Wird die Quarantäne am Montag beendet sein?

Asunción: „Wir müssen den Menschen, die arbeiten, eine Gewissheit geben, dass sie am Montag, dem 5. April, wieder ihrer Beschäftigung nachgehen können“, sagte der Geschäftsmann Jorge Mendelzon, Präsident der Kammer der Einkaufszentren in Paraguay.

Die Aussagen des Mannes reagieren offenbar auf die Besorgnis des Sektors, dass die Regierung die Gesundheitsquarantäne ab nächsten Sonntag verlängert. Es gab sogar eine ganze “Rebellionserklärung“ verschiedener Wirtschaftsverbände, die einen Aufruf zum Dialog von Präsident Mario Abdo selbst auslöste.

„Transparenz gibt vor allem viel Vertrauen, weil man in dieser Unsicherheit nicht leben kann. Jeder unternimmt maximale Anstrengungen, um die hohe Anzahl von Infektionen zu vermeiden. Daher müssen die Behörden Unterstützung erhalten, damit die Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Wir wissen jedoch, dass dies keine leichte Aufgabe ist“, fügte Mendelzon hinzu.

In der Zwischenzeit warnte der Geschäftsmann bereits am Vortag, dass es für seinen Sektor “besorgniserregend“ sei, keine Sicherheit zu haben, dass diese Quarantäne am 4. April endet.

„Ich denke, es gab bereits unzählige Beispiele, um die Situation der Erschöpfung, der Müdigkeit von Menschen zu verstehen, denen es nicht gut geht. Wir müssen sehr kritisches Denken mit großer Rationalität fordern, da die Konsequenzen schwerwiegend sein können“, betonte Mendelzon abschließend.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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3 Kommentare zu “Wird die Quarantäne am Montag beendet sein?

  1. Das „Spiel“ wäre sofort beendet, wenn alle Unternehmer und Arbeitnehmer sich nicht an die Maßnahmen halten würden.
    Aber da das nirgendwo auf der Welt passieren wird, wird die „Plandemie“ nie enden.

  2. Da nun hier im WB letztens zu lesen war, dass letztes Wochenende ca. 25.000 Fahrzeuge die Hauptstadt Richtung Inland verlassen haben und uns die Hauptstadt als Corona-Hotspot präsentiert wurde, müsste ja rein logisch, wenn man das alles glaubt, die Infektionszahlen geradezu explodieren.
    25.000 Fahrzeuge mit durchschnittlich 4 Personen macht 100.000.
    Die letzten Zahlen sagen aus, dass 3,5 % der Paraguayer infiziert sind. Im Großraum ASU sollten das rein theoretisch mehr sein.
    Also sind rein rechnerisch 3.500 Infizierte unterwegs ins Inland.
    Na wenn das mal keine Katastrophe wird!
    Und wenn nicht?

  3. @Hermann2
    Noch viel mehr Fahrzeuge waren vor und während Weihnachten unterwegs.
    Alle unsere Nachbarn hatten ihre großstädtischen Verwandten zu Besuch, damit die Kinder endlich mal wieder draußen spielen und mit ihren Freunden zusammen sein konnten.
    Theoretisch müsste also inzwischen das Interior genauso verseucht sein wie Central.
    Ist es aber nicht!
    Und warum?
    Weil auf dem Land nicht getestet wird.
    Zum einen, weil die „dummen“ Campesinos an diesen Coronahoax nicht glauben, im Gegensatz zu den „gebildeten“ Städtern.
    Zum anderen, weil sich kaum einer die horrenden Kosten des Test leisten kann oder will.
    Und drittens, weil keiner Lust darauf hat, mit der gesamten Familie in Quarantäne zu gehen, weil ein untauglicher Test ein positives Ergebnis anzeigt, obwohl man sich pudelwohl fühlt und gesund ist.

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