Zwischen Schönheit und Verschmutzung

Areguá / San Bernardino: Mit einer natürlichen Schönheit jedoch auch mit der Furcht der Kontamination der Zone versammelten sich heute 150 Personen, die an der Fotojagd des Ypacaraí Sees teilnahmen.

Der schöne und sonnige Tag mit idealen Temperaturen für Ausflüge versammelte 150 Personen, die kartografisches Wissen haben und entweder im See oder am Ufer festhielten wie der aktuelle Zustand des Binnengewässers ist. Die Veranstaltung wurde von der Organisation „Freunde des Sees“ ins Leben gerufen und soll die Behörden aufrütteln endlich etwas gegen den vergifteten See zu tun.

„Wir sahen natürliche Schönheit aber auch Gerbereien, die ihre Abfälle in den See leiten. Auch das Krebskrankenhaus (Areguá) und das für Opfer von Verbrennungen (Itauguá) haben Rohre die ihre Abwässer in den See leiten“, sagte Rodrigo Jacks, Organisator der Veranstaltung.

Er hob jedoch auch hervor, dass die Mehrheit der Betriebe, die den See mit Abwässern vergiften stillstehen oder unter Anklage verweilen. Diese jedoch müssen dauerhaft ihre Aktivitäten einstellen. Was wir wollen ist ein Gesetz, dass keiner den See mehr verschmutzt. Schon nach sechs Monaten hätten wir ein Resultat.

Er meinte zudem, dass Algen immer im See existent waren. Diese jedoch wurden durch Abfälle genährt und kontaminieren nun Areguá mit Geruch und grüner Farbe. Dieser Bereich ist der Abfluss des Sees im Salado Fluss.

Eine weitere Stelle, die sehr kritisch scheint, ist der Jukury Bach in Areguá. In ihm kommen rund 80% der Verschmutzungen des Sees. Diese sind meist chemischer Natur.

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Jacks erklärte jedoch auch, dass die Feuchtgebiete des Sees sich nach wie vor in sehr guten Konditionen zeigen. Das kann sich ändern wenn auf längere Zeit notwendiger Regen ausbleibt.

Er bat darum, dass alle 21 Städte im Ypacaraí Becken sich dem Thema annehmen und verschmutzende Unternehmen stilllegen. Des Weiteren müssten dringend Kläranlagen eingerichtet werden.

„Wir bitten die Bewohner der Umgebung weiterhin an der Jagd nach Fotos teilzunehmen, um so Fotos über soziale Netzwerke auszutauschen“, betonte Jacks.

(Wochenblatt / Abc / Fotos: Facebook)

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6 Kommentare zu “Zwischen Schönheit und Verschmutzung

  1. Auch wir Deutsche sollten an der Jagd teilnehmen. Wäre schön wenn einer dabei wäre, der das Jagdhorn zum Halali blasen könnte, wenn die Jagd vorbei ist. Vielleicht noch mit Tracht und Gamsbart, damit die typisch deutsche Note gut herüber kommt.

    Anschliessend ein Grillabend am Ufer des Sees, wo auch der deutsche Botschafter mit Anhang und diplomatischen Korps teilnehmen könnte und uns Untergebene über die diplomatischen Tätigkeiten eines Botschafters samt Stab aufklären könnte.

    Krista als Insiderin könnte noch eine Führung durch das nächtliche Sanber machen und uns mit den Schönheiten des Ortes vertraut machen.

      1. @Heiko: Weil er aus meiner Sicht schon zwanghaft versucht solche unausgewogene Kommentare zu schreiben, auch wenn diese, so wie hier, nichts, aber rein garnichts zum Thema beitragen. Sarkamus kann man dies nun wirklich nicht nennen, das ist einfach nur unpassend.

        1. Hallo Magnum,
          nur nicht aufregen…

          Das ist doch so eine tolle Satire, daß hier sowieso niemand etwas „zum Thema beitragen “ kann.

          1. Der See ist verschmutzt, die Ursache ist bekannt und eine Regenerierung ist technisch kein Problem!

          2. Vor der Wahl will niemand Stimmen riskieren und deshalb geschieht erst mal nichts.

          3. Nach der Wahl will keiner auf das Geld verzichten, das er mit dem Dreck verdient und deshalb geschieht auch danach nichts.

          4. Solange so viele Personen an der aktuellen Situation Geld verdienen, bleibt es wie bisher.

          Um hier etwas zu verändern, braucht es eine Idee, wie die Verantwortlichen an einem sauberen See mehr Geld verdienen, als an dem schmutzigen See.

          Zur Zeit wird so getan, als wäre man auf der Suche nach einer technischen Lösung. Das soll aber nur von der eigentlichen Problematik ablenken.

          Da also zur Zeit sowieso nichts geschieht, kann man sich doch ruhig mit etwas Satire befassen, wie es Asuncioner macht – oder?
          Ich denke, er kennt die Zusammenhänge auch.

          Gruß,
          Miha

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