Bei einem offensichtlichen Raubüberfall wird ein Mann ermordet und seine Partnerin verletzt

Paraguarí: Ein 32-jähriger Mann wurde bei einem offensichtlichen Raubüberfall im Ortsteil Mbatovi getötet. Er wurde von seiner 32-jährigen Freundin begleitet, der es gelang, vor den Verbrechern zu fliehen, die jedoch eine Schusswunde im Gesicht erlitt.

Das Todesopfer, das in Fernando de la Mora wohnte, war gegen Mitternacht wegen einer beruflichen Angelegenheit zu dem Ort gerufen worden. Die Angreifer flohen schließlich mit dem Fahrzeug des Paares.

Das tödliche Opfer wurde als Darío Miguel Enciso Saavedra (32) identifiziert, der in Fernando de la Mora lebte. Er wurde von einem Bekannten der Familie über WhatsApp zu einem vermeintlichen Job gerufen, wurde aber am Samstag gegen 23:40 Uhr ermordet.

Zum Zeitpunkt der Ermordung war er in Begleitung von Fátima María Lidia Pavón Vall (32), einer Agraringenieurin, die auch in Fernando de la Mora lebt.

Dem Polizeibericht zufolge erhielten die Polizeibeamten um 23:40 Uhr einen Anruf vom Wachmann des “Balneario Arios”. Sie begaben sich zu dem Ort an der Zufahrt nach Piribebuy und fanden die Frau mit Verletzungen im Gesicht am Ufer.

Daraufhin begaben sich die Einsatzkräfte in ein von der Frau angegebenes Waldgebiet, wo sie den leblosen Körper ihres Partners Enciso Saavedra fanden.

Die Frau gab an, dass sie an Bord eines Ford Ka angekommen seien, um ein Geschäft abzuschließen, das von Carlos Ariel Escobar Ruiz (24), einem Einwohner von Capiatá, per WhatsApp angeboten wurde.

Als sie an dem Ort ankamen, an den sie gerufen worden waren, stiegen sie aus dem Fahrzeug aus, um sich zu erleichtern, woraufhin sich ihnen zwei unbekannte Personen näherten, vermutlich mit Schusswaffen in der Hand, die sie zwangen, etwa 50 Meter in ein Waldgebiet zu gehen, wo der Mann schließlich hingerichtet wurde.

Der Frau gelang es zu fliehen, obwohl sie ebenfalls eine Schusswunde im Gesicht erlitt. Anschließend verließen die Verbrecher den Ort und nahmen das Auto mit.

Die Frau wurde in das Regionalkrankenhaus von Paraguarí gebracht, wo sie Stunden später entlassen wurde, während die Leiche des Mannes zur medizinischen Untersuchung in die Leichenhalle des Gesundheitszentrums von Yaguarón gebracht wurde, da das Regionalkrankenhaus noch nicht über eine Leichenhalle verfügt, die gerade gebaut wird.

Mitarbeiter der Kriminalistik und des Regionalbüros Paraguarí sammelten am Tatort als Beweismittel ein Handy und eine Brieftasche ein, die dem Todesopfer gehörten. Die diensthabende Staatsanwältin der Strafabteilung II der regionalen Staatsanwaltschaft von Paraguarí, Sandra Ibarra, traf in Begleitung des Gerichtsmediziners der Staatsanwaltschaft, Andrés Alvarenga, ebenfalls am Tatort ein.

Auf Anordnung des Vertreters der Staatsanwaltschaft wurde die Leiche des Verstorbenen in die Leichenhalle des Gesundheitszentrums Yaguarón gebracht, wo sie von einem Arzt untersucht wurde, der als wahrscheinliche Todesursache die Schusswunde im Schädel diagnostizierte. Anschließend wurde die Leiche in die Leichenhalle der Justizbehörde in Asunción gebracht.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Bei einem offensichtlichen Raubüberfall wird ein Mann ermordet und seine Partnerin verletzt

  1. Wer fährt um Mitternacht zu einer ” berulichen Angelegenheit”? Wenn es sich nicht um Drogenschmuggel handelte, und dann noch in einem Waldstück. Das ist doch wohl oberfaul. Die Tusse hat garantiert die Finger mit im Spiel.

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  2. Der Artikel sagt im Prinzip gar nichts aus, was soll man dazu kommentieren. Ich werde es also auch nicht tun, aus diesem Grund.
    Außer natürlich die Tatsache, das es wie immer schlimm ist, wenn einem Menschen sein Leben genommen wird, warum das auch immer geschehen ist, das spielt wohl dabei keine Rolle.

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