Brand großen Ausmaßes: Wo der Heiligabend Zerstörung brachte

Asunción: Ein durch Feuerwerkskörper ausgelöster Brand im Armenviertel Chacarita löste an Heiligabend einen Brand solchen Ausmaßes an, dass fast 100 Häuser und ein Teil des Kulturzentrums des Cabildos verbrannt sind.

Der verursachte Schaden der zerstörten Kunstwerke im Cabildo liegt allein bei rund 2 Millionen US-Dollar, was aufzeigt wie ernst die Aufforderung der Regierung, ein Weihnachten ohne Pyrotechnik zu feiern, genommen wurde. Auch wenn keine Menschen dabei zu schaden kamen fehlt nun rund 100 Familien ein Dach über dem Kopf und alles was sie zum Leben brauchen. Eine Rakete soll in einem Baum rund 300 vom Cabildo hängengeblieben sein und alle trockenen Blätter entzündet haben. Ab da war die Ausbreitung nur ein Frage der Zeit. Das unkontrollierte Bauen von Holz und Papphütten in der Zone wirkte wie eine Lunte für jegliche Art von Feuer.

Das 1844-1854 gebaute Cabildo, was einst der Kongress der Nation war und in unmittelbarer Nachbarschaft steht, wurde auf der Rückseite stark beschädigt. Sachverständige aus dem Kulturbereich evaluieren seit den Morgenstunden das Museum und dessen Inhalt.

Die Stadtverwaltung begann ebenso in den Morgenstunden Zelte aufzustellen und zusammen mit dem Notstandsekretariat Wasser, Frühstück und Mittagessen auszugeben.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Brand großen Ausmaßes: Wo der Heiligabend Zerstörung brachte

  1. Man bekommt fürs Denken bezahlt

    Ja, Feuerchen machen könnens 1A de la 1°ra, und äh, jo, das wars, sonst fällt mir nichts ein. D.h. stören und lärmen könnens auch, fast noch besser. Aber das ist ja kein Stören oder Lärmen, wenn man das auch tut, höchstens für die doofen Ausländer, die gut beraten sind nicht zu stören und zu lärmen oder gar ihren Müll abzufackeln, das sieht man den gar nicht gern. So bleibt man in der Zwickmühle sich hiesig Kultur von Müllabfackeln, Schwuddi Iglesias 120 dB und Billigbiersauf, aber außer den Eingeborenen Billigbiersauf zu donnieren, sollte man sich dann doch wieder nicht hiesig Kultur und Sitten anpassen. Nicht dass einem Alemam de M. noch so Cucharacha-Viertel in Fackel aufgeht.

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