“Wir sind weit entfernt, unseren Bürgern volle Freiheit zu bieten“

Asunción: Präsident Horacio Cartes erkannte in seiner Ansprache an die Nation im Rahmen des heutigen Unabhängigkeitstages, dass “wir als ein Land weit davon entfernt sind, unserem Volk volle Freiheit zu bieten“.

Er räumte ein, dass dies wegen der Armut und anderer Mängel nicht möglich sein werde.

„Unabhängigkeit ist wahrscheinlich das inspirierendste und mächtigste Symbol des Freiheitsbegriffs“, sagte Präsident Horacio Cartes zunächst. Er räumte jedoch ein, dass im Rahmen des Gedenkens an die nationale Unabhängigkeit, solange Armut, Unwissenheit und Mangel an Möglichkeiten herrschen, “es keine wirkliche Freiheit geben wird“.

„Wir sind noch weit davon entfernt, unserem Volk die volle Freiheit zu bieten“, betonte der Präsident, der bald zurücktreten muss, um ein Senator der Republik zu werden.

Ganz andere Worte fielen im März dieses Jahres, als Cartes bestätigte, dass er es während seiner Regierung geschafft habe, die Indizes der Armut zu reduzieren. Die Generaldirektion für Statistik, Erhebungen und Volkszählungen (DGEEC), die im Juni letzten Jahres eine Erhebung durchführte, zeigte Zahlen auf, die auf eine gewisse Reduzierung dieses unglücklichen Zustands bei den Einwohnern hindeuteten.

In seiner heutigen Rede argumentierte Cartes auch, dass “wir viele Fortschritte gemacht haben“, aber dass man sich jetzt nicht auf das, was getan wurde, sondern auf das, was fehle, konzentrieren müsse. Er fügte hinzu, dass er “alles Notwendige in die Wege leite, damit zum ersten Mal in der Geschichte der demokratischen Ära der neue Präsident ein ordentliches Land in die Hände gelegt bekommt“.

Schließlich sagte er, er sei für die Staatsbürgerschaft und die neue gewählte Regierung verfügbar und schickte Grüße an alle Mütter und die ganze Nation.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu ““Wir sind weit entfernt, unseren Bürgern volle Freiheit zu bieten“

  1. Ehe nun hier wieder die Nörgler auftreten:
    In den letzten 10 Jahren ist ja hier nun wirklich viel geschafft wurden.
    Vor 10 Jahren waren Motos eine eher seltene Erscheinung.
    Unsere Bauarbeiter sind damals 4 km bis zum nächsten Bus gelaufen.
    Das Smartfon, ob nun unbedingt nötig oder nicht, gab es auch noch nicht.
    Ein Großteil der Schrottbusse verschwindet immer mehr aus dem Straßenbild.
    Wer sich um eine Arbeit bemüht hat, dem geht es auch deutlich besser als vor 10 Jahren.
    Die Entlohnung für unsere Hausangestellten hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt.
    So könnte ich noch Vieles mehr aufzählen.
    Ob das nun auf das Konto von Cartes geht oder nicht, der Aufwärtstrend ist doch überall zu spüren.

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