Abholzung: Traurig aber wahr

Filadelfia: Die Medienverband RCC hat nach der veröffentlichten Studie der ONG Earthsight eine Reihe Artikel publiziert, die nicht nur den Inhalt als teilweise falsch darstellen, sondern das ganze Gegenteil behaupten. Leider nützt dies nicht viel.

Ihre Leser, Hörer und Zuschauer, zum Großteil Mennoniten, mag man damit beschwichtigen, doch so wie Kraft von Kraftstoff kommt, können mehr Kühe nur dann gezüchtet werden, wenn mehr Weidefläche geschaffen wird. Wachstum ist gleich Reduzierung des Waldes oder Buschlandes, uneingeschränkt ob von Indigenen oder nicht. Sich stets auf Beglückwünschungen vom Staat zu beziehen auf Lizenzen und Gutachten würde in Deutschland Sinn machen aber nicht ihn Paraguay, wo die meisten öffentlichen Institutionen korrupter sind als ihr Ruf.

Wie auch im richtigen Leben, außerhalb einer Glaubensgemeinschaft, ist es ein unparteiischer Richter oder unparteiliche Sachverständige, die zu solchen komplexen Prozessen eine reale Einschätzung abgeben können und nicht die involvierten Parteien. Dass den Briten nicht alle Details bekannt waren, kann man verschmerzen, dennoch war darin auch die Sprache von einem deutschstämmigen Immobilienmakler aus Encarnación, der Estancias im Chaco verkauft und die neuen Käufer dazu rät schon jetzt mit der Abholzung zu beginnen, da er Freunde im Umweltministerium hat, die im Nachhinein die notwendigen Dokumente besorgen können, um alles zu legalisieren. So etwas kann man nicht schön reden oder behaupten so etwas gäbe es nicht. Doch hier geht es nicht darum jemand zu überzeugen, denn dafür wären 100 Artikel mit dem selben Inhalt noch zu wenig.

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2 Kommentare zu “Abholzung: Traurig aber wahr

  1. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Ja von Kuhscheisse ist da ist auch irgenwo eine Kuh oder zumindest, ums genau zu nehmen, mal eine Kuh vorher gewesen. Findet man keine Kuh sondern nur Strausse dann hat man sich nur um den Misttypus getaeuscht und sieht sich die Scheisse dann nochmal genauer an um diese richtig zu klassifizieren.
    Leider setzt man in Paraguay keine Standards durch fuer die Lizenzierung der Medien denn alle Medien der Mennoniten bringen ausschliesslich 100% positive Dinge ueber die eigenen Angelegenheiten – man klopft sich nur auf die Schulter. Sowas duerfte garnicht mal als Medien zugelassen sein von der Regierung.
    Dem WB ist mit diesem Artikel ein Treffer gelungen. Man schaut also mal in die lokalen Medien rein um auch die Position der Mennoniten zu kennen und muss sich natuerlich das ganze Dementi anhoeren. Leider ist es bei den Mennoniten jetzt so dass sie das fuer die Wahrheit halten was am lautesten schreit.
    Freiwillige Ignoranz ist heute die am haeufigsten angewandte Psychouebung um unliebsame Realitaeten zu verarbeiten.
    Auch gibt es jetzt eine Oberschulzenwahl in einer der Chacokolonien wo ein Kandidat einer der Leute ist die so praktisch den Chaco an Auslaender verhoekert und ausverkauft haben. Das sind meist Estudios Contables (Buchfuehrer) die aehnlich wie Penner-Loewen-Bajac einen Rundumservice anbieten von Anwaltsstudio ueberm Notarbuero bis zum Buchfuehrer und Export-Import sowie Zolldienstleister (despachante de aduana). Solche bieten meist auch compra-venta von Landstuecken an wie man sogar im Radio Pai Pucu hoeren kann wo jeder kleine Winkeladvokat Landstuecke zum kauf anbietet und deren anschliessendem „regeln“ von jeglicher Buerokratie beim Staat. Ich meine, wie bloed muss man denn sein dass man das Land im Chaco an Auslaender verkauft – so bekommen ja die eigenen Kooperativsmitglieder weniger und das Land verteuert sich durch dubioese Gelder nur. Man schiesst sich also in den eigenen Fuss, nur merkt es nicht oder verleugnet es.
    Im letzten Jahrzehnt ist der Landschacher (Ausverkauf des Chaco) an dubioese Auslaender DAS grosse Geschaeft im Chaco. So manche Aktionaere der PCC und Commando Vermelho duerfte auch Aktionaere von Holdinggesellschaften von Laendereien im Chaco sein. Geschweige denn zwielichtige Gestalten der Zweigstellen der ‚Ndrhangheta, Camorra und Cosa Nostra. In Deutschland fing es in den 1970gern mit der Mafia aus Italien an indem diese Pizzerien da aufstellten. Die Deutschen Behoerden kriegten einen riesen schreck als es bei Pizzerien mit Schiessereien und Leichen anfing.
    Bekehrung setzt eine Suendenbekenntnis voraus und die wiederum eine Suendenerkenntnis – ohne dass man das Kind beim richtigen Namen nennt laeuft keine Besserung an.
    Klar, das Klima verbesserte sich auch etwas wuerde man Germanien wieder ganz in einen germanischen Urwald verwandeln.
    Gibt es weniger Baeume wird die Sonnenstrahlwaerme weniger reflektiert und die Kontinente erhitzen sich mehr – dadurch gibt es wie bei einer Whiskeydestille weniger Konvektion wenn zu wenig Wasser im Kondenser zirkuliert und „es tropft nicht“. Zwar werden die Ozeane mehr Wasser verdunsten aber das kann bei warmen Kontinenten nicht mehr abkuehlen (kondensieren).

  2. Das sind keine medien, das ist propaganda, so wie es heute gemacht wird. In europa sitzen nur euro befürworter und open border sowie corona apostel an den mikrophonen. Alle anderen sind sofort draussen und so ist dann auch die politik. Je linker und liberaler der staat und das gesetz umso mehr freut das den unternehmer. Denn der als der stärkere, kann dann machen was er will.
    Lasst sich das volk noch instrumentalisieren und emotionalisieren, dann organisieren sich die bürger und opfern sich auf um den oberen 10.000 die gewinne zu vergrössern. Und dann haben wir es: seenotretter, euroretter, brandlöscher. Alle arbeiten für die verursacher und wer es nicht tut, ist homophob, nazi, unsozial, irresponsable, das neue modewort in südamerika und was weiss ich sonst noch.

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