Ausgrabung eines Schatzes wird erwartet

Asunción: Am vergangenen 4. Februar bekam der Präsident der Eisenbahngesellschaft, Marcelo Wagner, ein offizielles Schreiben eines Anwaltes mit dem Namen Wilson Samudio Rios zugesendet. In diesem bat er um ein Treffen, da er einen Schatz gefunden hat und diesen legal und transparent ausgraben möchte. Die genaue Lokalisierung soll dann bekannt gemacht werden, wenn eine Übereinkunft gefunden wurde.

Bei dem möglichen Schatz soll es um Goldbarren gehen, die aus dem Vermögen der Republik stammen und im Tripel Allianz Krieg abhandenkamen.

Laut Zeitzeugen wurden 1868 während des besagten Krieges zwei Wagons des Zuges mit Goldbarren aus dem ehemaligen Finanzministerium (heute Hauptpostamt) beladen und gingen auf Reisen. Am Zielort Ypacaraí kamen diese niemals an. Währenddessen sollen mit dem Schutz beauftragte Soldaten Gefangene dazu gebracht diese abzuladen und in der Nähe Löcher zu graben, um das Gold darin zu verstecken. Die Gefangenen sollen danach erschossen worden sein.

Eben wegen dieser Geschichte suchten auf illegale Weise diverse Schatzsucher rund um die Bahnhöfe zwischen Asunción und Ypacaraí, jedoch ohne Erfolg.

Der Fund von dem Angestellten des Justizapparates soll demnach einer der beiden Plätze sein, wo das Gold versteckt wurde. Ebenso gab er in seinem Antrag zu, dass es auf dem Streifen ist, der der Eisenbahngesellschaft gehört. Samudio ist Hobbyschatzsucher und hat die dazu notwendige Ausrüstung.

Diese offizielle Bitte einen Schatz zu heben ist außergewöhnlich, da bis dato noch keiner auf die Idee kam dies vor den Augen aller zu machen. Dieser Schatz ist gut für die Eisenbahngesellschaft, die Kultur und die Geschichte des Landes, betont Wagner.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Ausgrabung eines Schatzes wird erwartet

  1. Mit Verlaub gesagt, halte ich diese Meldung für einen Witz. So dumm kann doch niemand sein um sowas zu machen. Da ist die Überlebenschance noch grösser, wenn der gute Mann von der Chacobrücke in den Rio Paraguay springt.

    Jedenfalls sollte er den Augenblick geniessen, sollte er jemals einen Goldbarren in der Hand halten, denn lange wird er es nicht tun können.

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