Banküberfall im Kommando-Stil mit mehreren Millionen US-Dollar Beute

Pirapó: Mit explosiven Mitteln wurde vergangene Nacht eine Filiale der Regionalbank in Pirapó, Itapúa von mehreren Männern angegriffen und ausgeraubt. Das Bankgebäude ist vollkommen zerstört.

Nach ersten Informationen der Nationalpolizei und von Zeugen kam eine Gruppe von mindestens 10 bis 15 Personen schwer bewaffnet mit Maschinengewehren und Sprengstoffgranaten in den Ort und beschoss die Bankfiliale der Cartes-Gruppe, die erst vor wenigen Monaten die Banco Regional aufkaufte.

Der Überfall fand am Mittwoch gegen 01.15 Uhr statt und dauerte etwa 15 Minuten. Überall waren Detonationen und Granaten zu hören. Die Kriminellen zerstörten praktisch die Räumlichkeiten und flüchteten dann.

Nach dem Raubüberfall warfen die Verbrecher Nägel auf die Straße, um nicht verfolgt zu werden, eine Situation, die viele Fahrzeuge, die in der Gegend unterwegs waren und nichts damit zu tun hatten, beim Bewegen beeinträchtigte.

Wenige Minuten nach dem Überfall, etwa 10 km vom Ort des Überfalls entfernt, wurden auf einer unbefestigten Straße in dem als Tama’i-Kreuzung bekannten Gebiet im Bereich von Bella Vista zwei verlassene und völlig verbrannte Fahrzeuge gefunden, die vermutlich von den Räubern benutzt worden waren.

Der Betrag, der bei diesem Raubüberfall im Kommando-Stil erbeutet wurde, wurde noch nicht bekannt gegeben, es wird jedoch vermutet, dass es sich um eine Summe von mehreren Millionen Dollar handelt.

Die Angreifer waren mit großkalibrigen Gewehren und sogar Granaten schwer bewaffnet und befanden sich Berichten zufolge an Bord eines Toyota Premium und eines Allion.

Für die polizeiliche Arbeit ist der Hauptkommissar Hugo Humberto Diaz zuständig, Leiter der Abteilung für Ermittlungen bei strafbaren Handlungen in Itapúa.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora / Twitter

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4 Kommentare zu “Banküberfall im Kommando-Stil mit mehreren Millionen US-Dollar Beute

  1. Hehe, besser ausgerüstet als hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei. Immerhin hatten sie mit Nägeln doch die bessere Ausrüstung als Streichhölzl und leere Billigpolarbierbücksen.
    Fragt sich auch nicht, wie diese Kriminellen innerhalb 15 Minuten Millionen an US$ erbeuten konnten: Panzerraum von hiesig Alleskönner mit einem Müllcontainer voll roter Erde und einer leeren Billigpolarbierbücks Mörtel-Gemisch erbaut.

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  2. Krass. Ich dachte, sowas wäre nur in Hollywood möglich… naja gut, in Taka-Tuka-Paraguay natürlich auch. Schwer zu glauben, dass es Paraguayer waren, da steht viel Planung und Fachwissen hinter. Vielleicht kam die Bande aus Argentinien und Grenzposten haben gegen Scheinchen schnell passieren lassen. Aber wehe, da kommen minderjährige deutsche Kinder eines Paares ohne Pass. Könnten ja Schwerverbrecher sein. Da sind die Grenzbeamten knallhart.
    Sauber, weitermachen.

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