewohl dann zur Lebensgrundlage wird. Auch dann nicht, wenn die mittelbare Umgebung zwischen Bolivien und Uruguay gerade dazu einlädt. Sich Schweinewohl zu fühlen.

  6. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    @ Baba Franschesco

    Wer sich „schweinewohl“ fuehlt in diesem Sumpf der Korruption Namens Paraguay und „Mennolandia“, der ist klar nicht von Gott sondern „von der Welt“.
    Nur das Verdraengen ipso facto der Realitaet (Augen zukneifen, wegsehen) kann erklaeren wie jemand sich in diesem Korruptionsland eben „wie ein Schwein sich in der Kloake waelzt“ sich wohlfuehlt.

    Johannes 12,25 Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren; wer aber sein Leben in dieser Welt haßt, wird es zum ewigen Leben bewahren.
    1. Johannes 2,15 Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.
    1. Johannes 2,16 Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.
    1. Johannes 2,17 Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.
    1. Johannes 3,1 Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.