Deutsche Unternehmensgruppe will in Schrott-Recycling investieren

Asunción: Das Ministerium für Industrie und Handel traf sich erneut mit der Max Aicher Unternehmensgruppe, um die Installation einer Eisenschrott Recyclingsanlage in Paraguay zu besprechen. Die Investition für dieses Vorhaben soll 100 Millionen US-Dollar erreichen.

Die dazu nötigen Verhandlungen wurden vom Industrieminister, Diego Zavala, während eines Arbeitsfrühstücks mit der paraguayisch-deutschen Industrie- und Handelskammer vor einigen Tagen aufgenommen, bei dem auch der deutsche Botschafter zugegen war.

Für seinen Teil erklärte der Direktor des Netzes für Investoren und Exporteure (Riedex), Ricardo Herreros, mit, dass das Projekt bestehe eine Fabrik zu errichten in der Eisenschrott recycelt wird. Die Deutschen Botschaft in Asunción unterstützt das Projekt.

„Es gibt Geschäftsleute, die investieren wollen und derzeit schauen wir auf welchen Wegen das möglich ist. In diesem Fall sprechen wir von einer wichtigen Investition in Höhe von rund 100 Millionen US-Dollar“, erklärte Herreros weiter.

Die Geschäftsfelder der Unternehmensgruppe aus Freilassing sind

–          Stahl und Produktion

–          Umwelt und Recycling

–          Immobilien und Projekte

–          Bau und Konstruktion

Paraguay hat gute Voraussetzungen für die Einrichtung einer Schrott Verarbeitungsindustrie. Es gibt neben vielen alten Barkassen auch Industrieanlagen die brach liegen und Fahrzeuge die nur darauf warten aufgekauft zu werden.

Besser die Schrotteile hier in brauchbare Neuteile umzuwandeln, als sie in andere Länder zu exportieren, so wie es derzeit getätigt wird.

Der Riedex Direktor meinte auch, dass Minister Tavala mit dem Botschafter in ständigem Kontakt steht und die Tendenz positiv ist.

Nachdem die Möglichkeit gefunden scheint ist nun die Suche für einen geeigneten Ort der folgende Schritt. Eine Studie über den Stromverbrauch muss parallel dazu in Auftrag gegeben werden.

Das Projekt wird trotz einer gewissen Konkurrenz die Produktion von Acepar nicht beeinflussen. In einem früheren Moment wurde die Möglichkeit auch besprochen, dass die Investoren Teilhaber von des Acepar Betriebes werden könnten. Diese Möglichkeit wurde jedoch verworfen.

Ex Industrieminister Rivas besuchte im September des vergangenen Jahres die Edelstahlproduktionsstätten der Max Aicher Gruppe in Deutschland und Ungarn. Die bayrische Gruppe, die weltweit tätig ist, produziert 1.300.000 t Stahl in seinen Fabriken, hauptsächlich aus Eisenschrott.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: mar.de)

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1 Kommentar zu “Deutsche Unternehmensgruppe will in Schrott-Recycling investieren

  1. Kopfschüttler

    Mit Elektroschmelzöfen sicher eine gute Sache !

    Fragt sich nur wo sie das erforderliche „Rohmaterial“ hernehmen wollen. Das „bevölkert“ ja zu Großteil die Straßen.