765.000 Menschen ohne Strom durch Sabotage

Gestern Abend wurde ein Hochspannungsmast der ANDE, in der Kolonie Manitoba, San Pedro, durch Sabotage zerstört. Der Vorfall ereignete sich in einem Einflussbereich der kriminellen Gruppe EPP, 765.000 Bewohner haben seit gestern keine Stromversorgung. Vor allem die Departements Concepción, Amambay und San Pedro sind betroffen.

Nach Angaben der Bewohner aus Manitoba hörten sie eine laute Explosion, Mitglieder der selbsternannten Paraguayischen Volksarmee (EPP) sollen Sprengstoff an dem Betonsockel angebracht haben und zündeten diesen, dabei kam der Mast zum Einsturz. Victor Romero, Präsident der ANDE, sagte, die einzige Erklärung für diese Zerstörung sei Sabotage. „Die Konstruktion habe ein Gewicht von etwa sieben Tonnen, sie kann nur durch Sprengstoff zu Fall gebracht worden sein“, fügte er an.

Ähnliche Fälle gab es schon im Jahr 2014 und 2012. Gegen 23:40 Uhr erreichten Spezialeinsatzkräfte der FTC die Unglücksstelle zusammen mit Sprengstoffexperten und nahmen die Ermittlungen auf, auch Mitarbeiter der ANDE waren vor Ort.

Romero sagte weiter, in etwa 150.000 Kunden der ANDE seien betroffen, das entspreche mehr als 750.000 Menschen, der Strommast trug eine 220-kV Leitung, sie lieferte Energie für die gesamte Region.

Das Gesundheitsministerium gab in einer Erklärung bekannt, dass die Krankenhäuser in Capiibary, Choré, Santaní und General Aquino ohne Stromversorgung sind, den Betrieb aber durch Notstromaggregate aufrecht erhalten könnten. In Fuerte Olimpo konnte der Service mittlerweile wieder hergestellt werden.

Quelle: ABC Color

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3 Kommentare zu “765.000 Menschen ohne Strom durch Sabotage

  1. Das liegt nur an der Politik,wenn man will ist die EPP; vom Fenster gefegt, wie ein schlecher Traum.Sind aber die Politiker zu feige,ist das der Dauerzustand. Ganz einfach.Ein General aus Paraguay sagte mal er brauche 15000 Mann. Braucht man aber nicht um der EPP feuer unter den Hintern zu machen.Ob da überhaupt ein Interesse besteht, ist noch die Frage, Gott allein weis wer da noch Hände aufhaltet.
    Ein Geheimdienst der die Informationen beschaft.
    Ein guten Kopfgeld das neutral ausgezahlt wird.Geld für Informanten.Bereits jetzt Sprudelt die Quellle.Eine Luftwaffe die ab und zu mal Aufklärungsflüge macht,Luftbilder sind immer gut.Die Piloten dürfen auch mal Fliegen.(Neben bei findet man da auch noch andere Kriminellen Umweltsünder)1.starkes Batalion das die Lager der EPP aus räuchert aushebt mit Luftunterstüzung.Neben bei konnen Drogenfelder abgebrannt oder neutralisiert werden.
    Für einen Militär der Trocken denkt ist dieses Afentheater kein Problem, natürlich sind auch Tote und Verletzte bei den Streitkräften zu beklagen. Js ich bin Herzlos und Gausam, wie Iwan der Schreckliche, selber einige Zeit Soldat, es gab nicht nur Sonnenschein und gute Zeiten, Wer A sagt muss auch B sagen.

    1. Es ist doch kein Geheimnis, dass die EPP von hochrangigen Politikern geschützt wird, die im Drogenschmuggel involviert sind. Dass ausgerechnet auf der Farm von Cartes ein Schreiben der EPP gefunden sein soll, kann als Ablenkungsmanöver betrachtet werden.
      Die Spatzen pfeifen es vom Dach. Polizei und Armee dürfen die EPP nicht fassen. Alles nur ein Scheingefecht.
      Und wem das nicht gefällt, der packe sein Köfferlein……

  2. Aus Peru weiß ich, dass es gar nicht einfach ist, etablierte Terroristen so einfach zu eliminieren. Dazu braucht es erst mal einen sehr guten Geheimdienst und korruptionsfreie.
    Ordnungskräfte und Politiker die ehrlich gewillt sind dieses Übel zu beseitigen. Wie wir wissen, ist es momentan in Paraguay sehr sehr schwierig, da man fast überall im öffentlichen Dienst mit blockierten Bremsen fährt und die Amigowirtschaft die Bremsen sind. Allerdings
    was den Aufschwung betrifft ist es in der Provinz Itapua erfreulicherweise noch anders.

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