Asunción: Ein bedeutendes Ergebnis der Fachmesse Expo Madera 2026, veranstaltet vom paraguayischen Holzindustrieverband (Fepama), betrifft den Fortschritt beim potenziellen Export von Eukalyptusholz nach Japan. Das Material soll im dort stark verwurzelten Holzhausbau eingesetzt werden.
Günstige Testergebnisse und finale Homologierung
Vertreter der Unternehmen System Design Limited Inc. und Innosho Forestry präsentierten vielversprechende Ergebnisse erster Materialprüfungen und skizzierten die Schritte zur offiziellen Zertifizierung:
-Nächste Testphase: In Kürze werden Eukalyptus-Laminate aus Paraguay nach Japan verschifft, um dort abschließende technische Belastungstests zu Verleimung, Haftung und Festigkeit zu durchlaufen.
-Mehrwert für die Forstwirtschaft: Eine erfolgreiche Homologierung würde Paraguay den Weg ebnen, statt Rohholz künftig weiterverarbeitete Forstprodukte mit hoher Wertschöpfung zu exportieren.
-Japanische Bautechnik: Im Rahmen der Messe wurde zudem eine japanische Holzbautechnik demonstriert, mit der ein Wohnhaus innerhalb von 24 Stunden errichtet werden kann.
Erfolgreicher Messeabschluss im Olympischen Komitee
Die 6. Ausgabe der Expo Madera, die vom 10. bis 12. September im “Comité Olímpico Paraguayo“ stattfand und gemeinsam mit dem Zentrum für Entwicklung und Innovation (Cedial) organisiert wurde, verzeichnete eine Rekordteilnahme von knapp 2.000 Fachbesuchern. An den Wirtschaftsforen nahmen Spezialisten aus 25 Ländern teil, darunter offizielle Delegationen aus Schweden, Chile, Bolivien und Argentinien, um bilaterale Handelskontakte zu knüpfen.
Ausblick auf den Holzexport
Der angestrebte Markteintritt in Japan zeigt das Potenzial der paraguayischen Aufforstungsindustrie. Sollte die japanische Zertifizierung erteilt werden, könnte sich Eukalyptus aus paraguayischer Anbauwirtschaft zu einem gefragten Premium-Exportgut im asiatischen Bausektor entwickeln.
Wochenblatt / La Nación















