Affenpocken: Steht eine neue Pandemie in den Startlöchern?

Asunción: Die als “Affenpocken” bekannte Krankheit löst weltweit Gesundheitswarnungen aus. Bislang haben sechs Länder Fälle bestätigt. Für die WHO handelt es sich um eine “weniger ernste” Variante. Welches sind die Risikogruppen? Wie hoch ist die Sterblichkeitsrate?

Die ersten bestätigten Fälle von Affenpocken im Vereinigten Königreich, dem ersten Land, das die WHO auf die Krankheit aufmerksam machte, bevor mögliche Infektionen in Spanien, Portugal und den USA entdeckt wurden, stehen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit der weniger schweren westafrikanischen Variante in Verbindung.

Sterblichkeit. Die westafrikanische Variante hat eine Sterblichkeitsrate von 1 %. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb einiger Wochen. Sie hat nur in seltenen Fällen tödlich geendet.

Identifizierung:

Die ersten Fälle beim Menschen wurden 1970 in der Demokratischen Republik Kongo festgestellt, und in den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Fälle in den west- und zentralafrikanischen Ländern gestiegen. Er gehört zur Gattung der Orthopoxviren.

Wie wird sie übertragen? Die Übertragung der “Affenpocken” erfolgt durch engen Kontakt und durch Tröpfchen, die das Krankheitsvirus enthalten.

Affenpocken werden durch ein Virus verursacht, das in Zentral- und Westafrika endemisch ist.

Risikogruppe:

Die Krankheit stellt eine zusätzliche Gefahr für Kinder und schwangere Frauen dar, die die Krankheit auf ihr ungeborenes Kind übertragen können.

Die Impfung:

Die WHO weist darauf hin, dass der herkömmliche Pockenimpfstoff recht wirksam gegen die Pocken ist, obwohl jüngere Generationen nicht geschützt sind, da die Krankheit vor 40 Jahren ausgerottet wurde und die Impfkampagnen gegen sie kurz danach eingestellt wurden.

Die Symptome:

Zu den Symptomen gehören Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen, geschwollene Lymphknoten, geschwürige Läsionen, Schüttelfrost und Müdigkeit sowie ein Ausschlag, der häufig im Gesicht beginnt und sich rasch auf andere Körperteile, einschließlich der Genitalien, ausbreitet.

Inkubation:

Die Inkubationszeit beträgt in der Regel sechs bis sechzehn Tage, kann aber bis zu einundzwanzig Tage dauern, und die klinischen Symptome sind oft mild.

Desinfektion:

Die US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) behaupten, dass Haushaltsdesinfektionsmittel das Virus auf Oberflächen abtöten können.

Gefährdete Gebiete:

Reisende in und Bewohner von Risikogebieten sollten den Kontakt mit toten und kranken Tieren vermeiden, insbesondere mit Nagetieren (den Hauptüberträgern der Krankheit), Beuteltieren oder Primaten, fügt die WHO hinzu, die auch vom Verzehr von Buschfleisch in solchen Gebieten abrät.

Ausbruch:

Bis gestern wurden in mindestens sechs Ländern Fälle bestätigt. Die erste fand im Vereinigten Königreich statt. Er wurde am 6. Mai ins Krankenhaus eingeliefert, die Krankheit wurde am 12. Mai diagnostiziert, und drei Tage später wurde die WHO auf mehrere Fälle im Land aufmerksam gemacht.

Schweden meldete die Entdeckung eines ersten Falles. Derzeit wird untersucht, ob es weitere Fälle im Land gibt.

Auch Spanien, Kanada und Italien. Portugal hat 14 Fälle von Affenpocken festgestellt und hält fast ein Dutzend weiterer Verdachtsfälle unter Beobachtung.

Wochenblatt / Abc Color

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15 Kommentare zu “Affenpocken: Steht eine neue Pandemie in den Startlöchern?

  1. Jup nächste Sau kommt. Das Krankheitsministerium muss ja ein paar Ergebnisse zeigen. Da ja die Afrikanische Schweinegrippe und auch die Vogelgrippe, nicht greifen will.

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  2. Als erstes wird es eine Epedemie, danach kommt die “Pandemie”. Und wieder trifft es die Leute, die Ungeimpft- oder der Schutz gegen Pocken abgelaufen ist. Pharma grinst. Das ” dumme Volk” wird das sicher auch hinnehmen und Angst haben, und sich sofort ein Heilmittel” abholen.

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  3. Ich könnte fast Wetten, das in spätestens 2 Monaten ein ” Impfstoff” zur Verfügung steht. Bisher sind diese “Pocken” ja meist harmlos, wird sich aber ändern, wie bei Corona. Es werden immer Menschen an Grippe oder eines ” Virus” sterben. Alles gilt widerrum nur der Panikmache und der Profitgier der Pharmas und Politikern.

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      1. mag sein, wenn es sich nicht wie beim ersten Corona ausbruch nur um Salzlösung handelt. Eins steht jedenfalls fest, je mehr Chemie gespritzt wird und alles nur noch Steril versucht wird zu halten, desto weniger entwickelt der Körper eigene Abwehrstoffe. Und so treten dann wieder Krankheiten auf, die als ” besiegt” galten.

  4. Solln die doch machen, wie bei den Tieren, 1 Fall egal ob BSE, Schweinegrippe oder Vogelgrippe, der gesamte Bestand wird vernichtet, warum nicht auch bei uns? Ein Fall, komplette Familie ausrotten. dauernd die ” Giftspritzen” hilft doch nicht. Aber dann verdienen die Pharmas nichts mehr.

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  5. Ich finde es schade, dass hier bei etwas Belanglosen und seit Jahren bekanntem Thema mit reißerischer Überschrift Angst geschürt wird. Muss nicht sein. Das der Text zu dem Beitrag sachlich gehalten wird, finde ich gut.

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  6. Also jeder der gegen Pocken einmal geimpft wurde, sollte sich damit nicht mehr anstecken können. Das war in meiner Jugend so, ich wurde geimpft. Entspannung, zumindest eben für die Geimpften Menschen.
    Außerdem sollte man gelassen bleiben, es wird keine Suppe so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. Und von einer neuen weltweiten Gefahr sehe ich keine Spur……
    Das gibt auch dieser Artikel nicht her….

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    1. Ja, das haben die von Corona auch behauptet, dann kam die 2 Impfung und Booster, dann sollten alle noch ein 4 tes Mal geimpft werden und jedes Jahr auffrischen. Um Pocken hat sich nur keiner gekümmert, weil der ” Virus” Weltweit als ” ausgerottet” galt

  7. Ja super. Masken aufsetzen Desinfektionsmittel wieder Literweise über den Körper schütten usw…..volle Programm und nicht vergessen den Flughafen zu schliessen. Dann könnte man das bisschen Wirtschaft das überlebt hat noch völlig ruinieren. Um die Supermärkte braucht sich keiner Gedanken machen. Die sind eh schon leer. Bei den Preisen kein Wunder.

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  8. Ich finde die Schlagzeile nicht reisserisch.
    Das IST die neue Pandemie!
    Wenn die Eltern ihre Kinder schon nicht gegen eine Erkältung impfen lassen wollen, dann doch hoffentlich gegen eine genauso “tödliche” Krankheit, bei der die Mortalitätsrate – angeblich – bei 1 % liegt.
    Die Gewinne der Pharma dürfen keinesfalls einbrechen.
    Und die Bestechungsgelder für Politiker und “Gesundheits”personal dürfen natürlich auch nicht weniger werden.
    Wovon sollen die sonst leben?

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