Antennenstation von Areguá – ein Relikt aus der Vergangenheit

Areguá: Unweit vom Ypacaraí See entfernt stechen drei riesige Parabolantennen aus dem Grün. Die größte hat 32 Meter Durchmesser und wiegt 290 t. Als der Komplex 1977 eingeweiht wurde, galt er als Zeichen des technologischen Fortschritts. Die Blütezeit ermöglichte Live-Übertragungen von dem Anschlag auf den Ex-Präsidenten von Nicaragua, Anastasio Somoza und vom Besuch des Papst Johannes Paul II.

Eine Aussichtsplattform auf der größten Antenne ermöglicht einen traumhaften Blick über den See und die angrenzenden Bergketten. Der staatliche Kommunikationsdienst Copaco betreibt den Komplex weiterhin jedoch verfällt alles Stück für Stück.

Für Copaco Bedienstete war es damals eine Pflicht nach Japan zu reisen, um den Umgang mit den Antennen zu erlernen. Dann, 21 Jahre später, wurde der Dienst der großen Antenne eingestellt. Danach übernahmen die kleineren Schwestern, Areguá 2 und 3, den Dienst.

„Von hier aus sind wir mit den Satelliten 325 und 335 von Intelsat verbunden“, erklärt der kommissarische Leiter der Station. Im Bereich der Kommunikation übernimmt öfters Glasfasertechnik diesen Rang. Trotz alledem halten wir mit den Antennen noch Verbindungen nach den Vereinigten Staaten von Amerika, Spanien, England, Uruguay und anderen Ländern.

Intelsat hat zum Beispiel 59 Satelliten im Orbit, entlang dem Äquator pro Kontinent aufgeteilt sind, um Informationen jeden Typs zu übertragen, von klimatischen Daten bis Kommunikation in Echtzeit.

Der Parabolantennen Komplex hat eine Fläche von 23 Hektar und empfängt über 7 Antennen die Fernsehsender, die die Copaco als IPTV verteilt. IPTV hat 54 Standardkanäle, 10 weitere in HD und 8 Kinofilmkanäle.

(Wochenblatt / La Nación / Foto: Hoy)

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