101 Jahre der Botschaft von Fatima

Asunción: Die Erscheinung der Jungfrau von Fatima vor drei Hirtenkindern war ein Meilenstein im katholischen Glauben. Eine Gedenkfeier in der Kathedrale von Castrense, im Stadtviertel Manorá von Asunción, sollte an die Botschaft erinnern.

Vor 101 Jahren kam es zu Erscheinung der Jungfrau von Fatima in Cova da Iria, in Portugal. Die Botschaft bleibt in Zeiten großer Unruhen heute mehr denn je in Kraft.

Priester Rafael Ibarguren wies in seiner Predigt am vergangenen Sonntag darauf hin, dass, obwohl mehr als ein Jahrhundert vergangen sei, die Botschaft, die den drei Hirtenkindern hinterlassen worden sei, immer noch wichtig sowie aktuell sei und Bestand für alle Gläubigen habe.

„Die gleichen Probleme, die zu dieser Zeit Bestand hatten, gehen heute weiter. Materialismus, der Gott den Rücken kehrt, geschwächte religiöse Praxis, kritische Situation in mehreren Ländern der Welt und sogar Kriege in manchen Teilen. Die Jungfrau von Fatima bat um Gebet, Buße und um eine Lebensveränderung, die auf Gott ausgerichtet war. Dies wurde jedoch von der Welt nicht befolgt“, erklärt der Geistliche.

In Bezug auf den am meisten verbreiteten Teil der Unterhaltung zwischen der Jungfrau von Fatima mit den Hirtenjungen, die von sehr schweren Zeiten für die Menschheit spricht, weist Pater Ibarguren darauf hin, dass sie einen Charakter von Ernsthaftigkeit habe und eine Warnung vor gravierenden Ereignissen gewesen sei. Das zeige sich bereits in den Auseinandersetzungen in verschiedenen Teilen der Welt und bei anderen Krisen.

Aber im Gegensatz zu diesem Szenario sieht man den Triumph des Guten über das Böse voraus. „Was zählt, ist der Aspekt der Hoffnung, den die Botschaft bringt. Vor allem gibt es ein Versprechen, dass endlich das unbefleckte Herz triumphieren wird und dass Gott das letzte Wort hat“, betonte Irbarguren.

Die Feier der Jungfrau von Fatima wurde am vergangenen Sonntag in der Kathedrale von Castrense abgehalten. Der Akt begann mit einer Prozession und schloss mit einem Gottesdienst ab.

Wochenblatt / Ultima Hora

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1 Kommentar zu “101 Jahre der Botschaft von Fatima

  1. Möchte zu gedenken geben, dass mir auch schon Jungfrauen begegnet sind.
    Allerdings waren sie allesamt noch kinderlos.
    Wäre ja auch nicht gut gewesen, wenn sie außereheliche Kinder gehabt hätten.
    Jedenfalls für die Vorstellung über Sitte und Moral manch Religionsfanatiker.

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