Paso Yobái: Ein 18-Jähriger wurde in einem etwa fünf Meter tiefen Graben in der Gegend von Paso Yobái im Departement Guairá gefunden. Die Leiche wies Spuren von Gewalt und eine amputierte Hand auf.
Der lelose Körper von Juan Bernardo Martínez Sanabria (18) wurde in der Tiefe eines etwa fünf Meter tiefen Grabens im Gebiet Primera Línea des Bezirks Paso Yobái im Departement Guairá lokalisiert. Zwei Arbeiter, die am vergangenen Freitagnachmittag in der Gegend Spritzarbeiten durchführten, entdeckten den Leichnam.
Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft verließ der junge Mann am vergangenen Mittwoch zusammen mit einem Freund das Haus, woraufhin der Kontakt zu ihm abbrach. Seine Familie erstattete keine Anzeige, da es nach ihren Angaben üblich sei, dass der 18-Jährige das Haus verlässt und erst nach einigen Tagen zurückkehrt. Vor dem Aufbruch machte Sanabria noch ein Selfie und ließ sein Telefon im Haus zurück.
Der Ermordete war nicht vorbestraft und arbeitete in der Landwirtschaft.
„Wir wurden benachrichtigt und haben uns an den Ort des Geschehens begeben. Der Körper befand sich in einem Graben. Wir haben die Kriminaltechnik, die Ermittlungsabteilung und die Feuerwehr hinzugezogen“, erklärte Staatsanwalt Rodrigo Vázquez.
Bislang liegen keine näheren Informationen über die Täter vor. Der Leichnam wird für eine Autopsie nach Asunción überführt.
Wochenblatt / Última Hora















