Zwei Lebensstützen brechen nie, Gebet und Arbeit heißen sie

San José: Das Motto in der Überschrift ist in der heutigen Zeit nicht mehr oft zu finden. Wer jedoch nach Misiones fährt kann diese Tugenden noch entdecken.

Die Mönche aus San José in Santa María de Fe, Misiones, führen ein Gebets- und Arbeitsleben, wie es im Motto der Klostergemeinschaft ausgedrückt wird. Sie beten für Sünder, Gesundheit, Arbeit, für die Familie und erwecken die Absichten der Glaubens und des Dankes. Sie sind der Meinung, dass Gebete Bekehrung erreichen können.

Die Mönche des Klosters San José ließen sich vor neun Jahren in dieser Stadt nieder. Die Gemeinde gehört zur Diözese San Juan Bautista in Misiones. Neben der Tätigkeit des Gebets und der Arbeit führen sie ein brüderliches und stilles Leben.

Fünf Mönche leben in der Gemeinschaft und vier, die sich im Stadium der Ausbildung befinden.

Der Leiter dieser Ordensgemeinschaft, Pater Wilber Mendoza, erklärte, dass der Lebensstil der Mönche Gebet und Arbeit sei; geprägt von Brüderlichkeit und Stille. Sie helfen auch Gläubigen, die spirituelle Unterstützung brauchen. Sie organisieren Exerzitien, beten und orientieren Menschen, die um Hilfe bei der Wiederherstellung des christlichen Lebens bitten. Menschen können den Rückzug vom hektischen Leben beantragen und die Mönche empfangen sie in ihrem Kloster. Mithilfe von Gebeten sollen die Bedürftigen eine Orientierung erhalten, die am Leben und an der Klosterliturgie teilnehmen können.

Mendoza betonte, dass die Mission darin bestehe zu beten und zu arbeiten. „Die Mönche sind wie innere Organe des Körpers, die aber nicht gesehen werden. „Mit unseren Gebeten dient dies dazu, alle Körper, die bei uns Hilfe suchen, für ihrer Arbeit zu unterstützen“, sagte er.

Er weist darauf hin, dass Gebete das spirituelle Leben stärken und offen für Gott sein können, der aufklärt und den Weg für die innere Veränderung aufzeige. Mendoza erklärt, dass das Kloster sich selbst versorge und in brüderlicher Koexistenz handele.

Jeden Monat veranstalten die Mönche eine Messe mit typischen Lebensmitteln und Kunsthandwerk. Das Ziel ist ein Treffen mit den Menschen und der Erlös soll das Kloster unterstützen.

„Es ist eine Möglichkeit, unsere Arbeit vorzustellen und die Menschen helfen mit ihren Einkäufen, um die Kosten des Klosters und die Ausbildung der Mönche zu decken“, sagte Mendoza. Er fügte hinzu, dass die Messe einmal im Monat in Santa María oder Asunción stattfinde. Während der Veranstaltung bieten sie typische Speisen, hausgemachte Süßigkeiten sowie Expertisen aus dem Kunsthandwerk der Mönche an.

Das Kloster befindet sich in der Straße Don Eleuterio Llano zwischen Dr. Gaspar Rodríguez de Francia und Mariscal López hinter der Pfarrkirche Santa María, 242 Kilometer südlich von Asunción. Weitere Informationen per E-Mail: comusanjose@gmail.com oder unter der Telefonnummer: 0981 915312.

Jeden Tag gibt es ein liturgisches Gebet im Kloster: Lob und Vesper. Um 7:00 Uhr, wo sie für Sünder, Gesundheit, Bekehrung und Arbeit beten, aber auch die der Gläubigen und des Dankes.

Um 15.00 Uhr findet ein Gebet des Schweigens vor dem gekreuzigten Christus statt. Ab 19.00 Uhr steht die Vesper an. Hier werden die täglichen Wünsche und Forderungen von Personen, die gesündigt haben oder Hilfe suchen, wie mit wirtschaftlichen Problemen, kranke Menschen und Ehestreitigkeiten behandelt. Die Messe mit Lobpreis wird nach dem persönlichen Gebet eines jeden der Mönche gefeiert.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Zwei Lebensstützen brechen nie, Gebet und Arbeit heißen sie

  1. Unabhängig davon, wie glaubwürdig die christlichen Kirchen heute sind – die Aussage „zwei Lebensstützen brechen nie, Gebet und Arbeit heißen sie“ treffen absolut in´s Schwarze. Allerdings ist das keine neue Erkenntnis, sondern stützt sich auf den Lebensgrundsatz „ORA ET LABORA“ des Benediktinerordens und heißt nichts anderes als BETE UND ARBEITE. Wer danach lebt und strebt kann auch nicht auf dumme Gedanken kommen und nicht in Armut enden. Kann ich nur JEDEM empfehlen!

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