Bildungsminister: “Zweifellos würde ich mir wünschen, dass alle meine Schüler geimpft werden“

Asunción: Der Minister für Bildung und Wissenschaft, Juan Manuel Brunetti, sagte, dass die Bildung aufgrund der Pandemie einen großen Rückschlag erlitten habe, sodass es von nun an inakzeptabel sei, weiterhin Zeit zu verschwenden. Er würde es auch begrüßen, wenn alle Schüler geimpft werden.

„Es gibt eine Studie der Weltbank. Der Verlust der menschlichen Entwicklung bei Kindern betrug in Lateinamerika 1,8, also etwa 22 Monate. Wir haben nicht nur ein Jahr verloren, sondern mehr als ein Jahr“, erklärte Brunetti.

In diesem Sinne warnte er davor, dass Lehrer, die ihre Rückkehr in den Unterricht nicht einhalten, mit Strafmaßnahmen belegt werden.

„Sie müssen von Fall zu Fall erklären, warum sie nicht am Unterricht teilgenommen haben. Es werden Maßnahmen ergriffen“, sagte der Leiter des Bildungsportfolios.

„Alle Lehrer müssen seit Montag wieder im Klassenzimmer sein und wir erwarten ein hohes Maß an Einhaltung. Wir werden sehen, wie es so gelaufen ist und vielleicht haben wir bis Ende der Woche konkretere Zahlen. Ich habe mich mit den Lehrkräften beraten, aber die Entscheidung wurde vom Bildungsminister mit Genehmigung des Präsidenten der Republik getroffen, obwohl einige Fakultätsmitglieder nicht damit einverstanden sind “, betonte Brunetti.

In Bezug auf die Gesundheitswarnung über die Gefahr, die die Delta-Variante des Covids impliziert, sagte Brunetti, er habe mit den Gesundheitsbehörden gesprochen, um zu entscheiden, in den Präsenzunterricht zurückzukehren und als zweite Instanz mit der virtuellen Lehrmethode zu leben.

„Vielleicht habe ich aufgrund meines Charakters keine Angst vor der Situation und stelle mich der Gefahr einer neuen Variante des Virus. Unsere Logik ist, dass die Schule als letztes geschlossen wurde und die Schule als erstes geöffnet werden muss. Zweifellos würde ich mir wünschen, dass alle meine Schüler geimpft werden, aber das muss vom Gesundheitsministerium festgelegt werden“, erklärte Brunetti abschließend.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Beitragsbild Archiv

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3 Kommentare zu “Bildungsminister: “Zweifellos würde ich mir wünschen, dass alle meine Schüler geimpft werden“

  1. So, so. Dazu bedarf es also einer Studie der Weltbank? Wie lächerlich ist das nur!!! Das wußten von Anfang an all die angeblichen “Aluhutträger, Verschwörungstheoretiker, Nazis” und angesehene Wissenschaftler schon immer und wiesen darauf hin. Dafür wurden sie von den vielen Corona-Hysterikern, links-grün gewickelten Politikern und Pressefritzen in übelster Art und Weise diffamiert, bis hin zur Existenzvernichtung. Aber ich bin mir sicher, der Tag “der Abrechnung” wird schon bald kommen, spätestens dann, wenn all die vielen Gesundheitsschäden und Wirtschaftsschäden offen zu Tage treten, für die jene Corona-Hysteriker verantwortlich sind. Davon gab und gibt es auch hier in den Kommentarspalten genug, die zwar in letzter Zeit etwas leiser auftreten, dennoch nicht vergessen sind.

  2. Der Minister für “Bildung und Wissenschaft” ist der Vorsteher des MEC, Misterium de Educacion y Cultura. Also nix da von “Bildung und Wissenschaft” sondern “Erziehung und Kultur”. Wobei in vier Stunden täglich Schulunterricht einberechnet ist die Schüler zu sozialisieren, die “Erziehung und Kultur” übernimmt das Elternhaus. So wurde mir das von einer Lehrerin erklärt. Und die muss es ja wissen.

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