Zu viel Fett

Wer viel in Paraguay unterwegs ist und Wäsche einkaufen geht, müsste eigentlich feststellen, dass die großen Konfektionsgrößen in Überzahl angeboten werden, im Gegensatz zu vielleicht europäischen Ländern. Dies hat aber seine Gründe.

Das Institut für soziale Sicherheit (IPS) hat im Jahr 2014 festgestellt, dass unter den Arbeitnehmern die meisten gesundheitlichen Probleme in den Bereichen Bluthochdruck, Übergewicht und hohe Cholesterinwerte zu finden sind.

Diese Ergebnisse hat das IPS aus den Vorsorgeuntersuchungen der Mitglieder an den verschiedenen ärztlichen Einrichtungen im Land an Hand einer Studie heraus gefunden.

Paulino Recalde Arzt, zuständig, unter anderem, für das Präventivprogramm des Instituts für soziale Sicherheit, erklärte, dass dies auf den übermäßigen Genuss von Transfettsäuren zurückzuführen sei. Ist der Körper einmal daran gewöhnt, verlangt er danach.

„In unserem Land haben wir meist fettige Lebensmittel, dazu noch eine sitzende Tätigkeit, das führt zu gesundheitlichen Problemen, also sollte man sich mindestens 30 Minuten täglich bewegen“, betonte der Arzt.

Er empfahl weiter, wenn wir schon diese schlechten Essgewohnheiten haben, müssen diese ausgeglichen werden, in Form von Verzehr mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Die Zubereitung von Speisen sollte schonend erfolgen, dünsten, kochen oder natur gebraten sei eine Alternative.

Recalde sagte, es gäbe keine Altersgrenze für die Änderung der schlechten Essgewohnheiten, unsere Gesundheit würde von der Umstellung profitieren, von dem Moment ab dem der Lebensstil verändert werde.

Diese Erkenntnisse sollen nicht nur als Hinweise dienen, sie sind eine Aufforderung an die Mitglieder der staatlichen, freien Gesundheitsversorgung ihre eigenen Gewohnheiten zu ändern, damit mehr Etat für wirkliche Notfälle bleibt.

Quelle: Ultima Hora, Foto: Cruz855

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