Zufälle gibt es nicht

In den zwei Jahren vor der Wahl ist nichts zufällig und wenn keine echte Absicht, dann wenigstens zum Sondieren gut. Ein Ausweichdoppel für die ANR, Óscar Acosta und Santiago Peña wird stark kritisiert.

Schon vor mehr als einem Jahr trat man von einer traditionellen Partei an Óscar Acosta heran, um ihn als Präsidentschaftskandidat für 2018 zu gewinnen. Tatsächlich hat er einen, wenn nicht sogar den größten, Sympathiebonus unter denen, die in der Öffentlichkeit stehen. Ihm wurde zudem eine recht hohe Summe angeboten, welche auch im Falle einer Wahlschlappe gezahlt werden sollte. Acosta lehnte dankend ab. An sich spricht nichts dafür, dass er seine Pläne ändert. Stress hat er schon genug im Job und Gier scheint ihm nicht zu stehen.

Santiago Peña hat sich aus Sicht der normalen Bürger entweder Horacio Cartes oder der Colorado Partei verschrieben, was unglaubwürdig wirkte, da dies zum Parteitag bekanntgegeben wurde. Er ist ein smarter, junger Mann, der mehrere Jahre im Ausland gearbeitet hat. Eine große Karriere steht im sicherlich bevor.

Anzunehmen ist, dass wenigstens einer von Beiden als Testballon für eine eventuelle Ausweichkampagne aufgebaut wird, um im Falle einer nicht möglichen Wiederwahl von Cartes jemand zur Hand zu haben, der nicht aus dem politischen Umfeld stammt, wie alle anderen Kandidaten der Colorado Partei.

Wochenblatt / Abc Color

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