In 30 Tagen nochmal

Asunción: Der Senat reicht die Gesetzesvorlage, welche die Arbeitsbedingungen der Hausangestellten regeln soll, zurück an den Prüfungsausschuss. Erneut verschiebt sich dadurch sein Inkrafttreten.

Die Abgeordneten kamen auch diesmal nach einer zweistündigen Debatte zu keinem Ergebnis. Dieses Gesetz versucht die Arbeit der Hausangestellten die der „normalen“ Arbeiter gleichzustellen. Dazu zählen der Mindestlohn, die Arbeitszeit, das Mindestalter der Hausangestellten, Sozialversicherung und Urlaubsanspruch, um die Wichtigsten zu nennen.

Eine der am meisten diskutierten Punkte war das Gehalt. Ein Teil der Senatoren plant 60 % des Mindestlohnes, andere 100 % des Mindestlohnes festzulegen.

Die Abgeordneten erklärten sich im Ganzen bereit die Gesetzesvorlage zu akzeptieren, wenn einige Punkte überarbeitet werden.

So der Artikel 11, der nach Aussagen der Abgeordneten zu Verwirrung führen kann. Der Artikel 11 regelt die Arbeitszeit, „die Arbeitszeit darf 8 Stunden pro Tag bei 48 Wochen pro Jahr nicht übersteigen, wenn die Arbeit tagsüber verrichtet wird, oder 7 Stunden pro Tag bei 42 Wochen im Jahr, wenn die Arbeit nachts stattfindet.

Der Senator Silvio Ovelar wird die Gesetzesvorlage erneut in 30 Tagen einreichen, soviel Zeit bleibt dem Prüfungsausschuss zur Bearbeitung.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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1 Kommentar zu “In 30 Tagen nochmal

  1. Dann muss ich Eine Hausangestellte entlassen! Soll sich dann der Staat drum kümmern wie sie ihre Krdite bezahlt und das etwas besseres Leben für ihre Kinder. Zahle für 3 Stunden täglich 600000 Guaranie im Monat das ist auf den Land mehr als normal.Viele suchen Arbeit aber ich werde mich nicht krimminalisieren lassen von den Staat wenn ich den Mindeslohn nicht zahlen will, Die Andere wird dann nur immer für 6 Wochen Probe beschäftigt und kann dann 1 Monat nach Hause gehen , weil Nachschub ist genug da von Damen die gerne arbeiten wollen für den Lohn .

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